Samstag, 14. September 2019

Klage gegens Jobcenter wegen Ungleichbehandlung Bedarfsgemeinschaft mit einem Rentner

... weil wir denken, das widerspricht gleich zwei Paragraphen im Grundgesetz

Das Jobcenter Plön vertritt die Auffassung dass in einer gemischten Bedarfsgemeinschaft mit einem Altersrentner, der mehr als Grundsicherung kriegt, derjenige nur dann zur Bedarfsgemeinschaft gehört, wenn er bezahlen darf, aber nicht dann, wenn er selbst mal etwas braucht.

Damit stehen Altersrentner, die keine generellen Grundsicherungsansprüche haben, sogar schlechter da als alle, die Grundsicherung kriegen, denn die fallen einfach raus und haben aber Ansprüche ans örtliche Sozialamt.

Dem Altersrentner kürzt man alles bis zum Sozialhilfesatz, aber kriegen tut er nichts, wenn es hart auf hart kommt.

Das kann so nicht richtig sein. Siehe unten unsere Klage deswegen, die wir hier mal in voller Länge reinkopieren. Es gibt dazu noch zig Anlagen, die wir weglassen, das würde sonst zu viel. 

Ich hoffe, es wird trotzdem halbwegs verständlich sein.

LG
Renate

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Abs.: Jürgen Gilberg
Breslauer Straße 1 – 3, 24211 Preetz

Sozialgericht Kiel
Kronshagener Weg 107a

24116 Kiel

14.09.19

Klage gegen das Jobcenter Kreis Plön, Behler Weg 23, 24306 Plön
BG-Nummer 13106//0004064

Und zwar erstens gegen den Widerspruchsbescheid, auch bezogen auf den dazu gehörenden Erstattungsbescheid, in Bezug auf meinen Widerspruch gegen den abschließenden Bewilligungsbescheid vom 07.08.19 für die Zeit vom 01.10.18 – 31.03.19

Außerdem grundsätzlich in Bezug auf die Tatsache, dass die gemischte Bedarfsgemeinschaft eines noch vermittelbaren ALG-II-Empfängers mit einer Altersrentnerin, die noch einen Nebenjob ausübt, für diese Bedarfsgemeinschaft nicht so aussehen sollte, dass derartige Bedarfsgemeinschaften Ehepaare schlechter stellen als andere, was vom Jobcenter Plön aber so gemacht wird

Siehe meine Begründung dazu


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Grundgesetz steht, dass Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Staates stehen. Im Grundgesetz steht auch, dass alle Menschen in diesem Staat das Recht haben, gleich behandelt und nicht benachteiligt zu werden.

Die Bedarfsgemeinschaft ist etwas, das es nur im SGB II gibt, im SGB XII gibt es die Bedarfsgemeinschaft nicht. Hier wird dann nur von Haushaltsgemeinschaften gesprochen.

Im SGB II steht auch drin, dass nur unter anderem Eheleute, die füreinander einstehen, eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Das ist sicher auch nicht falsch, wenn es dann aber in dem Alter, wo einer davon das Rentenalter erreicht, nicht zu einer eklatanten Benachteiligung führt.

Die Bedarfsgemeinschaft darf ja wohl nicht so ausschauen, dass der Rentner nur bis zum Sozialhilfesatz runtergekürzt wird, aber wenn er selbst in einer Notlage ist, dann wiederum nicht mehr zur Bedarfsgemeinschaft dazugehört, sondern im Regen stehengelassen wird. Der Überhang meiner Frau wird nämlich mir ja voll vom Bedarf abgezogen.

Sie selbst wiederum, das wurde uns schon am Telefon so gesagt, hätte unter keinen Umständen bei einem Hilfebedarf Anspruch auf irgendwelche Leistungen über mich als Vorstand der Bedarfsgemeinschaft und ja arbeitsfähigen Hilfebedürftigen von Seiten des Jobcenters.

Rücklagen für eventuelle Notfälle kann meine Frau unter der Tatsache, dass man ihr jeden Cent Rentenüberhang sofort abzieht und bei mir verrechnet, ja für eventuelle Notlagen nicht bilden.

Meine Frau liegt auch über der Rentenhöhe, bei der man einen festen Bedarf an Grundsicherungs-Zuschüssen hat, kann das Sozialamt also allerhöchstens um Hilfe bitten, um ein Darlehen zu erhalten, aber keine generelle dauerhafte Hilfe und muss derartige Darlehen dann auch grundsätzlich zurückzahlen.

