Dienstag, 16. April 2019

Unsere Kleinstadt soll mal ne Drogenhochburg gewesen sein ... jetzt aber nicht mehr

Das habe ich gerade eher per Zufall entdeckt


 War mal schauen, was eigentlich die beiden Streetworker der Diakonie Preetz so machen und fand dabei folgenden Spruch, der mich doch ins Grübeln brachte .. warum erzähle ich Euch gleich.

http://www.taz.de/!5500741/

Ihr könnt das ganz lesen, wenn Ihr da auf nicht jetzt oder so drückt .. dann müsst Ihr die Taz nicht gleich abonnieren.


Ein kleiner Abschnitt daraus, wo ich doch sehr gestaunt habe dann, den man auch in verschiedenen anderen Berichten anderer Zeitungen wiederfindet.

" Früher sei Preetz eine Drogenhochburg gewesen. „Heute ist das Kindergarten.“ Die Stadt hat trotzdem eine zweite Streetworker-Stelle geschaffen.
 Es geht darin auch darum, dass unser Marktplatz eine Weile mal zum sogenannten gefährlichen Ort ernannt wurde, aber inzwischen da Entwarnung gegeben worden sei.

Eine Weile sind 2017 in Preetz jede Nacht 30 Polizeibeamte im Einsatz gewesen, jetzt aber nicht mehr .. so schlimm war das zu der Zeit wohl mal.

Nun ja ...es soll jetzt also ruhiger geworden sein, ist ja schonmal gut.
 Aber ich will Euch mal, weil ich das fand, erzählen, wie ich eigentlich dazu gekommen bin, nach meinem späten Abitur mal eine Weile Psychologie zu studieren und mir als Nebenjob auch ganz gezielt damals den in der Suchtklinik Freudenholm-Ruhleben auszusuchen, um so schonmal Einblick in das Thema Behandlung von Drogenproblematik an sich zu bekommen, während ich studiert habe.

Das war nicht 2017 .. das ist irre lange her .. aber auch damals fand ich schon, dass der Drogenhandel bei uns auf den Schulen und auch so blühte ohne Ende und im Vergleich zu früher, als ich jung war, echt krass zugenommen hatte .. hier in Preetz wohlgemerkt.
 Tja ... Bilder von unserer beschaulichen Kleinstadt, wovon der Artikel oben ja handelt.

Nun ja .. als ich ein Teenager war, das war der Beginn der sogenannten 68iger Generation oder auch Hippiezeit, und damit auch der Beginn der Zeit, dass überhaupt Jugendliche es als chic empfunden haben, auch mal Hasch zu rauchen oder gar so gefährliche Dinge zu konsumieren wie LSD.

Hasch habe ich im Leben durchaus auch mal geraucht, aber so wenig, dass ich sicher sagen kann, ich kann das an meinen 10 Fingern abzählen .. und zwar bis heute.
 Geraucht habe ich nie und dass ich mal betrunken war, ist sicher noch seltener vorkommen wie, dass ich mal bekifft war .. also das kann ich garantiert an einer Hand abzählen.

Ich bin dabei keine komplette Antialkoholikerin. Ich trinke noch heute gern mal ein Glas Sekt zu Silvester oder auch mal nen Cocktail, wenn sich das so ergibt .. aber auch oft monatelang nicht einen Tropfen Alkohol und wenn, dann schon lange nie zu viel. Das ist mir allenfalls in meiner Jugend mal passiert, dass es zu viel war und mir dann hinterher schlecht.
 Drogen wie Hasch kriegte man, als ich jung war, in Preetz meines Wissens gar nicht zu kaufen, aber wir wussten als Teenager, dass es in Kiel zum Beispiel in der Bergstraße Lokale gab, wo man sowas kaufen konnte.

Das ich mit 35 nochmal zur Schule ging, kam dann über verschiedene Aspekte zustande genauso wie dann meine Entscheidung, nach dem Abi Psychologie zu studieren und gezielt in einer Suchtklinik nach einem Nebenjob zu fragen.
 Nur einer von mehreren Gründen, dass ich überhaupt eine Weile Nur-Hausfrau war, war die Tatsache, dass mein Jüngster mit spastischen Lähmungen auf die Welt kam und das Beturnen etwas war, was meine da doch schon recht alte Mutter nicht hinbekommen hat. Einen Spastiker zu beturnen, dazu gehört viel Geduld und Feingefühl. Man kann das Nervensystem ja anregen, dass andere als die toten Nervenzellen nun bestimmte Aufgaben übernehmen, aber Babys und Kleinkinder stehen auf diese Art Übungen selten besonders. Man muss da also mit Geduld und sehr liebevoll rangehen, damit sie immer wieder mitmachen.
 Es gab noch mehr Gründe, weshalb ich damals zusätzlich auch zu Hause blieb, aber das kann man in meiner Lebensgeschichte Bilanz nachlesen. Das Leben ist ja immer eher komplex und bei jeder Entscheidung im Leben spielen meistens viele Faktoren zusammen. So war das auch bei meinem Entschluss, erstmal zu Hause zu bleiben und mich selbst um die Familie zu kümmern.

