Samstag, 20. Juni 2020

Was Feines für meinen nächsten Widerspruch ans Jobcenter gefunden

Und außerdem haben sie vergessen, ab Januar die neuen Mietobergrenzen zu berücksichtigen


Aber rumquaken .. klar, typisch Jobcenter.


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 3.7 Besonderheiten bei gemischten Bedarfs- bzw. Einsatzgemeinschaften Von gemischter Bedarfs- bzw. Einsatzgemeinschaft ist die Rede, wenn mehrere Personen zu einer Bedarfs- bzw. Einsatzgemeinschaft gehören, jedoch nach unterschiedlichen Leistungsgesetzen leis-tungsberechtigt sind. Dies ist z.B. der Fall, wenn eine Person nach dem SGB XII und die andere nach dem SGB II leistungsberechtigt ist.

 Grundsatz bei der Einkommensberücksichtigung bei gemischten Bedarfs- bzw. Einsatzgemeinschaf-ten ist, dass sich durch diese weder positive noch negative Auswirkungen ergeben dürfen. Im SGB XII und im SGB II sind die Leistungen aus dem jeweils anderen Leistungsgesetz daher kein Einkommen. (Nach § 82 Abs. 1 SGB XII sind Leistungen nach dem SGB XII vom Einkommen ausgenommen. Gleich-ermaßen sind nach § 11a Abs. 1 Nr. 1 SGB II Leistungen nach dem SGB II nicht als Einkommen zu be-rücksichtigen.) Der Einkommenseinsatz erfolgt ausschließlich nach der jeweiligen Rechtsgrundlage. Die Einkommensberechnung in der gemischten Bedarfsgemeinschaft muss stets gewährleisten, dass der Einkommen beziehende Partner die Leistungen des für ihn zuständigen Sozialsystems erhält. Das bedeutet, dass bei gemischten Bedarfsgemeinschaften in den verschiedenen Fallkonstellationen das Partnereinkommen wie folgt zu berücksichtigen ist:

 Der andere Partner ist im Bezug von Leistungen nach dem SGB II: bei der Berechnung des Leistungsanspruchs kann der SGB II-Leistungen beziehende Partner außerhalb der Betrach-tung bleiben, da seine Bedürftigkeit festgestellt ist und dies keine Auswirkungen auf den SGB XII-Leistungsberechtigten hat. Hier ist der Leistungsbescheid nach dem SGB II (inkl. des da-nach anrechnungsfrei bleibenden Einkommens) anzuerkennen.

 Der andere Partner ist nicht hilfebedürftig (z.B. erwerbstätig) und erhält keine existenzsi-chernden Leistungen. In diesen Fällen kann nach § 82 Abs. 3 Satz 3 SGB XII bei der Einkom-mensberechnung ein vom § 82 Abs. 1 Satz 1 SGB XII abweichender Freibetrag abgesetzt wer-den. Im Einzelfall sind insbesondere die Freibetragsregelungen des SGB II zu berücksichtigen. Zu ermitteln ist hier der fiktive Leistungsanspruch nach dem SGB II für den Einkommen be-ziehenden Partner (Schema s. Anlage 5 / Berechnungsbeispiel s. Anlage 6 / Freibeträge Er-werbseinkommen SGB II / SGB XII s. Anlage 7). Nur das den eigenen (fiktiven) SGB II-Anspruch übersteigende Einkommen kann tatsächlich in die Berechnung nach dem SGB XII zugunsten anderer Mitglieder der Einsatzgemeinschaft übernommen werden. Für die Berechnung des Einkommens nach dem SGB II hat das BMAS (Servicestelle SGB II) ei-nen Freibetragsrechner unter folgendem Link zur Verfügung gestellt: https://www.sgb2.info/freibetrag/rechner

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Auch interessant ... Wohngeld würde z. B. nicht angerechnet, wenn man tatsächlich Leistungen nach dem SGB XII kriegen würde .. kriege ich ja aber nicht, ich bekomme so viel Altersrente, dass ich ja übersteigendes Einkommen habe und Jürgen davon was abgezogen wird, wir also beide nur nach dem SGB II abgerechnet werden.
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Wohngeldbei Haushaltsgemeinschaften mit Wohngeldberechtigten; dies ist gemäß § 1 Abs. 4 WoGG nicht als Einkommen der vom Wohngeldbezug ausgeschlossenen sozialhilfeberech-tigten Person(en) zu berücksichtigen, da das Wohngeld nur die kopfteiligen Mietaufwendun-gen des Wohngeldbeziehers und nicht die der/des Leistungsberechtigten nach SGB XII min-dert
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5.3.8 Berücksichtigung von Versicherungsbeiträgen in gemischten Bedarfs- bzw. Einsatzgemein-schaften Versicherungsbeiträge werden in „Mischfällen“ bei Leistungsbezug nach dem SGB II/SGB XII vorran-gig bei der Person berücksichtigt, die Leistungen nach dem SGB II erhält. Soweit Versicherungsbeiträ-ge im SGB II nach Grund und Höhe anerkannt, jedoch nicht in vollem Umfang berücksichtigt werden (z.B. mangels ausreichenden Einkommens; z. B. wenn die Beträge höher sind als die Pauschale nach§ 6 ALG II-V zum SGB II (§ 6 Pauschbeträge für vom Einkommen abzusetzende Beträge), kann der noch nicht abgesetzte Differenzbetrag bei dem Partner geltend gemacht werden, der Leistungen nach dem SGB XII erhält.
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 Der Link in dem Paragraphen oben ist der, nach dem sie mir die 30 Euro Versicherungspauschale als Freibetrag anerkennen .. dazu dann halt nur 30 % von meinem Einkommen wiederum, weil sie so tun, als würde ich Grundsicherung im Alter kriegen, was ja gar nicht so ist.
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5.6.1 Freibetrag bei HzL nach Kap. 3 und Grundsicherung nach Kap. 4 SGB XII (§ 82 Abs. 3 Satz 1)Geht ein Leistungsberechtigter der Hilfe zum Lebensunterhalt oder der Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung einer Tätigkeit nach, aus der ein Einkommen erzielt wird, so ist ein Be-trag in Höhe von 30 Prozent des erzielten Einkommens, maximal jedoch in Höhe von 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1, abzusetzen. Darüber hinausgehendes Einkommen ist voll einzusetzen.