Das ist nicht fair.

Wer hier vor Ort so wenig Rente kriegt, dass er mit Grundsicherung aufstocken kann, wird aus der Bedarfsgemeinschaft ausgesteuert und unterliegt dann selbst dem Sozialamt, der andere dem Jobcenter.

Wer mehr Rente kriegt, bleibt nur als zahlendes Mitglied beim Jobcenter in der Bedarfsgemeinschaft, bekommt aber keinen Cent Hilfe.

Nichtmal ich selbst habe ein Darlehen bekommen, als es darum ging, den ersten Rentenmonat meiner Ehefrau zu überbrücken. Statt dessen soll ich diese Summe nun auch noch ohne mir Ratenzahlung zu gewähren in einer Summe zurückzahlen.

Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen und meine Frau genauso wenig.

Wir haben sehr früh in Bezug auf den Übergang meiner Frau ins Rentenalter gefragt, wie wir denn den ersten Monat überbrücken könnten, nur falsche Auskünfte bekommen, meine Frau dann nur eine Teilhilfe über das örtliche Sozialamt, worüber ihr aber keiner beim Jobcenter vorher hat Auskunft gegeben, sie hat sich selbst durchgefragt, denn irgendwie mussten wir den Monat ja überleben … und ich lief mit meinen Fragen schlicht gegen eine Wand.

Meine Frau ist grundsätzlich steuerpflichtig. Vermutlich werden wir am Jahresende zwar gemeinsam durch das Ehegattensplitting selbst mit den Einnahmen aus unserem Nebenjob als freiberufliche Werbetexter unter der Steuerfreigrenze bleiben, aber ich möchte einmal ansprechen, dass heute Rentner erstens nicht als arbeitsunfähig gelten, also ja weiterarbeiten dürfen, was meine Frau auch nach wie vor tut und auch das so verdiente Geld ja mit dem Jobcenter über die Bedarfsgemeinschaft genauso wie ich abrechnen muss, aber Rente ist heute kein generell steuerfreies Einkommen mehr.

Rentner zahlen je nachdem, wie hoch die Rente ist, genauso Sozialabgaben und Steuern auf alle im Jahr verdienten Einnahmen inklusive der Altersrente wie andere Menschen auch.

Im voraus kann man also gar nicht wissen, wie genau das Nettoeinkommen ausschaut.

Das gleiche gilt übrigens für die heute ja übliche Bruttokaltmiete. Es handelt sich dabei nicht mehr um einen festen Betrag wie bei einer Kaltmiete, denn die Nebenkosten werden nur geschätzt genauso wie die Heizkosten und können durchaus mit Pech dazu führen, dass es einmal zu Nachzahlungen kommt.

Und dann fällt meine Frau wieder raus, sollte sie da was nachzahlen müssen genauso wie sie rausfallen würde, wenn das Finanzamt mit Nachforderungen kommen sollte.

Denn laut dem Jobcenter darf sie nur bezahlen .. aber kriegen tut sie nichts, wenn sie in Not gerät .. Rücklagen kann sie aber auch keine bilden, denn es wird ja jeder Cent bis runter zum Sozialhilfesatz sofort bei mir gegengerechnet.

Ich glaube, dass hier das SGB II vom Jobcenter Plön falsch ausgelegt wird, denn laut § 7 steht in (2) ausdrücklich drin, dass Leistungen auch die Menschen erhalten können, die mit erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in einer Bedarfsgemeinschaft leben, und dazu gehören auch die Ehepartner. Es steht nicht dabei, dass die als Rentner nicht mehr dazu gehören.

Im SGB XII gibt es sogar einen Extra-Paragraphen, nämlich hier § 37a, der speziell den sicherlich oft anzutreffenden Fall berücksichtigt, dass viele Menschen im ersten Rentenmonat aufgrund der ja erst am Monatsende fälligen Rentenzahlung genau die gleichen Probleme bekommen, die wir auch hatten, als meine Frau im März 19 in Rente ging.