Später wollte ich gern Teilzeit arbeiten, suchte aber vergeblich nach dem optimalen Job vormittags in Preetz, der auch zu meiner Familiensituation passte.
 Als dann meine Große Vanessa überlegte, statt einer Ausbildung zur Tierarzthelferin zu probieren, das Abi auf dem Fachgymnasium Preetz zu machen und später Tiermedizin zu studieren, ging ich zunächst nur aus einem Grund auf diese Schule. Ich hatte per Zufall erfahren, ich kann das auch mit 35 noch tun, wollte schonmal eine Weile dabei gewesen sein, bis meine Tochter da anfangen würde, um ihr dann besser bei den Hausaufgaben helfen zu können .. weil ich eben schon als Kind immer eine meistens in fast allen Fächern Einser-Schülerin gewesen war und mir dachte, ich packe das mit der 1 vorm Komma.
 Meine damaligen Mitschüler waren eigentlich so gut wie alle vollkommen normal, nicht drogenabhängig, gute Schüler auf der Realschule gewesen oder sogar sehr gute .. und dann ging es los mit dem, was heute ganz normal ist ... gut ein Drittel kommt nur überhaupt durch und mit guten Noten, die für einen Studienplatz reichen, davon noch viel weniger. Der Rest wird auf dem Weg zum Abi erbarmungslos abgesägt.

Wenn mal als Elternteil anders als ich nicht dabei war, man begreift diesen Druck vermutlich gar nicht, unter dem die Kids da leiden müssen.
 Dazu kommt dann die Angst der Eltern, wenn ihre Kinder es nicht schaffen, ja was wird denn in einer Leistungsgesellschaft wie der heute aus ihnen .. und sie bauen entsprechend Druck auf.

Ich musste bei Elternabenden immer lachen, wenn der Direx der Preetzer Realschule davon sprach, man hätte "den Drogendealer", der die Drogen vom Fachgym durch den Tunnel rüber zum Friedrich-Schiller-Gymnasium und zur Theodor-Heuss-Realschule gebracht hätte, ja erwischt.

Ich habe gesagt, guter Mann, ich bin da Schülerin und meine Großen auch ....
(meine beiden Kleinen waren ja noch auf der Realschule und sind erst später rüber) .. es gab da nicht einen Drogendealer, es gibt da in jedem Jahrgang ganz viele davon.

Das hat mir schon damals nur keiner wirklich glauben wollen.

Nicht nur aus meinem Jahrgang sind viele meiner Mitschüler übelst drogensüchtig geworden .. das habe ich später genauso bei jedem meiner Kinder miterlebt.

Man konnte sonstwas an Zeugs in Preetz unmittelbar auf den Schulen kaufen und auch an vielen anderen Orten. Und im Gegensatz zu früher in meiner Jugendzeit waren dann nebst Hasch auch ganz oft diese Partydrogen à la Extasy und Co dazwischen.

Viele Begriffe, die die Jugendlichen heute benutzen, um diese Partydrogen noch zu unterscheiden, die kannte ich über meine Kinder früher noch nicht.

In Kiel kriegte man klar auch Heroin oder Koks usw. Ich glaube in Preetz eher nicht so, kann mich aber irren oder der Freundeskreis meiner Kinder war einfach nicht so, dass diese Gruppe dazugehört hat.

Ich habe aber miterlebt, wie diese Dinge binnen kürzester Zeit diese Teenager psychisch und auch körperlich komplett zerstört haben.

Und das war für mich dann der Auslöser, nach meinem Abi, was ich vorher gar nicht vorgehabt hatte, doch zu studieren, und zwar gezielt Psychologie und mir zwecks Aneignung von mehr Wissen zum Thema auch schonmal diesen Job in einer Suchtklinik zu suchen.

Ich war ja in einem Alter, dass ich eher die Mutter dieser Generation sein konnte . .und ich bin sowieso eher son Muttchen-Typ und fühlte mich so hilflos, als ich dabei zugesehen habe, wie einer nach dem anderen den Bach runterging.

Ich dachte, das ist eine Aufgabe, da zu helfen. So kam ich zu diesem Studienfach.

Für meine große Familie war das aber alles zu viel und ich habe es dann später doch aufgegeben, weil ich mir sagte, man kann nicht alles tun und ich habe genug damit zu tun, mich um meine eigenen Kinder und den Rest der Familie zu kümmern. Mehr schaffe ich nicht.

Ob Preetz schon damals ne Drogenhochburg war ????

Ich weiß es nicht ...aber viele Drogen wurden eben auch schon ab 1988, als ich mit dem Abi anfing und auch später in Preetz gehandelt und auch immer noch, als meine beiden Jüngsten noch dabei waren.

2017 scheint es also nicht anders gewesen zu sein oder noch schlimmer.

Tja ... nicht leicht, heute Kinder großzuziehen.

Eins erzählt der ältere der beiden Streetworken in dem Text da auch, was ich so echt bestätigen kann.

Noch ein paar Zitate:

"Viele seiner „Kunden“, so nennt Wiese die Jugendlichen, kommen aus kaputten Familien. Einheimische und Menschen ausländischer Herkunft, die oft die Schule schwänzen und irgendwann ohne Abschluss auf dem Markt abhängen. „Mal klaut einer ne Flasche Korn, mal gibt’s ne kleine Körperverletzung, mehr nicht.“"
...
"Es gebe mehrere Gangs hier: „die Deutschen“, „die Kanaks“ und „die Flüchtlinge“. Untereinander gäbe es keinen Stress. Nur die Polizei mache immer Stress. „Wir wollen in Ruhe hier sitzen, wir tun niemandem weh. Wo sollen wir sonst unser Bier trinken?“, sagt einer der Jungs.