 Beispiel:Eine leistungsberechtigte Person geht einer Tätigkeit nach, bei der sie 400 € verdient. Die Re-gelbedarfsstufe 1 beträgt 416 €. 30 Prozent des erzielten Einkommens sind 124,80 €. Diese liegen somit unter 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1, einem Betrag von 208 €, und können vom Einkommen abgesetzt werden. Maximal wären danach 208 € absetzbar.
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Da oben steht aber eindeutig, dass es sich um einem Leistungsberechtigten handeln muss.

Ich bin aber nicht leistungsberechtigt nach dem SGB XII.
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5.8 Generelle HärteklauselGemäß § 82 Abs. 3 Satz 3 SGB XII kann in begründeten Fällen ein anderer als in § 82 Abs. 3 Satz 1 SGB XII festgelegter Betrag (s. Ziff. 5.6) vom Einkommen abgesetzt werden. Begründete Fälle können zum Beispiel sein: Einkommen, das der erwerbstätige Partner eines Leistungsberechtigten erzielt, der aber selbst keine SGB XII- oder SGB II-Leistungen erhält (s. Ziff. 3.7);Ferienjob eines Schülers. Hingegen gilt für Einkünfte aus dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) grundsätzlich die allgemeine Freibetragsregelung, wonach 30% des BFD-Taschengeldes abgesetzt werden können. Nach § 82 Abs. 3 Satz 3 SGB XII kann in begründeten Fällen aber auch ein anderer Betrag abgesetzt werden; dies bedarf einer Einzelfallprüfung. § 82 Abs. 2 Satz 2 SGB XII (Freibetrag für ehrenamtliche Tätigkeit) fin-det dagegen keine Anwendung.
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LG
Renate
 

 

Mittwoch, 17. Juni 2020

Ein aktueller Gastbeitrag über das Grundeinkommen aus der Frankfurter Rundschau

Gerade jetzt in der Coronazeit hätte sich so etwas bereits positiv bewähren können, sagt er


Und damit hat er vollkommen recht.

Mehr möchte ich hierher übernehmen, weil mir dieser Gastbeitrag aus der Frankfurter Rundschau sehr gut gefällt.


Und nun folgt der Text, den ich einfach übernehme, wie gesagt.



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Gastbeitrag

Grundeinkommen: Das wären die Auswirkungen auf die Gesellschaft


Sonntag, 14. Juni 2020

Der Bonner Virologe Streeck kritisiert einen zu schnellen Lockdown sowie die Maskenpflicht

Ich finde es interessant, auch mal die Ansicht anderer Virologen zu lesen

Auch Hendrick Streeck ist ein bekannter deutscher Virologe.

Der hat recht alternative Ansichten in Bezug auf das, was bisher in Sachen Corona gemacht wurde.

Zum Vergleich möchte ich das mal hierher übernehmen, weil mich das doch sehr überrascht hat.

https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/virologe-hendrick-streeck-kritisiert-corona-massnahmen-lockdown-34779288
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Der Bonner Virologe Hendrik Streeck glaubt, dass in Deutschland zu schnell zu rabiat auf den Ausbruch der Corona-Pandemie reagiert wurde. Die Kontaktbeschränkungen hätte der Virologe zum Beispiel nur in Einzelfällen empfohlen. 


Der Virologe Hendrik Streeck hat den Corona-Lockdown mit seinen gravierenden Folgen in Deutschland infrage gestellt. Nach dem frühen Verbot von Großveranstaltungen seien die Infektionszahlen bereits gesunken, sagte der Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch.
"Die weiteren Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen hätte ich dann vom tatsächlichen Verlauf abhängig gemacht - auch um zu sehen, wie die einzelnen Beschränkungen wirken und ob zusätzliche Schritte wirklich nötig sind."


Streeck: "Gewisser Druck in der Öffentlichkeit"

Stattdessen sei Deutschland "zu schnell in den Lockdown gegangen", weil neben der Sorge um die Kapazität der Krankenhäuser "ein gewisser Druck in der Öffentlichkeit" bestanden habe, kritisierte Streeck.
Werde es entgegen seiner Erwartung wieder einen großen Corona-Ausbruch geben, "wird man sich sicherlich hüten, wieder derart starke Maßnahmen zu ergreifen", zeigte er sich überzeugt.
Tatsächlich handelte es sich hierzulande gar nicht um einen "richtigen" Lockdown. Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland beispielsweise hatten weitaus rigidere Beschränkungen der Bewegungsfreiheit als Deutschland, wo es mit Ausnahme von Bayern keine Ausgehsperre gab. Die Deutschen konnten zu zweit oder in der Familie an die frische Luft oder in den Park.