Wieso gibt es sowas nicht parallel für gemischte Bedarfsgemeinschaften aus einem Altersrentner und einem Hilfebedürftigen, der noch im sogenannten erwerbsfähigen Alter ist (Rentner sind nach der neuesten Rechtsprechung heute nicht mehr unbedingt erwerbsunfähig, die müssen nur nicht mehr zwingend weiterarbeiten, sondern dürfen auch ihre Rente genießen, ohne zu arbeiten, wenn sie möchten), das ist doch eine Ungleichbehandlung derjenigen Bedarfsgemeinschaften, in denen der Rentner mehr Rentenanspruch und durch die Weiterarbeit den Lohn dafür hat als es bei reiner Grundsicherung oder ergänzender Grundsicherung der Fall wäre.

Zusätzlich hatte ich in meinem Widerspruch auch darum gegeben, mir einmal transparent zu erklären, wie eigentlich die März-19-Berechnung für meine Ehefrau des Jobcenters zu verstehen ist, in der nämlich ihre Rente mit ihrem Einkommen aus dem Nebenjob addiert und ihr dann ein für uns vollkommen unverständlich zusammengesetzter sogenannter individueller Freibetrag zuerkannt wurde.

Eine Antwort, wie das ausgerechnet worden ist, damit ich es auch verstehen kann, habe ich nicht bekommen, obwohl ich darum bat.

Laut vorher mal telefonischer Nachfrage wurde uns immer davor gesagt, die Rente würde zu 100 % verrechnet … bei unserer selbständigen Nebentätigkeit würde es genauso bleiben wie vorher, wir also jeder die ersten 100 Euro frei haben und falls es einmal mehr wäre, wie sonst auch. Das wurde aber offenbar anders gemacht und wir haben nach wie vor keine Ahnung, wie sich das in Zukunft auswirken könnte. Auch hier wäre eine für einen Laien verständliche Erklärung notwendig.

Abschließend bitte ich, auch wenn das vermutlich noch nie so gemacht worden ist, sondern nur einmal bei einer Bedarfsgemeinschaft mit einem Grundsicherungsempfänger dabei, einmal um generelle Klärung.

Ist es wirklich erlaubt, dass in einer Bedarfsgemeinschaft eine Person nur zahlen darf, aber in der Not selbst keine Ansprüche hat und wenn das so sein sollte um Prüfung, ob das nicht eklatant dem Grundgesetz widerspricht.

Danke für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

Freitag, 13. September 2019

Aufforstung in Deutschland

Eine wirklich gute Idee

Es geht um den Link hier:

https://www.tagesschau.de/inland/wald-kloeckner-103.html?utm_source=pocket-newtab

Der hat was damit zu tun, dass die Regierung was in Sachen Aufforstung unserer Wälder tun will.

Die Idee finde ich wirklich gut.

Ich kopiere deshalb hier mal einige Zitate aus dem Text oben rein .. bei Interesse bitte dann den Rest einfach selbst lesen.

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 29.08.2019 15:20 Uhr
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Angesichts massiver Waldschäden in Deutschland hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eine Wiederaufforstung angekündigt. Mehrere Millionen Bäume sollen neu gepflanzt werden. "Wir haben eine Zäsur draußen im Wald", sagte die CDU-Politikerin nach einem Treffen mit Waldbesitzern, Vertretern der Forstwirtschaft, Naturschützern und zuständigen Behörden zum Thema "Wald im Klimawandel".

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 Im vergangenen Jahr seien durch Stürme, Dürre, Brände und Borkenkäferbefall mehr als 110.000 Hektar Wald verloren gegangen - das entspricht etwa der Fläche von Berlin und Potsdam zusammen. Laubbäume hätten jetzt schon gelbe Blätter. Gestandene Buchen vertrockneten von oben wie von unten, weil die Wurzelteller nicht tief genug gewachsen seien.

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 Eine Milliarde Pflanzen stünden in Baumschulen bereit und könnten zügig eingesetzt werden, sagte Klöckner. Beim Forstpersonal gebe es allerdings einen enormen Engpass. Einstellungsstopps in einigen Bundesländern seien da ein Problem.

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 Auch sei ein weiterer Waldumbau nötig. Künftig könne nicht mehr Fichte auf Fichte folgen, Ziel seien standort- und klimaangepasste Mischwälder. Bei der Wahl geeigneter Baumarten müsse je nach Standort entschieden werden. Die häufigsten Bäume sind derzeit Nadelbäume, die lange Hitzeperioden nicht gut vertragen.