Letzten Winter gab es ein Krisengespräch im Rathaus. Bürgermeister Demmin hatte 20 Jungs und Mädchen eingeladen. Er bot ihnen einen Treffpunkt zum Abhängen an: das „Haus am Sandberg“. Streetworker Rüdiger Wiese sollte alles beaufsichtigen. Die Jugendlichen arbeiteten selbst die Hausordnung aus, die härter war, als Wiese es gedacht hätte.

Seit Februar gilt das Angebot – bis heute wartet Rüdiger Wiese auf seinen ersten Kunden.

Die Lage ist undurchsichtig

Die Jungs am Markt sagen: „Was sollen wir da? Trinken unter staatlicher Aufsicht? Nee, danke.“"
...
Aus einem anderen Text über die Gründe:

https://www.der-reporter.de/ploenpreetz/artikel/mehr-ps-fuer-die-streetworker/ 

...
" Sorgen macht sich Rüdiger Wiese, weil immer Jüngere zu Drogen greifen und inzwischen bereits 12-jährige Konsumenten anzutreffen sind. Gleiches gilt für Alkohol. Einen traurigen Rekord stellte ein erst 13-jähriges Mädchen auf: „Bei ihr wurden 2,6 Promille festgestellt“, blickt Wiese zurück. Eine lebensgefährliche Situation.
„Die Eltern haben keine Zeit mehr, sich um die Kids zu kümmern“, stellt er fest. Die würden „so am Rande mitlaufen“. Mit den bekannten Folgen. „Sie haben meist auch viel Ausgrenzung erfahren“, fügt Pascal Müller hinzu. „Normale Hilfe“ reiche da nicht aus. Zudem werden die Schwierigkeiten mit zunehmender Sucht komplexer. Mittellos und ohne Perspektiven potenzieren sich die Probleme bekanntermaßen, zumal der „Stoff“ finanziert werden will. Zu Terminen beim Jobcenter gingen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gar nicht erst hin, erzählt Wiese. Mit seinem Kollegen Pascal Müller hat er aktuell regelmäßig um die 60 Schützlinge unter seinen Fittichen, die zahlreichen „losen“ Klienten gar nicht erst mitgerechnet. Treffpunkt ist das Haus am Sandberg, Sandberg 2 in Preetz. Hier kommen die Hilfesuchenden meist von sich aus auf die Streetworker zu und nehmen Kontakt auf. Dass dies so gelingt, basiert auf einer stabilen Vertrauensgrundlage, für die eine wesentliche Spielregel gilt: „Es ist wichtig, sie so, wie sie sind zu akzeptieren“, unterstreicht Pascal Müller.
Über die Schön-Stiftung: Die Stiftung wurde 1999 von Inge und Paul Schön für wohltätige Zwecke gegründet. Bis 2018 wurden insgesamt 800.000 Euro satzungskonform eingesetzt. Die diskrete „Hilfe im Stillen“ wurde unter anderem zur Unterstützung der Arbeit der Preetzer Tafel, für Gewaltpräventionsmaßnahmen, Sicherstellung der Hausaufgabenhilfeangebote oder Deutschförderung ausländischer Familien eingesetzt und nicht zuletzt auch als dringend benötigte Zuschüsse für ganz alltägliche Dinge des Lebens, etwa Bekleidung, Möbel und Gerätschaften."
...
Tja ....das da oben mit die Eltern haben keine Zeit mehr erinnert mich verschärft an die beiden Kinder, die wir zuletzt als Tüdelkinder mit bei unseren Pferden hatten, mit denen unsere Pferde überhaupt nicht klar kamen und die ich, so leid mir das tat, hab wegschicken müssen, weil die hyperaktiv, nicht konzentrationsfähig und so schwierig waren, dass es einfach so nicht ging mit Pferden, die ja keine Therapiepferde und Jürgen und ich auch keine ausgebildeten Reittherapeuten waren.

Die Eltern standen vom Jobcenter her beide so unter Druck mit ihrer Arbeit, dass es trotz Vollzeitjob vom Papa und zig Nebentätigkeiten der Mama Tag und Nacht vorn und hinten und schon gar nicht mehr auch noch reichte, um Zeit für die Kinder zu haben.

...
Ein Grund, warum ich Hartz IV und den Druck gerade auf unsere Familien so sehr kritisiere.

LG
Renate
 

Samstag, 13. April 2019

Wie schlimm sich illegale Amphetamine auswirken können

... bezug nehmend auf das, was uns hier gestern passiert ist


... die Frau, die hier unsere Wohnungstür eingeschlagen hat, soll ja mit Amphetaminen dealen.


Dazu nochmal ein Link zu meinem Post im Geschichten-Blog gestern.

https://unserelebensgeschichte.blogspot.com/2019/04/heute-wurde-uns-von-der-frau-mit-den.html

Und auch, weil uns dann nach Vergrößerung des einen Posts auffiel, dass diese Frau offensichtlich neuerdings mit unserer ja früher mal Freundin M.S. befreundet zu sein scheint und wir nicht mehr ausschließen können, dass es auch mit deren Gehetze hinter uns was zu tun haben könnte, dass die uns seit Wochen draußen immer wieder angegriffen hat und nun sogar so krass drauf war, unsere Wohnungstür aufzubrechen.