Anfangs seien sich fast alle Virologen recht einig gewesen, dass COVID-19 "nicht bagatellisiert werden sollte, aber auch nicht dramatisiert werden darf". Die Bilder aus Italien und den USA sowie medizinische Erkenntnisse hätten die Ansicht geändert.
"Derzeit allerdings nähern wir uns wieder der Einschätzung aus der Anfangszeit an", sagte Streeck. Der Grund für die sinkende Risikobewertung sei die große Zahl folgenloser Infektionen.

 "Ich glaube auch weiterhin nicht, dass wir am Ende des Jahres in Deutschland mehr Todesfälle als in anderen Jahren gehabt haben werden", sagte Streeck. Er verwies dazu auf das Durchschnittsalter der Pandemietoten von 81 Jahren, das eher "oberhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung" liege. Mancher, den COVID-19 in Deutschland verschone, sterbe stattdessen "an einem anderen Virus oder Bakterium".


Streeck sieht Maskeneinsatz bei falscher Nutzung skeptisch

"Nicht anders als im Rest der Welt" erwartet Streeck auch in den USA ein Abflachen der Welle. "So schnell hoch ging es dort ja unter anderem deshalb, weil Amerikaner mit Husten und Schnupfen weiter arbeiten gehen - es gibt dort nicht diese Form der Krankmeldung wie in Deutschland", sagte er. In der Folge sei es zu wesentlich mehr Ansteckungen als in Deutschland gekommen, sagte der Virologe.

 Skeptisch sieht Streeck außerdem den Einsatz von Atemmasken im Alltag wegen der oft falschen Anwendung. "Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen", sagte Streeck. "Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze", erklärt der Virologe. (hub/afp/dpa)

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 Das mit den Masken beobachten wir bei jedem Einkauf, was er sa sagt und denken das gleiche.

LG
Renate

Freitag, 12. Juni 2020

Bakterienschleuder Mundschutz - Text von NetDoktor

Und ich schwöre, denn ich beobachte meine Mitmenschen, genau das ist der Fall

 Ich habe ja schonmal was darüber geschrieben, warum Jürgen und ich den Mundschutz zwar brav tragen, denn das müssen wir ja .. ich wasche diese Tücher auch nach jedem Gebrauch brav durch, aber nicht bei 90 Grad, denn das würden die gar nicht vertragen und auch sonst keins unserer Kleidungsstücke ,, aber wir beobachten auch unsere Mitmenschen und haben uns durchgelesen, wann ein Mundschutz ein Schutz sein kann und wann nicht, sondern sogar eine Gefahr für die anderen und auch einen selbst.
 Und genau das habe ich eben bei NetDoktor gefunden.

Ich habe NetDoktor im Abo und lese regelmäßig deren Gesundheitstipps, nur mal so nebenbei.

https://www.netdoktor.de/news/bakterienschleuder-mundschutz/?utm_campaign=4abc76ceba-nl_2020_06_13_2003101&utm_medium=email&utm_source=NetDoktor&utm_term=0_039f3122ca-4abc76ceba-205511673
 Den Text davon kopiere ich gleich hier rein, werde den farbig markieren, damit Ihr seht, was kopierter Text ist.

Die Fotos sind von unserem letzten Einkauf und zeigen Jürgen und mich auf dem Weg zum Kaufmann und zurück .. mit den Mundschutz-Tüchern wie immer um den Hals, denn vor Mund und Nase kommen die nur im Laden.

Und so machen das nach unserer Beobachtung fast alle Menschen, auch mit den Masken an sich .. oder sie haben die in der Tasche.
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Bakterienschleuder Mundschutz?

Von 
, Wissenschaftsjournalistin
Ein Mundschutz soll vor einer Infektion schützen, wenn ein Mindestabstand nicht möglich ist. Aber er kann auch selbst zum Infektionsherd werden, warnt Virologe Streeck.
 Der Bonner Virologe Hendrik Streeck sieht den Einsatz von Atemmasken im Alltag wegen der oft falschen Anwendung skeptisch. "Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen", sagte Streeck der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze", so der Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn.

Maske ja, aber ...

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht das allgemeine Tragen von einfachem Mund- und Nasenschutz in der Öffentlichkeit weiter skeptisch. Sie hatte ihre bis dahin kritische Haltung gegenüber dem Tragen von Mundschutz in der Allgemeinbevölkerung zwar kürzlich geändert: Selbstgemachte Masken aus Stoff oder solche aus dem Supermarkt seien durchaus empfehlenswert in öffentlichen Verkehrsmitteln, Läden und anderen Einrichtungen, wo ein Abstand von mindestens einem Meter nicht eingehalten werden könne, heißt es in Anfang der Woche veröffentlichten Empfehlungen.


Die Organisation warnte aber erneut, dass solche Masken das Risiko einer Ansteckung auch erhöhen können. Etwa dann, wenn die Masken oft angefasst oder zeitweise nach unten ans Kinn und dann wieder über Mund und Nase gezogen würden.
Außerdem könne ein falsches Sicherheitsgefühl die Träger veranlassen, weniger oft die Hände zu waschen oder weniger Abstand zu halten. Die Masken machten nur Sinn, wenn sie sachgemäß verwendet und alle anderen Vorgaben eingehalten werden, so die WHO.