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 "Hätten wir den Wald nicht, dann hätten wir 14 Prozent mehr CO2-Emissionen", sagte Klöckner. Im Sinne des Gemeinwohls müsse der Wald noch stärker an den Klimawandel angepasst werden. Dazu müsse neben der Aufforstung auch beschädigtes Holz herausgebracht werden. Bei den Nothilfen setzte sie auf übergreifendes Vorgehen. Es gehe nicht darum, Verluste einzelner Waldbesitzer zu kompensieren.

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 Zur Höhe staatlicher Zuschüsse äußerte sich Klöckner vorerst nicht. Sie machte jedoch deutlich, dass aus Sicht des Bundes eine Größenordnung von rund einer halben Milliarde Euro über vier Jahre realistisch sein könnte. Konkretere Festlegungen sollen für einen "Waldgipfel" von Bund und Ländern am 25. September vorbereitet werden.

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 Forstwirtschaft und Waldbesitzer hatten zuvor Soforthilfen in Milliardenhöhe für den gesamten Wald in Deutschland gefordert. Notwendig seien 2,3 Milliarden Euro für die schnelle Beseitigung der Schäden und die Wiederbewaldung, erklärten der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) am Mittwoch. Die Auswirkungen des Klimawandels hätten zu einer "Krise in den Wäldern" geführt.

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 Die Grünen fordern einen "Waldzukunftsfonds" des Bundes über eine Milliarde Euro. Die Vergabe der Gelder solle an ökologische Kriterien gekoppelt werden, sagte Fraktionschef Anton Hofreiter der Zeitung "Passauer Neuen Presse". Das Zeitalter der Nadelholz-Forstplantagen müsse ein Ende haben, stattdessen brauche es mehr Öko-Wälder.



Das hört sich doch schonmal recht vernünftig an.

Der ganze Text findet sich wie gesagt oben im Link .. ich habe nur einen Teil für uns hier rauskopiert.

LG
Renate



Warum sich die Greta-Thunberg-Generation unserer Enkel selbst ihr Grab gräbt ...

... denn sie können nur anklagen, wollen aber nicht verzichten


Über eine kleine Diskussion mit einer jungen Frau im Alter meiner Enkelkinder oder Greta Thunberg, durchaus in gewisser Weise intelligent, dennoch unfähig zu erkennen, dass es erst ihre eigene Generation ist, die überhaupt nicht mehr nachhaltig lebt und sofort aufhörte weiterzudiskutieren, als ich ansprach, dass doch gerade die vielen neuen Dinge, die wir Alten häufig noch gar nicht nutzen und früher sowieso nicht genutzt haben, die selbst unsere Kinder nicht alle nutzen und in ihrer Jugend noch nicht kannten oder meine Eltern und Großeltern nicht ansatzweise kannten und auch gar nicht gebraucht haben, eben viel Strom brauchen.

Ich kam zufällig dazu, mit dieser jungen Frau zu diskutieren, irgendwie über einen Kommentar von mir zum Blog eines jungen Mannes, dem ich folge.

Nach einer Weile sagte sie, sie hätte begonnen, Verfahrens- und Umwelttechnik zu studieren. Das sei ein Studienfach, wo es darum ginge, Maschinen effezienter und damit grüner zu machen.

Dass ich in ihrem Blog kommentierte, hatte den Grund, dass sie schrieb, ihre Generation würde auf einen Abgrund zurennen, hätte keine Zukunft und so weiter .. sie würde sich deshalb auch keine Gedanken mehr über das Alter machen, das sei für die Jugend von heute egal geworden .. Hoffnung hätten sie alle keine mehr.

Wir haben uns eine ganze Weile unterhalten.

Wir kamen dabei auch weit zurück. Ich habe ihr erzählt, dass meine Großeltern in ihrer Jugend nichtmal Strom kannten .. wie sie mit einem Kopfhörer und einer Nadel, die man in die Erde stecken konnte, zum ersten Mal im Leben Radio gehört hätten .. dass es damals die ersten Autos gab, aber das waren ganz wenig .. wie die Menschen überhaupt gelebt haben.

Ich habe gesagt, natürlich hat diese Generation sehr nachhaltig gelebt, auch meine Elterngeneration hätte das noch weitgehend getan und auch wir selbst in unserer Kindheit und Jugend sowieso und auch später noch eine ganze Weile.

