Samstag, 24. August 2019

Altonabloggt über fehlerhafte oder ungültige Eingliederungsvereinbarungen

Und nun haltet Euch fest - jede zweite davon ist nicht in Ordnung !!!


Es geht in dem Text von altonabloggt darum, dass der Bundesrechnungshof 3,4 Millionen Eingliederungsvereinbarungen der Jobcenter zur Prüfung vorliegen hatte und davon eine Auswahl auf Richtigkeit überprüft hat.

Es stellte sich bei dieser Prüfung heraus, dass .. und nun haltet Euch fest - jede zwei davon fehlerhaft oder sogar ungültig war.

Nun überlegt der Bundesrechnungshof, ob das nicht über das Parlement weiterverfolgt werden sollte.

Mehr zum Thema findet Ihr im Blog von altonabloggt. Hier ist der Link dahin:


LG
Renate

Mittwoch, 21. August 2019

Die Möchtegerntierschützer werden heute immer schlimmer

Was Jürgen mir vorhin wegen unseres letzten Einkaufs erzählt hat


 Also wenn wir mit Pepe einkaufen gehen, dann ist das von unserer Wohnung aus ja wirklich nur ein Katzensprung ... ganze 400 m.

 Ihr seht das ja auch oft an den Fotos, die ich unterwegs mache, dass es nicht weit und ganz sicher kein stundenlanger Ausflug ist.

Was Jürgen mir vorhin erzählt hat, ereignete sich bei unserem letzten Einkauf am Montag.

Es war ein Tag mit einem wilden Wettermix aus ab und zu Sonne, dann auch wieder Regenwetter .. nicht übermäßig warm draußen.

 Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die nun tagelang im voraus einkaufen, sondern ich kaufe normalerweise jeden 2. Tag ein, manchmal auch für 3 Tage, mehr aber nicht.

Wenn wir einkaufen, sitzt Pepe momentan in keinem Auto, sondern Jürgen wartet mit ihm draußen oder wenn er Tabak holt, warte ich solange-

Der ganze Einkauf dauert sicherlich nicht so lange wie der nächste Spaziergang, wenn wir diesen Einkauf nach Hause gebracht und was gegessen haben.

 In meinen Augen ist weder so ein Einkauf noch ein längerer Spaziergang ja kein stundenlanger Ausflug und kein Grund, nun ein Wassernapf und eine Wasserflasche für den Hund mitzunehmen.

Wir trinken in dieser Zeit selbst ja auch nichts.

Unser Hund hat zu Hause immer frisches Wasser stehen, kann über Tag trinken so viel er will und ja auch, wenn wir wieder da sind, falls er dann Durst haben sollte.

Na ja ...am Montag hat zuerst Jürgen Tabak vom Kiosk vorn geholt und ich habe ein paar Minuten, wenn überhaupt so lange, mit Pepe draußen gewartet.

Danach hat dann Jürgen mit ihm gewartet und ich bin rein, Lebensmittel kaufen.

Während ich einkaufen war, haben draußen eine mittelalte und eine junge Frau Jürgen blöd angemacht, warum unser Hund denn keine Wasserschüssel hätte, der könnte doch Durst haben.



Mein Mann ist von Natur aus ja relativ ruhig.

Wenn mir das passiert wäre .. ich habe inzwischen so einen Hass auf alle Möchtegerntierschützer, ich bin nicht sicher, ob ich die beiden Torten nicht rechts und links geohrfeigt und wüst beschimpft hätte.

Ich vermute, ich hätte das getan.

Ich hasse diese Sorte Mensch inzwischen wie die Pest.

Jürgen geht es im Prinzip genauso .. der ist nur ein wenig ruhig, vielleicht gut, denn ein Mann, der zuschlägt, hätte sicherlich schlechtere Karten als eine Frau, die bei sowas gleich zuschlägt.

Nach dem, was ich mit diesem Menschenschlag schon alles erlebt habe, bin ich aber soweit, sofort handgreiflich zu werden, denn bei solchen Menschen rast mein Puls und die Faust zuckt.

LG
Renate

Paar Mietnebenkosten-Tipps von der Seite gegen Hartz IV

Das ist sicher für viele recht interessant

Es geht in dem Text darum, was das Jobcenter oder Sozialamt davon als Einkommen anrechnen dürfen und was nicht, wenn man Nebenkosten wiederkriegt.

Sie dürfen nämlich nicht grundsätzlich alles als Einkommen anrechnen.