Dreifach sinnvoll

Die Masken sollten demnach aus drei Schichten bestehen: einer inneren etwa aus Baumwolle, einer zweiten aus einem thermoplastischen Kunststoff wie Polypropylen und einer äußeren aus Polyester. Sie sollten nur mit sauberen Händen und nur an den Halterungen angefasst und einmal am Tag bei mindestens 60 Grad oder in einer verdünnten Chlorlösung gewaschen werden. Mehr Tipps, wie Sie Ihre Maske am besten reinigen, finden Sie in der Bildergalerie Mundschutz richtig pflegen.
Dass Maske tragen grundsätzlich wirkt, darauf deutet eine Untersuchung der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz hin (NetDoktor berichtete). (caf/dpa)


Autoren- & Quelleninformationen

Datum:
Autor:
Carola Felchner ist freie Autorin in der NetDoktor-Medizinredaktion und geprüfte Trainings- und Ernährungsberaterin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich 2015 als Journalistin selbstständig machte. Vor ihrem Volontariat studierte sie in Kempten und München Übersetzen und Dolmetschen.


Quellen:
  • Deutsche Presse-Agentur (dpa)
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So .. das war der Text.

Dieses Mal nicht von mir, sondern von jemand anders.

Und nun dürft Ihr mir gerne erzählen, dass sich nach Eurer Beobachtung die meisten Menschen in Eurem Umfeld beim Einkaufen oder Busfahren und dergleichen anders verhalten als die, die ich beobachte.

 So .. ich bin jetzt auch langsam müde und werde gleich zu Bett gehen.

 Warum ich viel wichtiger als die Maskerade finde, eben wie von Anfang an auf Abstände zu achten und noch viel wichtiger, auf ein gut funktionierendes Immunsystem zu achten, darüber werde ich Euch morgen mal was sehr Kompliziertes in unserem Gesundheits-Blog zusammenstellen.

 Ich habe da nämlich was gefunden, was chinesische Wissenschaftler inwischen erforscht haben und was sich in Deutschland auch so bestätigt hat.

Da geht es um bestimmte T-Zellen und Neutrophile, Botenstoffe und dergleichen und dann halt darum, dass nur die Menschen mit einem schweren Verlauf zu rechnen haben, bei denen da was schief läuft.

 Das ist ziemlich schwere Kost, aber ich liebe sowas.

Und vor allen Dingen ist es logisch, ganz anders als die Maskenpflicht, die in meinen Augen eben nicht logisch ist.

 Es ist ja nicht so, dass ich logische Überlegungen, wie man die Menschen, die Corona schwer erwischt, schützen könnte, nicht sinnvoll finde.

Aber sowas sollte eben wirklich Sinn machen.

Und das, was sie nun gefunden haben, das macht Sinn, glaube ich.

 Also dann mal bis morgen .. das wird lang . ich habe noch ein paar weitere Links dazu zusammengesucht, um das alles nachvollziehbarer für die Menschen zu machen, deren Hirn dazu ausreicht, sich sowas durchzulesen und auch zu verstehen, was drin steht.

Ich weiß, dass das nicht bei jeden der Fall ist und viele Leute leider viel mehr als drei Sätze hintereinander nicht verstehen können, und schon gar nicht dann, wenn es noch kompliziert wird und man dazu sowas wie denken könnten müsste.





LG
Renate

Die Regierung will jetzt den sozialen Zusammenhalt wissenschaftlich erforschen

Was da wohl bei rausbrät, da bin ich ja mal gespannt

Es gibt jetzt ein neues Forschungsinstitut, das den sozialen Zusammenhalt unser Gesellschaft in Deutschland wissenschaftlich untersuchen soll.

Ich fand den Text zufällig auf einer der Nachrichtenseiten, die ich regelmäßig durchschaue, ob etwas Interessantes dabei ist.

Ich kopiere Euch mal die Anfänge des Textes unten da raus, Rest lest bitte selbst, falls Euch das Thema auch interessiert.

https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/das-forschungsinstitut-gesellschaftlicher-zusammenhalt-ist-gestartet-16796005.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

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 04.04.2020

 Die Bundesregierung lässt den sozialen Zusammenhalt in einem neuen Institut erforschen. Die Wissenschaft wird dafür politisch in die Pflicht genommen. 

 In den Sozialwissenschaften, so war jüngst zu lesen, sind Kollektivbegriffe in die Krise geraten, bis hin zum Begriff der Gesellschaft selbst. Von Kultur, Klasse, sogar Gruppe wird nur mit Vorsicht gesprochen, was teils mit der Mobilisierung der Gesellschaft wie mit der Verflüchtigung wissenschaftlicher Kategorien zu tun hat.

 Das am Montag gestartete Forschungsinstitut gesellschaftlicher Zusammenhalt ist für die betroffenen Wissenschaftler damit auch ein Gegenstand der Selbstreflexion – eine Wissenschaft, in der Zusammenhalt selbst zur raren Ressource geworden ist. Für den Verlust kollegialer Solidarität wird die kurzatmige Projektforschung verantwortlich gemacht, die Wissenschaftler zu ständigen Antragsstellern und Konkurrenten um Gelder macht.

 Ironischerweise wird sich das neue Institut in genau dieser Situation wiederfinden. Denn ein Institut ist es nicht, vielmehr ein Netzwerk von elf Forschungseinrichtungen, die von Konstanz über Leipzig bis Berlin auf je eigene Weise die sozialen Fliehkräfte erforschen wollen. Nach einer vierjährigen, mit 36 Millionen Euro geförderten Anlaufphase wird der Bund über die Verstetigung entscheiden. Das Institut muss also zunächst einmal beweisen, dass sich in der Form netzwerkförmiger Zusammenarbeit eine belastbare Struktur aufbauen lässt. Andernfalls wäre eine erste Einsicht in die Ursache des Zusammenhaltschwunds gewonnen: die über sachliche Notwendigkeiten hinaus betriebene Förderung provisorischer Strukturen, wie sie sich beispielsweise in der Befristungspolitik der Hochschulen oder der Exzellenzstrategie ausdrückt.