Dass wir uns aber auch genauso wie unsere Kinder hätten anpassen müssen, denn es hätte sich so viel verändert im Laufe der Zeit.

Ich habe gesagt, dass ich vieles, was für die ganz jungen Leute so rüberkommt, dass sie es brauchen würde, überhaupt nicht nutze und auch gar nicht haben will wie beispielsweise ein Smartphone und What's App.

Ich habe zugegeben, dass ich auch früher dachte, es ginge ohne Internet und mich gewundert habe, wie sehr mein Jüngster durch das Internet gefangen genommen wurde .. bis ich dieses Medium selbst kennenlernte und es heute selbst nutze.

Ich habe aber auch gesagt, dass mein Mann und ich uns bis heute nicht zu Sklaven des Internets haben machen lassen, dass ich schon viel Gutes mit dem Internet erlebt habe wie den Job, den ich heute ohne das Internet gar nicht ausüben könnte so fand, meinen 2. Mann so kennengelernt habe, auch viele gute Freundinnen und Freunde nur über das Internet gefunden hätte .. aber !!!! .. und das sei wichtig. Wir beide wären nicht nonstop erreichbar ... wir würden draußen in der Natur ohne Internet rumlaufen und auch zu Hause nicht ununterbrochen erreichbar sein, sondern bewusst in bestimmten sozialen Netzwerken oder über unser E-mail-Postfach nachsehen, ob jemand geschrieben hätte und aber nur dann antworten, wenn wir auch Lust und Zeit dazu hätten, nicht ununterbrochen.

Sie hatte ihrer Eltern-Generation und auch meiner Generation, also der Generation ihrer Großeltern sehr böse vorgeworfen, wir wären schuld daran, dass sie keine Zukunft mehr hätten, wir würden alle CDU wählen !!!! ... habe ihr erstmal erklärt, ich habe noch nie im Leben die CDU gewählt und hätte das auch nicht vor ...und ich sei sicher, meine Kinder genauso wenig, weil ich die ganz anders erzogen hätte ... aber !!!!! als ich dann meinte, um in Zukunft Strom zu sparen, würden sie wohl auch auf manche der vielen neuen technischen Errungenschaften wohl verzichten müssen ...da war die Diskussion dann zu Ende.

Es sei unmöglich für diese Generation, nicht ständig über das Internet erreichbar zu sein, die Vernetzung würde zur modernen Welt dazu gehören und und und ...

.... aber wir und ihre Eltern wären trotzdem an allem schuld und gerade die älteren Leute hätten ja nur Angst davor, die neuen Technologien zu nutzen.

Ha ha ha !!!!! 

Nein .. wir wissen nur von früher noch, dass man vieles nicht wirklich zum Leben brauchen würde. Es ging damals ja auch ohne.

Und natürlich ist uns klar, früher wurde weniger Energie gebraucht und wenn wir davon runter wollen, muss auch wieder weniger Energie verbraucht werden .. denn nur das ist nunmal nachhaltig.

Ohne auf was zu verzichten, wird es für unsere Enkelkinder nicht gehen.

Und wenn die uns Alten die Schuld in die Schuhe schieben, was ja auch Greta Thunberg in gewisser Weise tut, der alle Jugendlichen wie die Schafe hinterherrennen.

Ja .. es sind sie selbst, die überleben wollen .. und es sind auch sie selbst, die am meisten Energie verbrauchen, weil man ihnen genauso wie schon wir unseren Kindern in einer Zeit des Wirtschaftswunders die Rosinen pfundweise in den Arsch geschoben hat ... aber wenn sie überleben wollen, müssen sie eben auf so viele Rosinen im Arsch in Zukunft verzichten .. sonst rennen sie tatsächlich auf einen Abgrund zu.

Nur dass ihre Großeltern und selbst ihre Eltern diesen Abgrund nicht ausgeschaufelt haben, sondern durchaus sie selbst mit immer mehr Wünschen und immer mehr Bequemlichkeit, alles haben zu müssen, was es gibt.

LG
Renate

Mittwoch, 11. September 2019

Service-Wüste DHL - der Paketzustelldienst der Deutschen Post

Was ich denen eben auf ihre Facebook-Seite geschrieben habe


Weil sowas ist doch wirklich ärgerlich, wenn man extra auf sie wartet, aber nichtmal einer auch nur ein einziges Mal auf die Klingel drückt.