 Der erste Punkt, wo man was behalten darf ist, wenn man die Nebenkosten zu einer Zeit selbst bezahlt hat, als man noch gar kein ALG II bekommen hat.

30 Euro darf man davon immer behalten, wenn man sonst gar kein anderes Einkommen hat sogar bis zu 50 Euro.

Den Rest muss man leider angeben, das wird dann als Einkommen angerechnet.

...
Wenn das Jobcenter die Nebenkosten voll trägt, muss man leider auch alles dort angeben.

Oft ist es aber so, dass man einen Teil selbst bezahlen muss. Das geht dann ja vom Regelsatz ab und diesen Teil darf man behalten. Hier ist also rechnen angesagt.
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Auch Aufstocker, die Teile der Kosten selbst bezahlen, dürfen diesen Teil behalten.
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Gehören die Kosten für Warmwasser zu den Mietkosten, dürfen 18 % der Heizkosten auch von dem Erstattungsbetrag behalten werden.

...

Genauer erklärt wird das im Link oben, also bei Interesse, schaut da mal rein.

LG
Renate

Sonntag, 18. August 2019

Im Vergleich mit anderen sind Jürgen und ich bettelarm

Ein Rechner aus dem Spiegel, wo man das für sich nachrechnen kann




Es geht da momentan ein Rechner im Internet rum, wo man ausrechnen kann, wo man einkommenstechnisch ungefähr innerhalb der Gesamtbevölkerung liegt.

Also ich kriege 916,09 Euro  Rente

Das Jobcenter zahlt dem Jürgen noch 411,02 Euro ALG II, also momentan, hängt ja immer von unseren eigenen Einkünften ab, wie viel er aufgestockt kriegt.

Das wären zusammen dann schonmal 1.327.11 Euro.

Ich würde sagen, da wir mit dem Texten inzwischen nicht mehr viel dazu verdienen, dass wir mit Glück dann im Monat auf ca. 1.400 Euro kommen.


Die gebe ich da jetzt mal ein und schaue mal, wo wir dann da liegen.

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind dann 89 % aller Menschen reicher als Jürgen und ich.

Bezogen auf Paare ohne Kinder im Haushalt sind es sogar 96 %.

Wenn ich, obwohl das ja nicht ganz hinkommt, weil ja nur ich bisher in Rente bin, Jürgen ja noch nicht, Rentner bei Paare ohne Kinder eingebe, dann sind noch 92 % reicher als wir.



 Man kann da noch alles mögliche sonst eingeben ... also wenn Euch das mal interessiert, wo Ihr mit Eurem Einkommen liegt, dann rechnet mal los .. der Link ist unten.


 https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/einkommen-so-stehen-sie-im-vergleich-zu-ihrer-bevoelkerungsgruppe-a-1280747.html


LG
Renate
 

Donnerstag, 15. August 2019

Mittwoch, 14. August 2019

Hier schreibt jemand, die Apokalypse sei schon im Gange

Das möchte ich Euch nicht vorenthalten, fand es zufällig im Internet

Mal was sehr Negatives ... ohne Kommentar von mir .. nur Textauszüge ... Rest bei Interesse bitte selbst lesen.