Wissenschaft im Dienst der Politik


Von Beginn an begleitete das Institut der Verdacht, ein politisch motiviertes Projekt zu sein. Im ersten Anlauf hatte es Spannungen hervorgerufen, als die Initiative des Dresdner Politikwissenschaftlers Werner Patzelt abgewiesen worden war. Dresden, eigentlich ein Brennpunkt des erforschten Geschehens, ist nun gar nicht dabei. Das überrascht, denn Bundesministerin Karliczek erwartet regionale Vielfalt und praxisrelevante Vorschläge. Das Konzeptpapier kommt dem Wunsch mit einem Transferprogramm nach, das Wissenschaftler als Ausbilder und Berater in Kontakt mit Politik und Bevölkerung bringt, auch mit „unbequemen Gesprächspartnern“, wie man selbstbewusst ankündigt. Wer das sein wird, lässt sich aus Sprachkreationen wie „Wissen-schafft-Politik“ oder „Transfer innovativ denken“ aber noch nicht herauslesen, eher das Fremdeln mit der neuen Praxisaufgabe. Vielsagend ist die unterschiedliche Namensgebung. Das Bundeswissenschaftsministerium spricht vom „Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“, die Wissenschaft nennt es nüchtern „Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt“.


 Das Konzeptpapier verwendet viel Energie auf den Nachweis des Phänomens selbst. Sozialer Zusammenhalt wird als Neologismus präsentiert, der in den letzten Jahren lagerübergreifend zum unbestrittenen Leitwert geworden sei, als hätte es die Sozialdemokratie nie gegeben. Die Ausrufung von Zusammenhalt zum Leitbegriff hat jedenfalls mehr als diagnostischen Wert. Nach Reinhart Koselleck haben Leitbegriffe ein gestalterisches Potential. Sie zeigen, woraufhin sich eine Gesellschaft entwirft. Bei der Frage, was unter dem neuen Wir zu verstehen ist, gehen die Meinungen innerhalb der Bevölkerung jedoch auseinander. Mal wird die Heimatpflege, mal das Grundeinkommen, mal Plebiszite als neuer sozialer Kitt genannt. Dem Institut fällt damit die Aufgabe zu, einen Begriff von Zusammenhalt zu bestimmen, der über weltanschauliche Gruppen und Interessensgemeinschaften hinausgeht.

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Und so weiter und so fort ... mehr findet Ihr im Link oben.

LG
Renate


Montag, 8. Juni 2020

Dieser Text über Sahra Wagenknechts Scheitern spricht mir aus der Seele

Und genau deshalb habe ich mich auch mit der alten Hufrehe-Freundin so zerstritten, die mich heute noch immer so verbissen verfolgt

Der Text ist zwar schon über ein Jahr alt, nämlich aus März 19, begegnete mir aber erst gestern.

Der spricht mir wirklich aus der Seele. Ich habe das genauso empfunden und weil ich da mit einer früheren Foren-Freundin aus meinem alten Hufrehe-Forum nicht überein kam, habe ich mich mit der nach Jahren der Freundschaft total zerstritten.

Als ich dann irgendwann bei ihr sah, sie schrieb was von man solle doch keine rechtsradikale Hetze teilen, habe ich erzählt, Mann bei der ist der Groschen auch pfennigweise gefallen .. denn ich habe doch gleich gesagt, dieses Aufstehen wird was eher Rechtsradikales beziehungsweise den Rechtsradikalen vertikal in den Arsch zu kriechen, was ich für absolut falsch von der Frau gehalten habe.

Danach war dann Krieg .. und ich suchte und fand, die Frau hat Dinge über Hufrehe geschrieben, wo ich im Nachhinein ins Grübeln kam, ob die überhaupt wirklich wegen Hilfe bei mir im Hufrehe-Forum war oder womöglich die ganze Zeit ein Werbe-Fake.

Und seitdem ist komplett Krieg mit der. Sie verfolgt mich bis heute in einem Eifer, das ist nicht normal. Sobald ich mit jemand nicht übereinkomme, was ja immer mal passieren kann, ist die da und versucht, sich dazwischenzudrängeln und solche Streitigkeiten für sich und ihre wohl Racheaktionen auszunutzen.

Nun ja ...ich bin nicht die Einzige, die Aufstehen von Wagenknecht so gesehen hat. Offenbar taten das viele. Ich kopiere Euch das mal hier rein.


 DIE LINKE / Politik / 20. März 2019 


Sahra Wagenknecht ist nicht wegen Mobbing oder Sabotage aus dem linken Lager gescheitert, sondern weil ihr politischer Ansatz nicht auf der Höhe der Zeit ist, meint Michael Ferschke
Sahra Wagenknecht hat ihren Rückzug aus der Führung von »Aufstehen« sowie den Verzicht auf die Kandidatur für den Fraktionsvorsitz gesundheitlich begründet. Ich wünsche ihr gute Besserung und hoffe, dass Sahra sich weiterhin mit ihren Stärken – die zweifelsohne jenseits der hier kritisierten politischen Punkte bestehen – als bekanntestes Gesicht der LINKEN prominent einbringt. Ihr Rückzug ist aber auch ein Eingeständnis, dass sie mit ihrem zuletzt sehr umstrittenen Kurs in- und außerhalb der LINKEN gescheitert ist. Die Aufgabe, die sie und Oskar Lafontaine sich gestellt hatten, nämlich den Aufstieg der Rechten zurückzuschlagen, konnten sie mit ihrem verfehlten politischen Ansatz nicht lösen.