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Also heute haben wir die Kritik an Euren Paketzustellern, die immer häufiger gar nicht mehr klingeln sollen, sondern gleich den Zettel in den Briefkasten schmeißen, dass man sich sein Paket selbst abholen kann, persönlich kennengelernt. Haben bei tierisch.de für unseren Hund nichts Schweres, nur eine neue Hundeleine, Halsband und Halstuch bestellt ... man konnte auch über den Service von tierisch.de verfolgen, was mit der Lieferung ist. Da wir von früher her kennen, dass Eure Zusteller immer eher spät nachmittags kommen, waren wir recht früh mit unserem Hund Gassi und ca. um viertel vor 3 nachmittags zu Hause .. hier war kein Krach, wir haben beide leise hinterm PC gesessen und was gelesen oder getippt, als der Paketzusteller hier angeblich um halb vier nachmittags keinen angetroffen haben will. ... Nein, der hat gar nicht geklingelt. Wir waren beide da, es war nichts laut hier und keiner von uns hat ihn klingeln gehört .. und die Klingel unten an der Außentür hört man gut .. wie er ins Haus gekommen sein mag .. schwer zu sagen .. hier bei uns hat er jedenfalls nicht geklingelt. Wir wohnen auch nicht im 7. Stock .. nur im 2,5ten. Da wir kein Auto haben, müssen wir nun morgen extra entweder in die Stadt laufen oder aber mit dem Bus hinfahren, zumindest einer von uns. Das ist recht weit. Ungefähr 2 km von uns entfernt. Wir wohnen in Preetz Breslauer Str. 1 - 3 und müssen das Päckchen dann in Preetz Kirchenstr. 30 extra abholen. Und wir hatten weder Pflastersteine bestellt noch wohnen wir unterm Dach .. und parken kann man bei uns vor dem Wohnblock super, da ist kein Parkverbot. Euer Service wird echt immer schlechter. LG Renate und Jürgen

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Bin ja mal gespannt, ob die antworten und was sie dazu sagen.

LG
Renate

Sonntag, 8. September 2019

Naturnahe Waldbewirtschaftung

Das wäre beim Aufforsten deutscher Wälder heute wichtig


Aufforsten ist wichtig für den Klimaschutz. Das wissen inzwischen sicherlich viele Menschen.



Ich habe hier was gefunden, das sich damit beschäftigt, dass Aufforsten auch richtig gemacht werden muss, damit es wirklich gut wird.



Daraus ein paar Zitate .. ansonsten empfehle ich, den Text mal ganz selbst zu lesen, der ist nämlich sehr interessant.