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Von alten Mythen bis zu aktuellen Blockbustern: Die Menschheit hat sich zu allen Zeiten gern mit ihrem Ende befasst. Deshalb bemerkt sie nicht, dass es jetzt so weit ist.
Was das für die Gegenwart bedeutet, erleben wir gerade in der Konfrontation von Klimawissenschaft (im weitesten Sinn) und den Diskursformationen der sozialen Medien, in denen jeder Autorität auf gleicher Ebene eine Scheinautorität entgegentreten kann und jedem Faktum ein wissenschaftlich klingendes Pseudofaktum. Je dringlicher Wissenschaftlerinnen vor baldigen gravierenden Konsequenzen des weltweiten CO2-Ausstoßs warnen, je surrealer die von ihnen genannten points of no return in zeitliche Nähe rücken (zuletzt war in einem BBC-News-Artikel von 18 Monaten die Rede, in denen sich die Zukunft der Menschheit entscheidet), desto umstrittener wird ihre Position. Angesichts einer immer noch lebenswerten Umwelt, angesichts gefüllter Supermarktregale in Mitteleuropa und dem bisherigen Ausbleiben transnationaler Hungerkatastrophen in ärmeren Regionen, scheint es vielen glaubwürdiger, dass die Klimaforscher eine geheime Agenda oder gar Persönlichkeitsstörungen haben, als dass ihre Alarmstufe auf ihrem Wissen basiert.
Dass am Mittwoch, 24. Juli, dem bis dato heißesten Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland, im deutschen Twitter das Hashtag Klimahysterie trendete, ist in diesem Kontext eine bittere Pointe. Dass sich der momentane Unwille der Mehrheit, etwas Entscheidendes zu verändern, auch daraus speist, dass die vermeintlich exakten Wissenschaften nun eine unerwartet schnelle Verschlechterung der Zustände registrieren, mit Feuern in der Arktis und tauendem Permafrostboden in Sibirien, ist zum Verzweifeln. Letztlich stärkt jede Ungenauigkeit nur den Fatalismus. Solange wir nicht wissen, wie wir gestorben sind, glauben wir erst einmal nicht, dass wir überhaupt sterben können.
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Es entsteht der Eindruck einer bleiernen Fantasielosigkeit in der Mitte der Gesellschaft, die sich daran gewöhnt hat, ihre demokratische Aufgeklärtheit in der Geste des Maßvollen und Panikfreien manifestiert zu sehen. Aus einem abgeklärten "Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird" resultiert die Unfähigkeit zu erkennen, dass die Menschheit schon längst begonnen hat, die Dinge ziemlich heiß in sich hineinzufressen; oder dass sie, um ein anderes Bild zu bemühen, das als solches natürlich immer zweifelhaft ist, schon ein erstaunlich halbgarer Frosch im sich langsam erhitzenden Wasser ist.
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Die spezifische Unglaubwürdigkeit der zu oft erzählten Apokalypse wird dabei nicht nur von solchen empfunden, die aus Dummheit oder Bequemlichkeit (oder beidem) den Klimawandel plump leugnen, sondern auch von jener diskursiven Intelligenz, die Daseinszweck und Distinktionsgewinn aus der Tätigkeit des Zweifelns zieht, auch und besonders an Erzählungen von Zukunft. Vielleicht kann sie gar nicht anders, als jedem Vorbehalt gegen eine spezifische Version viel Raum zu geben. Vielleicht ist die Talkshowlogik, wonach es zu jedem Thema immer mindestens zwei Meinungen gibt (und die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt), demokratisch unvermeidlich. Damit verrät der gegenwärtige Diskurs aber in diesem konkreten Fall sein intellektuelles Erbe der letzten Jahrhunderte. Im Versuch, den "cooleren" Denkern der Vergangenheit (die natürlich unter ganz anderen Bedingungen gelebt haben) ähnlich zu werden, setzen die Analytiker der Gegenwart sich inzwischen weitab naturwissenschaftlicher Evidenz und suchen – in gewisser Weise – einen Kompromiss, wonach die Welt weder Scheibe noch Kugel, sondern wahrscheinlich zur Hälfte gekrümmt ist.
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Wenn nun das nächste Mal #Klimahysterie bei Twitter trendet, ließe sich sagen: Nein, nein, die Anerkenntnis des Klimawandels und seiner absehbaren negativen Folgen ist mitnichten hysterisch. Sie bedeutet nur, nicht Teil eines kollektiven Verdrängungsprozesses zu sein. Man muss auch nicht panisch sein wie Greta Thunberg. Wenn die Gewissheit des eigenen Todes und die Wahrscheinlichkeit unschöner Todesumstände Panik erzeugen würden, wäre Panik ja – paradoxerweise – ein menschlicher Normalzustand, zumindest ab Mitte 30 oder so. Man muss auch, um das einmal semantisch präzise zu fassen, weder an das Ende der Welt noch zwingend an das Ende der Menschheit glauben. Salopp gesprochen: Irgendein Prepper-Kollektiv wird schon überleben und sich durch postapokalyptische Fiktionen perfekt vorbereitet wissen auf die Umstände, unter welchen es dann, zu seinem Unglück, existieren muss. 
...
 
Leider oder zum Glück stellen sich diese Fragen auf absehbare Sicht auch gar nicht in einer Welt der Trumps und deutschen Autofahrerinnen. Daher reicht vorerst die Erkenntnis: Wer für sich und künftige Generationen das große Ganze retten will, wäre schneller desillusioniert, als eine kommende grün-schwarze Bundesregierung "Am Kohleausstieg bis 2038 halten wir fest" in ihren Koalitionsvertrag schreiben kann.