Eine fatalistische Fehlannahme

Sahra und Oskar erkoren die angeblich falsche Flüchtlingspolitik der LINKEN zur zentralen Ursache für ihre geringe Anziehungskraft auf enttäuschte SPD-Wähler. Aufgrund der fatalistischen Fehlannahme, dass der Aufstieg der Rechten zwangsläufiges Produkt von sozialen Abstiegsängsten gepaart mit großem Zustrom von Flüchtlingen sei, wurde dem antirassistischen Kampf gegenüber sozialpolitischen Fragen keine besondere Bedeutung gegeben. Statt der rassistischen Erzählung der Rechten Paroli zu geben, sprachen sich Sahra und Oskar selbst für eine Begrenzung der Migration aus. Sie konnten sich mit dieser Haltung nicht in der LINKEN durchsetzen.


Das Herangehen von Lafontaine und Wagenknecht in der Migrationsfrage war auch konstituierend für die Gründung von »Aufstehen«. Es war bezeichnend, dass die sogenannte Sammlungsbewegung bei ihrer Gründung im Sommer 2018 nicht Bezug nahm auf die großen antirassistischen Mobilisierungen (#ausgehetzt, #seebrücke) und Sahra Wagenknecht sich im Herbst vom #unteilbar-Bündnis distanzierte, welches 250.000 Menschen in Berlin auf die Straße mobilisierte.

»Aufstehen« blieb eine Luftbuchung

Vor diesem Hintergrund blieb die »Sammlungsbewegung« eine von den tatsächlichen fortschrittlichen Bewegungen auf der Straße losgelöste Trockenübung und konnte nicht abheben. Und auch die erhoffte Erwartung auf ein Zusammenwachsen von SPD, Grünen und LINKEN für einen neuen linken Aufbruch blieb eine Luftbuchung.


Somit ist es Sahra nicht gelungen, über den Aufbau von »Aufstehen« genügend Druck zu entfalten für eine Kursänderung der LINKEN in Fragen von Migration und Antirassismus. Mit einem solchen Ansatz wäre DIE LINKE im Kampf gegen rechts entwaffnet worden. Es ist eine Kapitulation vor der rassistischen und zunehmend auch faschistischen Rechten, »Verständnis« für Wähler der AfD zu äußern und in ihrer Zustimmung zur AfD lediglich fehlgeleiteten Sozialprotest zu sehen. Zwischen »Verständnis« und »Verstehen« liegen Welten.

Wagenknecht und der Kampf gegen Rassismus

Wir sollten keinerlei »Verständnis« dafür haben, wenn ein Arbeiter für eine Partei stimmt, die im Zuzug von Muslimen nach Deutschland den Untergang des deutschen Volkes sieht. Er wählt die AfD ja nicht, weil diese seine Klasseninteressen ausdrückt, sondern weil er einen Sündenbock sucht und weil die AfD ihm diesen anbietet. Wie kann man als Sozialist dafür »Verständnis« haben?


Anstelle Migration an sich »von links« zum Problem zu erklären – ganz im Sinne von Sahra Wagenknechts Credo »Wir sind keine Flüchtlingshelfer-Partei, sondern eine Fluchtverhinderungspartei« –, gilt es, den rassistischen Erzählungen der AfD dezidiert zu widersprechen und ihre Hetze gegen Migranten als Sündenbockideologie zu entlarven. Anstatt die Bedürfnisse von Geflüchteten in einen Gegensatz zu den Interessen der hiesigen Arbeiterklasse zu stellen, gilt es den gemeinsamen Kampf mit Zugewanderten für Umverteilung und gegen die herrschenden Verhältnisse zu organisieren.
Der russische Revolutionär Lenin schrieb 1913: »Nur wenn sie (die Arbeiterklasse) sich von allen barbarischen und dummen nationalen Vorurteilen befreit, nur wenn sie die Arbeiter aller Nationen in einem Verband zusammenschließt, kann die Arbeiterklasse zu einer Macht werden, dem Kapital widerstehen und eine ernste Verbesserung ihres Lebens erkämpfen.« Das gilt auch heute noch.

 Mehr über die strategischen und politischen Fehler von Sahra Wagenknecht und ihrem Projekt »Aufstehen« erfährst Du in unserem marx21-Thesenpapier zum Start der »Sammlungsbewegung« im September 2018.
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LG
Renate

Sonntag, 7. Juni 2020

Diese meine Meinung wird Maskenfanatiker jetzt vielleicht wütend machen

Trotzdem muss ich das mal loswerden


 Weder mein Mann noch ich gehören zu den Maskenfanatikern, und das hat durchaus Gründe, die in Information über die Dinger und eigene Überlegungen, ob das überhaupt Sinn macht und nicht sogar schaden, zu tun.

Wir haben auch recht viele Freunde, die das ganz genauso sehen.

Keiner von uns oder davon gehört zu den Menschen, die nun rechtsradikal sind oder an Verschwörungstheorien à la " Bill Gates hat Corona erfunden, um die Welt zu beherrschen und Merkel gehört dazu" glaubt.
 Ich lese laufend alles mögliche, was neu bei Corona geschrieben wird, mein Mann tut das auch und natürlich unterhalten wir uns darüber.

Es wird immer klarer, dass es Aerosole sind, durch die sich Menschen anstecken und dagegen helfen Masken gar nicht.

Die könnten .. aber nur wenn sie von allen zu 100 % ordnungsgemäß benutzt werden .. vielleicht gegen Tröpfchen-Infektionen ein wenig schützen .. andere, nicht einen selbst .. ich bin nicht so doof, dass ich nicht auch das wüsste .. aber die schaden, wenn sie falsch angewendet werden.
Und zwar schaden sie dann sowohl einem selbst als auch den anderen.