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 Wofür sollen Hunderte Millionen Euro Staatshilfe eingesetzt werden? Forstwirt Lutz Fähser kritisiert den Import von exotischen "Wunderbaumarten" und fordert mehr heimische Natur im Wald. 
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 Der Klimawandel setzt dem Wald zu, zwei Sommer mit Hitze und Dürre haben enorme Schäden angerichtet. An diesem Donnerstag bittet Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Beteiligten zum Gespräch, der Deutsche Forstwirtschaftsrat und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände fordern 2,3 Milliarden Euro Soforthilfen. Lutz Fähser, 74, hat als leitender Forstdirektor vor 25 Jahren begonnen, den Lübecker Stadtwald naturnah zu bewirtschaften. Er arbeitet heute als Gutachter für Entwicklungsprojekte, engagiert sich im Bund für Umwelt und Naturschutz und übt scharfe Kritik an den Plänen der Verbände.
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 Lange Zeit wurden Buchen zu stark vereinzelt, man glaubte, dann können sie sich besser entwickeln. Das ist ein Fehler, denn dann entsteht Wärme und Trockenheit im Wald. Buchen benötigen aber Schatten und Feuchtigkeit. Sie sind sehr flexibel und anpassungsfähig, aber nur in dichten Beständen.
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In Deutschland herrscht eine Lobby aus Forstbeamten und Waldbesitzern, die den Wald primär als ausbeutbares Wirtschaftsgut betrachtet. Wie einen Acker. Doch jetzt hat der Klimawandel ernst gemacht, schnell wachsendes Nadelholz wie Fichte und Kiefer ist hierzulande in tieferen Lagen nicht heimisch und sowohl der Hitze wie anschließend dem Borkenkäfer schutzlos ausgeliefert. Diese Forsten können ohne massive Finanzhilfen nicht mehr leben, sind weder wirtschaftlich noch nachhaltig, obwohl Letzteres die Wald- und Naturschutzgesetze verlangen. Als Rettung sollen nun exotische, schnell holzproduzierende Wunderbaumarten aus anderen Kontinenten eingeführt werden. Damit geben die Verantwortlichen die Idee des sich selbst regulierenden Waldes auf. Das dient ausschließlich der Versorgung der Holzindustrie.
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 Man muss erkennen, dass das aktuelle Absterben vieler Bäume wesentlich an einer naturfernen Holzwirtschaft ohne ausreichende Rücksicht auf ökologische Grundlagen liegt. Der Wald passt sich seit Millionen Jahren an sich verändernde Bedingungen an und ist nie verschwunden, deshalb sollte man sich zu einer streng naturorientierten Waldbehandlung mit vornehmlich heimischen Laubwäldern bekennen. Das beinhaltet die Abkehr von den üblichen Baumplantagen, stattdessen sollte man eine viel dichtere Pflanzenwelt zulassen.
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Was erwarten Sie von Ministerin Klöckner?
Ich befürchte, dass sich die dominierende Lobby noch einmal durchsetzt und Millionen für den Umbau ihrer Baumplantagen erhält. Doch der Druck wird größer, die von uns selbst gemachte Schwächung der Forsten fliegt gerade auf. Zuletzt haben 50 Forstexperten die Ministerin in einem offenen Brief zum Umdenken aufgefordert. Kein Politiker kann dauerhaft so weitermachen. Es wird sich innerhalb der nächsten zwölf Monate einiges zugunsten der richtigen Wälder verändern.
Es heißt, Sie gelten mit einigen anderen als Außenseiter in der Branche, werden verachtet und angefeindet.
Die Sprache in Forstkreisen ist derb. Das liegt unter anderem an der paramilitärischen Entstehungsgeschichte der Forstverwaltungen vor circa 200 Jahren. Die öffentlichen Verwaltungen sind sehr hierarchisch organisiert. Der große Privatwald ist häufig in Besitz ehemals adeliger Familien, die einen ähnlichen Ton pflegen. Die meisten dort sehen Kritiker nicht als Diskussionspartner, sondern als Feinde, die man eliminieren muss. Entziehen sich Einzelne dem Mainstream erfahren sie massive Ausgrenzung. Ich konnte meine Ideen dennoch immer umsetzen. Ich verzweifle nur manchmal daran, dass erst 20 Prozent des deutschen Waldes naturnah bewirtschaftet werden.
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Nachti
Renate
 

Wann man bei einem Umzug und Kündigung des Jobs deshalb mit einer Sperrzeit rechnen muss

Es geht in diesem Fall um eine Sperrzeit beim ALG I


Also nicht grundsätzlich gibt es eine Sperrzeit, wenn man seinen Job kündigt um umzuziehen.

Das ist zum Beispiel nicht so, wenn man zu seinem zu weit entfernt lebenden Lebensgefährten umzieht, das ist erlaubt und gibt keine Sperrzeit.

Hier ist ein Ehepaar einfach zusammen umgezogen ohne irgendeinen anderen Grund zu haben. Das führte dann zu einer Sperrzeit beim ALG I.

Mehr darüber siehe Link von Sozialberatung Kiel:


LG
Renate

Also von mir aus sollte die Jobbörse nur noch echte Arbeitgeber auswerfen

... und sämtliche privaten Arbeitsvermittler einfach rauskicken


Aber vielleicht sieht das ja nicht jeder so, der einen Job sucht.

Es wird zumindest dran gearbeitet, es bei der Jobbörse besser kenntlich zu machen, ob denn nun Jobs direkt von einer Firma oder aber über irgendwelche privaten Arbeitsvermittler da eingestellt werden.

Nun jammern natürlich diese privaten Arbeitsvermittler lauthals .. werden in dem Link gleich immer PAV genannt.

Also anbei ein Schreiben von altonabloggt an Hubertus Heil zu diesem Thema für alle, die es interessiert.

Ich verlinke das hier mal:


LG
Renate