Ein Aufschub für das Wunder

Die Folge ist so klar wie traurig und befreiend zugleich: Jedes Mitglied dieser Gesellschaft kann – zumindest, wenn es den Ausgleich zwischen seinen und anderen Interessen als notwendig akzeptiert – Klimaschützerin zunächst nur für sich selbst sein. Denn Klimaschutz kann nur aus einer grundlegenden Motivation heraus geschehen wie etwa dem Respekt vor der Schöpfung, den eigenen Kindern oder schlicht der Idee, kein gewissenloses Arschloch zu sein. 
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Vielleicht aber können mit der hier hergeleiteten relativen Coolness Menschen mobilisiert werden, die – auch aus Gründen der Erzählgeschichte – immun sind gegen die appellative Beschwörung von Weltuntergangsbildern. Vielleicht gelingt genau auf diese Weise ein Aufschub für das Wunder, das – auch davon künden die großen Erzählungen – immer noch kommen kann.
Dem momentan verbreiteten Argument, "Was soll es denn bringen, wenn wir hier in Deutschland etwas ändern", lässt sich in jedem Fall umso besser begegnen, je weniger die eigene Urmotivation die Rettung des großen Ganzen ist, sondern das Handeln nach einer Maxime, von der man eben wollen würde, dass sie im großen Ganzen zur Rettung beiträgt. Kants solchermaßen abgewandelter kategorischer Imperativ stand am Anfang der säkularen Denkgeschichte, als eine Art Auftakt zur kritischen Selbstbeobachtung des vernunftbegabten Wesens. Nun könnte er seine Ultima Ratio sein: als letzter Anker der im kantischen Sinn Vernünftigen, als Immunisierung gegen die Egoisten, Zynikerinnen und Scheinvernünftigen, die glauben, die halbgekrümmte Erde sei in irgendeiner Weise realistisch. 
...
 LG
Renate

10,85 Euro Stundenlohn für verhandlungssicheres Englisch und vieles mehr

Sowie einige auch undurchsichtige Andeutungen, was noch im Job verlangt wird

 Also Jürgen hat unter der Prämisse, ob er nicht als Bürohilfe besser zu vermitteln wäre wie in seinem erlernten Beruf als CTA, weil er da ja so lange raus ist, nun unter anderem ein Jobangebot für ein Wachunternehmen in Malente bekommen.

Teilzeit 4 Stunden täglich im Schichtdienst, tagsüber .. insofern ja nicht unbedingt grundsätzlich falsch, sollte man zunächst annehmen, wenn man sich dieses Jobangebot nicht genau angeschaut hat, sondern nur oberflächlich.
 Der Stundenlohn von 10,85 Euro mag, sollte man da nicht allzu viel können müssen, ja in Ordnung sein.

Trotzdem rechne ich mal durch:

10,85 x 4 Stunden x 5 Tage die Woche x 4 Wochen = 43,40 Euro pro Tag, 217,00 Euro die Woche, 868,00 Euro im Monat.
Brutto klar.

Das wäre bei Vollzeit, also doppelter Arbeitszeit dann, vorausgesetzt, es wäre eine 40-Stunden-Woche, was heute ja oft gar nicht mehr so ist = 1.736,00 Euro.
 Das ist generell schonmal, selbst wenn man nicht viel können muss, nicht berauschend.

Es hätte zwar uns, weil ich ja noch meine Rente habe, dann so vom Hartz IV weggebracht, aber ohne meine Rente nur 2 Personen selbst bei Vollzeit vermutlich nicht, denn da gehen ja auch noch diverse Abzüge runter.

Nach diesem Rechner gehe ich das mal durch bei Steuerklasse 3.

https://www.gehalt.de/einkommen/nettorechner-ergebnis?uuid=074f07e9-db57-4938-bcf9-c4c1dd8d5e27&brutto=1.736&lzz=1&stk=3&faktor=1&kinderpv=false&zkf=0&kirche=true&bdl=15&stadt=24211+Preetz&berufsbezeichnung=B%C3%BCro+Empfangskraft&pkv=0&jahr=2019&chosenView=0&kksatz=15.5&jahrgang=&freibetrag=&krv2010=0


Kommt raus:


Brutto-Gehalt
1.736,00 €
20.832,00 €
Abzüge gesamt
348,50 €
4.182,03 €
Netto-Gehalt
1.387,49 €
16.649,98 €
 
 Das ist oben monatlich und darunter jährlich dann.

Fahrkosten von minimum 100 Euro im Monat selbst mit dem Zug wären dann ja auch noch weg.