Und da diese Dinger kaum jemand ordnungsgemäß anwendet .. denn dazu muss man nur seine Augen benutzen, um das zu erkennen ...schaden die und nutzen niemand.

Weshalb unsere Regierung diese Dinger nach wie vor vorschreibt, begreife ich deshalb nicht und mein Mann tut es genauso wenig.

Dabei interessiert es mich nicht die Bohne, ob es weltweit noch andere Länder gibt, wo die Leute auch Masken tragen müssen oder freiwillig tun.

Österreich hat die Maskerade übrigens gerade wieder abgeschafft .. und die sind viel näher dran an Ländern, wo viel los war in Sachen Corona wie wir hier oben im Norden, wo kaum was passiert ist, noch nie die ganze Zeit über. Auch schon vorher nicht ohne Maskenpflicht.


Wie wird das Coronavirus übertragen? Wie kann man sich schützen?

 Das Coronavirus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, die vorrangig über die Schleimhäute von Mund und Nase, aber auch durch den Kontakt über die Hände erfolgen kann. Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, gilt daher: gute Handhygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand halten. Immer da, wo der gebotene Abstand von mindesten 1,5 Meter sich nur schwer einhalten lässt, sollte ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt vorallem für den Öffentlichen Nahverkehr und für Geschäfte.

 Eine Übertragung über importierte Lebensmittel und andere importierte Waren wie beispielsweise Spielzeug ist bisher nicht dokumentiert. Das für diese Frage zuständige Bundesamt für Risikobewertung kommt zu der Auffassung: Nach derzeitigem Wissensstand ist es unwahrscheinlich, dass importierte Waren Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.


Für welche Personengruppen ist eine Infektion mit dem Virus besonders gefährlich?

 Bei den bisher berichteten Fällen verliefen vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Das Risiko für einen schweren Verlauf ist nicht für alle Personengruppen gleich: Ältere, Raucher und Raucherinnen sowie Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sind eher betroffen. Für diese Risikogruppen ist es besonders wichtig, das Risiko einer Infektion größtmöglich zu mindern. Wichtig daher: allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten) beachten und soziale Kontakte reduzieren.

 Wie groß der Anteil derjenigen ist, die aufgrund des Virus sterben, lässt sich derzeit schwer eindeutig sagen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Auch sind noch viele Fragen offen. So fehlt es an verlässlichen Daten, weil die tatsächliche Anzahl erkrankter Menschen unbekannt ist und möglicherweise deutlich höher liegt als die Zahl der gemeldeten Erkrankungsfälle.
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Ist man nach einer Infizierung mit dem Coronavirus immun oder kann man sich erneut anstecken? 

Erkrankte bilden Antikörper, ersten Studien zufolge vermutlich auch Patienten mit einer Covid-19-Infektion. Dafür sprechen nicht zuletzt Erfahrungen mit anderen Coronaviren. Noch ist nicht klar, wie lange diese Immunität anhält. Bei früheren Coronaviren hat sich ein Zeitraum von einigen Jahren herausgestellt. Die Arbeitshypothese des Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité lautet deshalb: Immunität dürfte nach einer überwundenen Infektion zumindest für die Dauer der Pandemie bestehen, wahrscheinlich noch darüber hinaus. Wer einmal krank war, ist also zunächst nicht mehr gefährdet.

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Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zum Schutz vor SARS-CoV-2 sinnvoll?

Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen, sind Selbstisolierung bei Erkrankung, eine gute Händehygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen.
Mehrlagiger medizinischer (chirurgischer) Mund-Nasen-Schutz (MNS) und medizinische Atemschutzmasken, z.B. FFP-Masken, müssen medizinischem und pflegerischem Personal vorbehalten bleiben. Der Schutz des Fachpersonals ist von gesamtgesellschaftlich großem Interesse. FFP-Masken mit Ventil filtern nur die eingeatmete Luft und sind daher nicht für den Fremdschutz ausgelegt. Solche Masken sind für sehr wenige Anwendungsfelder in der Klinik vorgesehen und sollten nicht in der Bevölkerung getragen werden.
Für die Bevölkerung empfiehlt das RKI das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (textile Barriere im Sinne eines MNS) in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kann ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren – allerdings nur, wenn weiterhin Abstand (mind. 1,5 Meter) von anderen Personen, Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene eingehalten werden. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es Personen gibt, die aus medizinischen oder anderen triftigen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung  tragen können.
 Menschen, die an einer akuten Atemwegserkrankung leiden, sollen unbedingt zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen meiden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch zunehmend, dass Menschen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, das Virus schon ein bis drei Tage ausscheiden können, bevor sie selbst Symptome entwickeln. Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung können infektiöse Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Eine solche Schutzwirkung ist bisher nicht wissenschaftlich belegt, sie erscheint aber plausibel. Hingegen gibt es für einen Eigenschutz keine Hinweise.
 Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben kann dazu beitragen, die Ausbreitung von COVID-19 in der Bevölkerung zu verlangsamen und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen. Das gilt insbesondere für Situationen, in denen mehrere Menschen in geschlossenen Räumen zusammentreffen  und der Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz). Voraussetzung dafür ist, dass genügend Menschen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und richtig mit der Mund-Nasen-Bedeckung umgehen: die Bedeckung muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden.