Frage mich gerade, ob sowas eigentlich nur Hausfriedensbruch ist oder vielleicht sogar unter Einbruch läuft, was ja bei der Strafe vermutlich ein gewaltiger Unterschied wäre.

Hier deshalb noch der nächste Link zum Thema.

https://unserelebensgeschichte.blogspot.com/2019/04/ich-glaube-ich-wei-jetzt-warum-uns.html

Nun aber mal zur Wirkungsweise von Amphetaminen.

Also dem, was in dem Link oben über das Zeug steht.

" Amphetamine (Speed, Crystal, Glass) und Ecstasy (MDMA, XTC, Adam oder Cadillac) sind eine Gruppe synthetisch hergestellter Substanzen, die teilweise auch in Medikamenten enthalten sein können (Amphetamine). Sie gehören zu den illegal als Suchtmittel verwendeten Stoffen und haben - je nach chemischer Struktur - eine aufputschende und/oder halluzinogene Wirkung. Sie können vor allem zur psychischen Abhängigkeit führen."

"Aufgrund des offensichtlicher werdenden Suchtpotenzials und der Zunahme akuter Vergiftungserscheinungen und Amphetaminpsychosen wurden Verkauf und Verordnung von Amphetaminpräparaten weltweit zunehmend beschränkt. Mit der Einschränkung des legalen Handels entwickelte sich gleichzeitig in großem Maßstab ein illegaler Markt, der in Verbindung mit der neuen Disco- und Partykultur der 90er Jahre gravierend an Umfang gewonnen hat.
Das als Ecstasy bekannte Amphetaminderivat MDMA wurde erstmals 1914 synthetisiert, nachdem die Darmstädter Firma E. Merck bereits zwei Jahre zuvor das Patent hierzu erhalten hatte. Es wurde eine Zeitlang als Appetitzügler eingesetzt. Vor allem wegen seiner Kommunikations- und kontaktfördernden Wirkung wurde MDMA in den USA bis 1985 und in der Schweiz bis 1993 in der Psychotherapie eingesetzt.
Ende der 60er Jahre wurden MDMA (Ecstasy) und das ihm nah verwandte MDA als so genannte "Liebesdrogen" zunächst unter den Hippies in Kalifornien populär. Seit Mitte der 70er fanden die Substanzen in den USA und in Großbritannien und - seit Anfang der 90er - auch in Deutschland zunehmende Verbreitung.
Als Teilsubstanz sind Amphetamine und Amphetaminabkömmlinge noch in verschiedenen Medikamenten enthalten, beispielsweise in Appetitzüglern, in Grippe- und Asthmamitteln sowie in Medikamenten zur Behandlung von Aufmerksamkeitsschwäche bei überaktiven Kindern."