Die könnte Jürgen auch nicht absetzen, weil er gar nicht in steuerpflichtiges Einkommen reinkäme, weil der Verdienst so niedrig ist. Auto, was alles bequemer, aber ja auch noch teurer machen würde, erst recht nicht.
 Nochmal aufgeschlüsselt, damit Ihr das auch genau sehen könnt:

Brutto-Gehalt
1.736,00 €
20.832,00 €
Abzüge gesamt
348,50 €
4.182,03 €
Lohnsteuer
0,00 €
0,00 €
Kirchensteuer
0,00 €
0,00 €
Solidaritätszuschlag
0,00 €
0,00 €
Krankenversicherung
134,54 €
1.614,48 €
Pflegeversicherung
30,81 €
369,77 €
Rentenversicherung
161,45 €
1.937,38 €
Arbeitslosenversicherung
21,70 €
260,40 €
Netto-Gehalt
1.387,49 €
16.649,98 €


Also man sieht oben, Steuern, Soli und Kichensteuern wären gar nicht dabei,sondern bei so wenig Lohn nur Krankenkasse, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung.

Das wäre selbst für nen Bürojob, wo man wirklich nicht viel können muss, ein echter Hungerlohn.

So schlecht sind früher, als ich noch im Büro gearbeitet habe, weder Pförtner noch Leute, die nur Botengänge oder die Ablage gemacht haben, nicht bezahlt worden.
 Damals hat man auch von sowas noch leben und eine Familie ernähren können und war totsicher bei Vollzeit im steuerpflichtigen Bereich und nicht da außen vor .. denn Kinder sind da ja nichtmal dabei, weil wir keine mehr auf der Steuerkarte haben.
 Dazu kommt jetzt aber, dass es sich bei dem Job ja nicht um eine leichte Bürotätigkeit gehandelt hat, sondern es wird da verlangt, dass man verhandlungssicheres Englisch kann .. klar auch gute Deutschkenntnisse und sich mit Telefondienst, Kundenberatung und Kundenbetreuung auskennt.

Das heißt, es ist ein hochqualifizierter Sachbearbeiter-Job, der da so schlecht bezahlt werden soll.

Dann steht da noch was bei, was ich nie gut finde, nämlich wörtlich formuliert:

"Ihre Aufgabe ist die Annahme und Weiterleitung von eingehenden Anrufen sowie andere Tätigkeiten, welche bei einem persönlichen Gespräch näher erläutert werden."

Sowas ist undurchsichtig und könnte durchaus bedeuten, dass man da Dinge machen muss, die unter Umständen nicht erlaubt und strafbare Handlungen sind .. wie beispielsweise unerlaubte Telefonaquise.


Das weiß ich nicht .. Jürgen hat sich drauf beworben und ich gehe davon aus, dass sie ihn nicht gebrauchen können, weil er so gut Englisch ja gar nicht kann wie die das brauchen.

Das könnte ja nichtmal ich.

Aber nun mal weiter in dem Link von oben.

Paar Beispiele, die mir diese Seite gerade anzeigt für Jobs, die unter der gleichen Berufsbezeichnung Empfangsmitarbeiter laufen:

Mitarbeiter (m/w/d) Gästekommunikation: 3.646 € - 5.122 €

Content-Manager (m/w/d)
2.756 € - 3.777 €

Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d)
2.567 € - 3.569 €

Sachbearbeiter (m/w/d) Konzernreporting
3.426 € - 4.833 €
 Kaufmännischer Sachbearbeiter (m/w/d)
  2.801 € - 3.857 €


Mitarbeiterin / Mitarbeiter für die Abteilung Naturschutz / Landschaftspflege im Produkt Finanzen / Recht / Verwaltung
2.277 € - 3.166 €

Kaufmännischer Sachbearbeiter (w/m/d) - Posteingang / Vorgangserfassung
3.182 € - 4.370 €
Wie man sieht, die Gehaltsangaben da schwanken, aber keins der auch nur Minimalangaben für die Bezahlung so einer Tätigkeit wird so schlecht bezahlt wie dieses Jobangebot, was Jürgen da vom Jobcenter für wirklich eine hochqualifizierte Tätigkeit bekommen hat.
Und ich gehe davon aus, dass diese Jobs da vermutlich nicht als Voraussetzung haben, dass man verhandlungssichers Englisch kann.

Habe nachgeschaut: Nö .. nicht einer der Jobs oben ist so, dass da auch nur Englischkenntnisse verlangt werden, schon gar kein verhandlungssicheres Englisch. Man muss für keinen davon Fremdsprachenkenntnisse mitbringen.
LG
Renate