Eine Übersicht über die verschiedenen Maskenarten, ihre Eigenschaften und Verwendungszweck sowie Hinweise zur Handhabung und Pflege von Mund-Nasen-Bedeckungen gibt auch das BfArM. Die BZgA stellt ein Merkblatt für Bürger zum Thema Masken zur Verfügung.
Siehe auch „Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum als weitere Komponente zur Reduktion der Übertragungen von COVID-19“, Epid Bull 19/2020.
Stand: 13.05.2020
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Hinweise des BfArM zur Verwendung von selbst hergestellten Masken (sog. „Community-Masken“), medizinischen Gesichtsmasken, sowie filtrierenden Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)

Im Zusammenhang mit der aktuellen Situation zu SARS-CoV-2 / Covid-19 werden in unterschiedlichen Zusammenhängen verschiedene Typen von Masken zur Bedeckung von Mund und Nase genutzt. Da sich diese Masken grundsätzlich in ihrem Zweck - und damit auch in ihren Schutz- und sonstigen Leistungsmerkmalen - unterscheiden, möchte das BfArM im Folgenden auf wesentliche Charakteristika hinweisen.
Zu unterscheiden sind im wesentlichen Masken, die als Behelfs-Mund-Nasen-Masken aus handelsüblichen Stoffen hergestellt werden (1. „Community-Masken“) und solche, die aufgrund der Erfüllung einschlägiger gesetzlicher Vorgaben und technischer Normen Schutzmasken mit ausgelobter Schutzwirkung darstellen (2. Medizinische Gesichtsmasken und 3. Filtrierende Halbmasken).


Maskentyp / Eigenschaften1. „Community-Maske“2. medizinische Gesichtsmasken3. Filtrierende Halbmasken
Abkürzung/SynonymDIY-Maske; Behelfs-Mund-Nasen-MaskeMNS; Operations- (OP)Maske (als Teilmenge der medizinischen Gesichtsmasken, nur Typ II und IIR gemäß Norm)FFP1-, FFP2-, FFP3-Maske
VerwendungszweckPrivater GebrauchFremdschutzEigenschutz / Arbeitsschutz
Medizinprodukt bzw. SchutzausrüstungNeinJaJa
Testung und Zertifizierung / Zulassung NeinJa,
Norm DIN EN 14683:2019-6
CE-Zertifikat1
Ja,
Norm DIN EN 149:2001-10
CE-Zertifikat1
Schutzwirkungi.d.R. nicht nachgewiesen;
durch das Tragen können Geschwindigkeit des Atemstroms oder Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden und die Masken können das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogenen achtsamen Umgang mit sich und anderen unterstützen
Schutz vor Tröpfchenauswurf des TrägersSchutz des Trägers vor festen und flüssigen Aerosolen
1Zur Bewältigung der aktuellen Krisenlage bezüglich der Eindämmung von Covid-19 gelten medizinische Gesichtsmasken und FFP-Masken, die in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan verkehrsfähig sind, ggf. auch in Deutschland als verkehrsfähig, auch wenn diese keine CE/NE-Kennzeichnung tragen.
 

1. „Community-Masken“

„Community-Masken“ oder „DIY-Masken“ sind im weitesten Sinne Masken, die (z.B. in Eigenherstellung auf Basis von Anleitungen aus dem Internet) aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen werden. Entsprechende einfache Mund-Nasen-Masken genügen in der Regel nicht den für Medizinische Gesichtsmasken (2.) oder persönliche Schutzausrüstung wie Filtrierende Halbmasken (3.) einschlägigen Normanforderungen bzw. haben nicht die dafür gesetzlich vorgesehenen Nachweisverfahren durchlaufen. Sie dürfen nicht als Medizinprodukte oder Gegenstände persönlicher Schutzausrüstung in Verkehr gebracht und nicht mit entsprechenden Leistungen oder Schutzwirkungen ausgelobt werden.

Träger der beschriebenen „Community-Masken“ können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.

Hinweise für Hersteller:

Es ist im Falle der Beschreibung/Bewerbung einer Mund-Nasen-Maske durch den Hersteller oder Anbieter darauf zu achten, dass nicht der Eindruck erweckt wird, es handele sich um ein Medizinprodukt oder Schutzausrüstung. Besondere Klarheit ist bei der Bezeichnung und Beschreibung der Maske geboten, die nicht auf eine nicht nachgewiesene Schutzfunktion hindeuten darf. Vielmehr sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es sich weder um ein Medizinprodukt, noch um persönliche Schutzausrüstung handelt.
Trotz dieser Einschränkungen können geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen sichtbar zu unterstützen. Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten.
Fest gewebte Stoffe sind in diesem Zusammenhang besser geeignet als leicht gewebte Stoffe.

Hinweise für Anwender zur Handhabung von „Community-Masken“

Den besten Schutz vor einer potentiellen Virusübertragung bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen, potentiell virustragenden Personen. Dennoch kann die physische Barriere, die das richtige Tragen einer Community-Maske darstellt, eine gewisse Schutzfunktion vor größeren Tröpfchen und Mund-/Nasen-Schleimhautkontakt mit kontaminierten Händen bieten.

Personen, die eine entsprechende Maske tragen möchten, sollten daher unbedingt folgende Regeln berücksichtigen:
  • Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
  • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
  • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.
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 Und wer das gelesen hat .. und zwar wirklich .. und mit gutem Gewissen von sich behaupten kann, dass es ihm überhaupt möglich ist, das in der Praxis beim Einkaufen oder Busfahren so zu bewerkstelligen, der darf mir und meinem Mann gerne vorwerfen, wir wären böse, verantwortungslos, dämlich oder sonstwas, wenn wir sagen.


Die Maskenpflicht ist in unseren Augen kompletter Schwachsinn, da gefährlich und kontraproduktiv !!!


LG
Renate