...
" Inzwischen werden auf dem illegalen Markt die verschiedensten Substanzen unter der Bezeichnung Ecstasy angeboten, wobei die Tabletten oder Kapseln häufig auch noch zusätzliche Wirkstoffe wie Amphetamin und Coffein oder andere toxische Substanzen enthalten."
...
"... und die Risiken
Zu den besonderen Risiken zählt die häufig anzutreffende Unkenntnis der Konsumenten über Reinheitsgehalt und Zusammensetzung des jeweiligen Stoffes, so dass Intensität und Dauer der Wirkung wie auch die möglichen Nebenwirkungen für ihn nur schwer abzuschätzen sind. Infolge des Amphetaminkonsums kann es zu unvermittelt ausbrechenden Aggressionen und Gewalttätigkeiten, zu Verfolgungswahn und - eher selten - auch zu Halluzinationen kommen. Solche Amphetaminpsychosen treten in der Regel nach hohen Dosen auf, können sich im Einzelfall aber auch bereits nach sehr geringen Mengen wie 10 mg Amphetamin einstellen. Zu den Vergiftungserscheinungen infolge Amphetaminkonsums gehören u.a. Verlangsamung der Herztätigkeit, Herzjagen, erhöhter oder erniedrigter Blutdruck, Schwitzen oder Frösteln, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust, Muskelschwäche, Verwirrtheit und Krampfanfälle.
Die akuten Risiken des Ecstasykonsums liegen - neben der nicht immer abschätzbaren Wirkung infolge unbekannter Inhaltsstoffe - nach derzeitigen Erkenntnissen vor allem in den körperlichen Begleiterscheinungen wie z. B. starker körperlicher Aktivität, bei der mit einem bedrohlichen Flüssigkeitsverlust zu rechnen ist. Dieser kann zur Austrocknung und Überhitzung führen und muss mit elekrolytehaltigen Getränken - oder zumindest durch Essen von Salzstangen und Trinken von Flüssigkeit - ausgeglichen werden. Als unerwünschte körperliche Symptome können zudem Übelkeit, Mundtrockenheit, Herzklopfen, Unruhe und Verspannungen der Kiefermuskeln sowie eine verstärkte motorische Aktivität auftreten. Körpersignale wie Hunger, Durst und Müdigkeit werden nicht mehr wahrgenommen. Gleichzeitig können Geschicklichkeit und Feinmotorik beeinträchtigt sowie das Konzentrations- und Urteilsvermögen derart vermindert sein, dass die Teilnahme am Straßenverkehr eine zusätzliche Gefahr darstellt.
Nach dem Abklingen der Wirkung kommt es häufig zu Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen und zu Gedächtnisstörungen. Problematisch und riskant ist ein Mischkonsum, wenn neben Ecstasy auch Alkohol, Cannabis, Speed, LSD und andere Drogen konsumiert werden."
...
"Auf lange Sicht: Folgeschäden
Nicht selten geht eine Amphetaminabhängigkeit einher mit zunehmendem körperlichen Verfall und einem Rückzug aus dem sozialen Umfeld, wobei sich das Denken nur noch auf die Beschaffung der Droge konzentriert. Überdosierungen und chronischer Konsum von Amphetamin können zu Amphetaminpsychosen und bleibenden Schädigungen von Nervenzellen des Gehirns führen. Dabei gilt Methamphetamin als der am stärksten toxische Amphetaminabkömmling. Chronische Amphetaminkonsumenten neigen häufig dazu, dieselben Tätigkeiten ständig zu wiederholen, beispielsweise immer wieder eine Schublade zu öffnen, und sich auf einen bestimmten Gedanken zu fixieren.
Bleibende Schädigungen nach dem Konsum von Ecstasy waren lange Zeit umstritten. Aufgrund neuerer Studienergebnisse geht man aber inzwischen vielfach davon aus, dass chronischer Ecstasykonsum zu dauerhaften Veränderungen im Gehirn, insbesondere zu einer Abnahme jener Nervenzellen führen kann, die für den Serotonin-Stoffwechsel verantwortlich sind. Noch zu bestätigende Befunde deuten zudem auf Wortfindungs- und Gedächtnisstörungen infolge von Ecstasykonsum hin. Darüber hinaus können durch Ecstasy u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Lebererkrankungen, Krampfleiden, Grüner Star und Schilddrüsenerkrankungen verstärkt werden.
Die Frage der Abhängigkeit
Amphetamine können sehr schnell zu einer starken psychischen Abhängigkeit führen. In den ersten Monaten des Konsums erfährt der Konsument aufgrund seiner positiv wirkenden Ausstrahlung meist Bestätigung und Bewunderung, doch in der Folge schränkt er zunehmend seine sozialen Aktivitäten ein. Um die gewünschten Wirkungen schneller und intensiver zu erleben, wird häufig zu einer schneller wirksamen Verabreichungsform übergegangen, beispielsweise zum Rauchen oder Injizieren. Dies ändert jedoch auch die Wirkungen: "
 ...
 Tja ...so heftig aneinander geraten, dass es dann wohl nach den schon mehrfachen rein verbalen Attacken beim Zusammentreffen unterwegs beim Hundegassi oder Einkaufen nun zu diesem gewaltsamen Kaputthauen unserer Wohnungstür kam, wo Jürgen nur verhindern konnte,dass die wirklich auch noch in die Wohnung reinkam,  indem er tatsächlich instinktiv unser eigentlich als Jux hier rumhängendes Utensil "die Hausordnung", was ne Holzkeule ist, die uns mal einer geschenkt hat, griff und ihr die vor die Nase gehalten hat .. ich in der Zeit zum 2. Mal 110 anrief und das schon getan hatte, als ich die Frau vor unserer Haustür sah, die ja vorher wie verrückt hier Sturm geklingelt hatte, was mich dazu veranlasst hatte, erstmal aus dem Fenster zu schauen, wer denn sowas tut .. ja das passierte, als ich mich ahnungslos auch zu einem Post wegen der getöteten Frau in der Lindenstraße in Preetz äußerte .. da mich schon eine Weile da die wirklich zum Teil wieder extremen rechten Äußerungen auf die Palme gebracht hatten und auch, wie jeder, der da eine andere Meinung zu hatte, gleich von dieser Gruppe niedergemacht worden war.

Ich fand es überhaupt unmöglich, den Tod einer Frau mal wieder zu nutzen, um politsche Hetze anzuleiern ohne Rücksicht auf deren Angehörige.

Ich gehe aber davon aus, dass einige der Leute sowohl diese Frau als auch ihren ja wohl Noch- oder Früher-mal-Freund, der das getan hat, gekannt haben.

Und von ihm war zu finden, der soll drogenabhängig gewesen sein.

Wonach konkret, stand nicht dabei.

Amphetamine, schon ganz und gar womöglich gepanscht, gemixt mit sonstwas eingenommen, privat falsch zusammengebraut und so weiter oder aber auch nur an einen Menschen verfüttert, der wirklich unter einer Stoffwechselstörung des Dopaminhaushalts leidet, wo Drogen dann ganz anders wirken als bei einem gesunden Menschen, die können nämlich auch mit Pech ne Psychose auslösen.

Und wegen einer Psychose wurde dieser Mann jetzt nicht in Untersuchungshaft belassen, sondern in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Die Menschen, die da am lautesten schreien, die könnten, wenn ich nach den Infos nach der Attacke auf uns hier mal nachdenke, sogar selbst mit dazu beigetragen haben, dass dieser Mann drogensüchtig und dann dadurch psychotisch geworden ist und deshalb seine Freundin oder Ex-Freundin, was ja bisher nicht ganz klar zu sein scheint, umgebracht hat.

Tolle Leistung.

Und jeder, den die mit dem Zeug neu süchtig machen, könnte irgendwann genauso unberechenbar reagieren und in unserer Kleinstadt sonstwas anrichten.

Diese Frau hat sich keinesfalls unter Kontrolle .. witzig ist das schon lange nicht mehr, wie die sich verhält, was mit ihren eigentlich lammfrommen Hunden gar nichts zu tun hat. Die Tiere hätten aber verdient, ein Frauchen zu haben, die geistig zurechnungsfähig und nicht drogenabhängig ist.

Und nein .. nicht ich habe schon vor längerer Zeit Anzeige erstattet, was mir der Polizist am Telefon erzählt hatte .. ich habe nur gebloggt, was der mir erzählt hat.

Es muss also jemand aus dem gleichen Wohnblock gemacht haben, so genau kam das rüber. Nur nochmal erwähnt.

Und nun schaue ich nochmal nach, unter was es eigentlich läuft, jemand so zu bedrängen, dass man demjenigen sogar die Wohnungstür einschlägt und wo noch viel mehr hätte passieren können, hätte mein Mann nicht geschafft, mehr zu verhindern und ich so geistesgegenwärtig war, sofort 110 zu rufen und dann ja auch schnell die Polizei ankam, so dass die Frau dann, als sie das hörte, das Weite suchte.

Generell würde ich in unserem Fall sagen, es war Einbruch, aber nicht um was zu stehlen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einbruch

Damit gehört es dann eher zum Hausfriedensbruch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hausfriedensbruch_(Deutschland)

Da es mit roher Gewalt passierte, kommt Sachbeschädigung dazu.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sachbesch%C3%A4digung

Da die Frau uns immer wieder schon vorher gedroht hatte, uns umbringen zu wollen, sollte auch sowas sicherlich strafbar sein.

Dazu uns wirklich anzugreifen, ist sie dann ja nicht gekommen, sonst wäre das noch Körperverletzung geworden, wenn sie gekonnt hätte.

https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperverletzung_(Deutschland)

Dann kommt noch das Drohen, was in diesem Einbruch in unsere Wohnung ja wohl seine Vollendung fand:

https://de.wikipedia.org/wiki/Todesdrohung

https://de.wikipedia.org/wiki/Bedrohung

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 241 Bedrohung

(1) Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen einem Menschen vortäuscht, daß die Verwirklichung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bevorstehe.
Tja mal schauen.
Bisher haben wir die Gute noch nicht wieder getroffen und alles ist ruhig geblieben.
LG
Renate

Freitag, 12. April 2019

Neues zum Mindestlohn vom Bundesrechnungshof

Ein kritischer Text von altonabloggt

Wirklich was gebracht hat der Mindestlohn nach Ansicht von altonabloggt den meisten Menschen nicht und es wird auch zu wenig von Seiten der Jobcenter darauf geachtet, ob Arbeitgeber sich denn wirklich daran halten.

Es gibt immer noch zu viele Jobs, wo gar keine konkreten Zeitvorgaben für die zu erledigende Arbeit vorhanden sind.

Und Menschen, die nicht als Einzelhaushalt laufen, haben sowieso normalerweise gar nichts vom Mindestlohn, der sich also in Bedarfsgemeinschaften ohnehin nicht positiv niederschlägt und dort die Lebenssituation der Menschen verbessert.

Altonabloggt bezieht sich da auf konkrete Zahlen der neuesten Auswertung des Bundesrechnungshofs.

Siehe unten.


LG
Renate

Freitag, 5. April 2019

Selbst mit 68 fällt nur der Nebenjob nicht mehr jedem leicht

Klönschnack mit einem Bekannten


 Ich war noch keine 66, als ich, da ich ja zu der Übergangsgeneration gehöre, nun mit ca. 65 1/2 in Rente ging .. und ganz ehrlich, so wahnsinnig fit und gesund bin ich nicht mehr. Das ist nichtmal mein Mann, der gerade mal die 60 überschritten hat und da er jünger ist als ich, schon über 66 wird, bis er mal seine Altersrente bekommt.

Es dauert dann nicht mehr lange, bis alle Menschen erst mit 67 Rente kriegen und schon wieder überlegen unsere Politiker, ob sie die Altersgrenze fürs Rentenalter nicht nochmal anheben können.
 Der Bekannte von uns, mit dem wir uns vor ein paar Tagen unterhalten haben, ist momentan 68, wurde vom Jobcenter schon vorzeitig in Rente geschickt und da die Rente nicht so hoch ist, stockt er mit Grundsicherung auf. Auch er ist wie wir verheiratet. Bei den beiden ist es umgekehrt. Seine Frau ist jünger und arbeitet noch ein bisschen, stockt aber wie mein Jürgen übers Jobcenter auf.

Natürlich ist Geld in Haushalten wie unserem und auch dem immer Mangelware ... und das geht vielen Rentnern so .. und zwar dauerhaft.
 Wer kann, versucht also, sich noch ein bisschen was dazuzuverdienen.

Dieser Bekannte ist eigentlich ein Kerl wie ein Baum, hat früher viele Jobs gemacht, oft auch als Möbelfahrer oder Hilfe beim Möbelausfahren, aber zuletzt überwiegend auch schon noch zu der Zeit, als Jürgen und er sich bei einer Jobcenter-Maßnahme kennengelernt haben, schon als Gärtner, der nebenberuflich oder freiberuflich wie wir auch arbeiten, halt nur auf andere Weise was verdient.
 Er macht nämlich älteren Leuten in der Umgebung die Gartenarbeit, die das nicht mehr alleine schaffen wie Rasenmähen, Hecke schneiden und vieles mehr.

Inzwischen ist er also 68, noch ein wenig älter als ich.

Es fällt immer schwerer, diese Arbeiten noch zu machen, aber das Geld wird doch gebraucht, hat er uns neulich erzählt. Er weiß nicht, wie lange er das überhaupt noch schafft. Und der Mann ist noch nichtmal 70.
Ich verstehe das sehr gut.

Noch klappt das mit dem Auto immer am Monatsanfang für den einen Großeinkauf. Es wird geschont, aber irgendwann ist halt kein Auto mehr da, erzählte uns eine andere Rentnerin aus dem Haus. Dann muss es eben ohne gehen.

Auch Ehefrau, der Mann lebt nicht mehr, hat hier eine Sozialwohnung wie wir, und trotzdem ist das Geld immer viel zu knapp. Sie war auch nicht immer Nur-Hausfrau, sondern hat durchaus früher mitgearbeitet, zum Teil eben in Teilzeit wegen der Familie.

Rentner, die wirklich finanziell komplett gut drauf sind und keine Sorgen haben .. kenne ich welche?

Mir fällt keiner ein, ehrlich gesagt.

Welche, die noch irgendwas nebenbei jobben, da fallen mir mehr ein.

Ich mache das selbst ja auch. Und diese Arbeit wird immer schwieriger.

Warum sich viele Aufträge kaum bearbeiten lassen, die man so findet, das fiel mir neulich auf.

Es wurden Leute für ein Team gesucht. Jürgen wurde gar nicht erst genommen. Ich zwar ja, aber nachdem ich dann 3 dieser Aufträge bearbeitet hatte und nur der erste davon wohl der Korrekturleserin nicht so gut gefallen hat (wirklich Fehler waren nicht drin, sie kritisierte, wie man das so kennt, nur halt was am Stil), sah ich das Team dann nicht mehr. Bin wohl gleich rausgeflogen, weil es Leute gibt, die besser schreiben können.

In der Facebook-Gruppe fragte jemand, ob sie noch mitmachen könnte. Ich las da, dass binnen nur ein paar Stunden so viele Autoren zusammen waren zum Mitschreiben, dass man den Rest gar nicht mehr angenommen hätte.

Wir sind also nicht wenig Autoren, wie ich dachte, weil ich so oft Aufträge sehe, die mir wie Karteileichen vorkommen.

Wir sind vermutlich richtig viele .. ob die meisten lange mitmachen oder nicht, schwer zu sagen. Das Forum und auch die Facebook-Gruppe werden von meinen Kollegen kaum besucht. Das war früher mal ganz anders. Das kann man nur raten.

Aber dass es Jürgen in der Gruppe 3 oft kaum mehr möglich ist, überhaupt schreibbare Aufträge zu finden und selbst mir in der Gruppe 4 immer schwerer fällt .. ja meine Vermutung dafür ist ganz einfach.

Das sind eben die Aufträge, wo sich so gut wie keiner rantraut. Was einfach zu schreiben ist, ist so schnell weg, das sieht man meistens gar nicht erst, weil wir viel zu viele Autoren sind.

Aber er unsere Regierung erzählt ja immer, die Wirtschaft boomt.

Nun gut .. lass sie reden.

Wir Rentner versuchen auf unsere Art zu überleben, die jungen Leute auf ihre.

Irgendwie muss man das ja.

LG
Renate

Mittwoch, 3. April 2019

Will das Jobcenter nochmal loben

Auch beim Überweisen waren sie richtig schnell


 Also wenn man bedenkt, dass wir erst kurz vorm Ersten nun den EKS-Besprechungstermin beim Jobcenter und dann ja auch wie gewünscht in Preetz hatten, waren die wirklich schnell. Schon Samstag kam der Bescheid und Dienstag war bereits dann auch das Geld gebucht .. statt wie normal am Freitag davor.
 Dafür denke ich sollten wir die Mitarbeiter der Leistungsabteilung und auch den neuen Mitarbeiter für Selbständige im Jobcenter Plön wirklich loben.

Alles sehr wichtige wie Miete, Strom oder die Raten für die beiden Tierärzte, die Boomer behandelt haben, als er Hilfe brauchte, konnten wir von meiner Rente auf jeden Fall noch ganz pünktlich überweisen und den Rest dann wie die Rückzahlung des Darlehns ans Sozialamt für meinen Renten-Überbrückungskredit und die Spende für Gnadenhof Gaia's Traum für unsere Pferde und überhaupt die Tiere dort konnten wir dann Dienstag losschicken.
 Einkaufen war kein Problem und wir werden so gut über den April kommen.

Wie denn nun alles mit den abschließenden EKS, wenn ich Rentnerin bin, laufen wird, nun ja . .ich hoffe gut wie versprochen. Ich werde es auf jeden Fall erzählen, egal wie es läuft, hoffe aber doch positiv, denn am Telefon hat man uns ja gesagt, Nachteile gegenüber früher würden wir dann keine haben.
 Es gibt definitiv Behörden, die viel langsamer sind als unser zuständiges Jobcenter und auch als unser zuständiges Sozialamt, wo in dieser für uns doch schwierigen Phase .. denn in Rente geht man ja nunmal nur einmal im Leben und kann sich nicht auskennen .. doch bisher alles sehr gut gelaufen ist.

LG
Renate

Montag, 1. April 2019

Die aktuelle Broschüre SGB II ab 1. Januar 19

Überhaupt zum Nachlesen für alle, die mal was suchen....


und weil ich persönlich gerade dem Frieden in Bezug auf die Berechnung bei Jürgen und mir nicht wirklich traue.


LG
Renate

Jürgens neuer Jobcenter-Bescheid ist jetzt da

Er kriegt sogar etwas mehr Geld als erwartet


 Geld ist zwar noch keins da, aber zumindest hatten wir am Samstag nun doch Jürgens Bewilligungsbescheid vom Jobcenter für das nächste Halbjahr im Briefkasten.

Ich blickte zunächst nicht wirklich durch, wie sie das alles berechnet haben und musste ziemlich grübeln.

Ich hatte nämlich weniger ausgerechnet, dass er kriegen müsste.

Jürgen bekommt nun doch noch 439,30 Euro ALG II vom Jobcenter.
 Das setzt sich folgendermaßen zusammen:

Sie übernehmen seinen Mietanteil von 260 Euro noch ganz .. also das ist nun nicht die Hälfte von unserer vollen Miete, weil wir ja immer noch überm Satz liegen, den man im Kreis Plön in unserer Region für eine Sozialwohnung ausgeben darf .. aber immerhin das kriegt er dann also.

Die Mietobergrenzen wurden zwar seit der Mieterhöhung, wo wir ja eine Weile dann dadurch weit drüber lagen, 2 x leicht angepasst, aber liegen immer noch unter der Miete, die wir auch tatsächlich bezahlen. Die Klage deshalb wurde in den vergangenen ca. 4 Jahren bisher nicht bearbeitet.
 Sowas dauert bei unseren Sozialgerichten ja immer etliche Jahre, bis man mit Glück dann, weil man vielleicht gewinnt, was nachgezahlt bekommt.

Aufschiebende Wirkung hat eine Klage in Bezug auf Überschreiten der Mietobergrenzen leider nicht .. also dürfen sie kürzen, bis die Klage durch ist .. und dann lassen sie sich halt auch entsprechend Zeit damit.  Na ja .. sie erkennen wegen der Boiler hier für Warmwasser dann für Jürgen auch noch nen Mehrbedarf von 8,79 Euro für Strom an. Klar macht man damit nicht den ganzen Monat Heißwasser, auch nicht mit dem Doppelten .. aber immerhin kriegt man bei so billigen Wohnungen halt bissel mehr.
  Kürzen tun sie dann Jürgens Regelsatz um das übersteigende Einkommen von mir.

Zunächst bezieht sich die Berechnung auf die vorläufige EKS. Da da unser Verdienst unterhalb der 100-Euro-Freibetragsgrenze für Arbeit liegt, wird das also nicht als Einkommen angerechnet.

Mir rechnen sie dann außer den direkten Sozialabgaben für Krankenkasse und Pflegeversicherung auch noch einen individuellen Freibetrag von 31,91 Euro zu .. den kriegt Jürgen dann also mehr, weil sie ihm die Summe von meinem übersteigenden Einkommen nicht abziehen.

 Das ist fein, das sind dann fast 32 Euro mehr als ich vermutet habe.

Ich muss deshalb Jürgen also nur noch mit 211,49 Euro im Monat von meiner Rente unterstützen.

Na ja .. wenn man das so liest, blickt man zuerst gar nicht wirklich durch.

 Bin dennoch nicht sicher, ob die mich nicht da beschummeln .. weil sie mir fiktives Einkommen, das ich vor der Rente komplett frei hatte, nun auf die Rente aufschlagen und davon dann besagte 31,91 individuellen Freibetrag, was immer das sein soll, wieder abziehen.

Das war vorher anders.

Da ich wo gelesen habe, dass man als gemischte Bedarfsgemeinschaft mit einem Altersrentner, der Grundsicherung bezieht, keine Nachteile haben darf .. gehe ich davon aus, dass man die auch nicht haben darf, wenn man nicht auf Grundsicherung angewiesen ist.
Der Sache sollte ich nochmal genauer auf den Grund gehen.

Dieser Bescheid ist ja erstmal vorläufig und kann sich dann ändern, wenn ich die abschließende EKS fertig gemacht habe .. .

Aber ich kann mir nicht helfen .. hab obwohl Jürgen etwas mehr kriegt als ich dachte, das Gefühl, das ist so nicht richtig und ich werde auch noch dafür bestraft .. weil sie mich als nicht erwerbsfähig einstufen und mir keine Freibeträge auf Arbeitseinkommen zurechnen, obwohl ich ja erwerbstätig bin und auch sein darf trotz Rente.

LG
Renate