... und was zu tun wäre, um da gegenanzusteuern
Angeblich geht es uns allen doch besser als jemals vorher .... dass das nicht stimmt, weiß jeder, der Augen im Kopf hat und seine Umgebung und die Probleme der Menschen in seinem eigenen Umfeld wahrnimmt.
Und dass wohnen immer teurer wird und für nichts anderes mehr was übrig bleibt, gehört eben dazu.
Hier mehr darüber, dass wir trotz den angeblich abnehmenden Arbeitslosigkeit und der Tendenz .. ach was geht es uns doch gut .. von Jahr zu Jahr mehr Obdachlose und nochv iel mehr Wohnungslose in Deutschland haben.
Der Unterschied zwischen Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit besteht darin, dass die Obdachlosen wirklich auf der Straße schlafen .. die anderen noch eine Möglichkeit haben, irgendwo ohne festen Wohnsitz zu übernachten.
Unten der Link, wo Ihr nachlesen könnt .. es wird immer mehr, von Jahr zu Jahr .. auch heute noch.
Und dass wohnen immer teurer wird und für nichts anderes mehr was übrig bleibt, gehört eben dazu.
Hier mehr darüber, dass wir trotz den angeblich abnehmenden Arbeitslosigkeit und der Tendenz .. ach was geht es uns doch gut .. von Jahr zu Jahr mehr Obdachlose und nochv iel mehr Wohnungslose in Deutschland haben.
Der Unterschied zwischen Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit besteht darin, dass die Obdachlosen wirklich auf der Straße schlafen .. die anderen noch eine Möglichkeit haben, irgendwo ohne festen Wohnsitz zu übernachten.
Unten der Link, wo Ihr nachlesen könnt .. es wird immer mehr, von Jahr zu Jahr .. auch heute noch.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-02/obdachlosigkeit-wohnungslose-sozialpolitik-zuwanderung-wohnungsnot-deutschland-faq
Paar Zitate (Rest bitte im Link nachlesen):
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Paar Zitate (Rest bitte im Link nachlesen):
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Bald könnte es 1,2 Millionen Menschen ohne Wohnung geben
Immer mehr Menschen in Deutschland werden wohnungslos.
Doch was heißt das? Wer ist betroffen, warum und was tut die Politik
dagegen? Antworten auf die wichtigsten Fragen
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Vor elf Jahren lag die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland noch bei rund 227.000 – seither ist sie rasant angestiegen. So verfügten im Jahr 2016 etwa 860.000 Menschen über keinen mietvertraglich abgesicherten Wohnraum. Die meisten von ihnen leben in Übergangswohnheimen, Notunterkünften und Frauenhäusern oder kommen vorübergehend bei Freunden unter. 52.000 Menschen schlafen aber auch als Obdachlose ohne Dach über dem Kopf auf der Straße. Allein in diesem Winter sind mindestens elf von ihnen an der Kälte gestorben, seit der Wiedervereinigung sind es über 300.
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Vor elf Jahren lag die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland noch bei rund 227.000 – seither ist sie rasant angestiegen. So verfügten im Jahr 2016 etwa 860.000 Menschen über keinen mietvertraglich abgesicherten Wohnraum. Die meisten von ihnen leben in Übergangswohnheimen, Notunterkünften und Frauenhäusern oder kommen vorübergehend bei Freunden unter. 52.000 Menschen schlafen aber auch als Obdachlose ohne Dach über dem Kopf auf der Straße. Allein in diesem Winter sind mindestens elf von ihnen an der Kälte gestorben, seit der Wiedervereinigung sind es über 300.
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Seit vielen Jahren wird über eine amtliche Statistik gestritten. Vor allem Vertreter der CDU argumentieren, dass eine offizielle Zählung nicht machbar sei – oder schlicht zu teuer.
Befürworter hingegen
verweisen nicht nur auf eine Machbarkeitsstudie des Statistischen
Bundesamtes aus den Neunzigerjahren, sondern auch auf Großbritannien, wo
Wohnungslose offiziell gezählt werden. Auch das Land
Nordrhein-Westfalen erfasst zumindest die Wohnungslosen, die durch
Kommunen oder freie Träger untergebracht sind. Schwieriger dürfte die
Zählung bei Menschen sein, die auf der Straße leben oder bei Freunden
Unterschlupf finden. Doch auch das scheint mit einer gewissen
Fehlertoleranz möglich: In Hamburg wurden im letzten Herbst die
Obdachlosen erfasst, etwa 2.000 Menschen lebten damals auf den Straßen
der Hansestadt. Auch Berlin plant eine solche Zählung.
Und so vermutet
Werena Rosenke, Geschäftsführerin der BAGW, hinter der fehlenden
Statistik vor allem politische Gründe: "In der Vergangenheit
wollte die Bundesregierung keine offiziellen Zahlen, weil diese das
Problem sehr deutlich offenbart und so den Handlungsdruck erhöht
hätten." Inzwischen komme aber Bewegung in die Angelegenheit, sagt
Rosenke: "Wir haben den Eindruck, die politische Bereitschaft zur
Einführung einer Wohnungsnotfallstatistik war noch nie so groß wie
jetzt."
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Wer in Deutschland auf der Straße lebt, so könnte man meinen, dem ist also kaum zu helfen.
Doch die Situation
ist viel komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheint. Die meisten
Wohnungslosen sind nicht obdachlos – und damit auch kaum sichtbar. Viele
Menschen leben seit Jahren in betreuten Wohnheimen und finden nicht
mehr in ein geregeltes Leben zurück. Vermieter wollen oft nicht an
Wohnungslose vermieten, doch ohne Wohnung bekommen die meisten keinen
Job – und ohne Job keine eigene Wohnung. Auch die ausladende Bürokratie
und die oft engen Notunterkünfte machen vielen zu schaffen. Sogar
Familien werden immer häufiger wohnungslos, mehr als jede vierte
Betroffene ist weiblich, schätzt die BAGW.
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Mit Freiheit oder Freiwilligkeit hat all das also wenig zu tun – so wie
auch der Weg in die Wohnungslosigkeit selten eine bewusste Entscheidung
ist. Viele Betroffene berichten von Trennung, Krankheit und einer
unerwarteten Kündigung, vom plötzlichen Jobverlust oder von
Gewalterfahrungen, die zum Wohnungsverlust geführt haben. Oft
gesellen sich Hilflosigkeit und Resignation dazu. Es sind
Schicksalsschläge, wie sie alle Menschen treffen können. Wer aber
wirtschaftlich und sozial abgesichert ist, kann das meist besser
wegstecken. Und genau das scheint der springende Punkt:
Immer mehr Menschen verlieren diese Absicherung. Die Gefahr, in einer
ökonomisch schwierigen Lage von persönlichen Katastrophen getroffen zu
werden und dann nach ganz unten abzurutschen, wird also größer, weil
sich die sozialen Probleme verschärfen, wie auch Werena Rosenke von der
BAGW berichtet: "Die Hauptursachen für den massiven Anstieg der
Wohnungslosigkeit sind die zunehmende Armut und die Wohnungsnot."
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Deutschland hat einen der größten Niedriglohnsektoren Europas, die Zahl
der Armen ist in den letzten 30 Jahren enorm angestiegen, während
die Mietpreise in vielen Metropolen förmlich explodiert sind. Immer mehr
Menschen können deshalb kaum noch ihre Miete bezahlen, das bekommt auch
die Mittelschicht längst zu spüren. Ein drastisches Beispiel: Frankfurt
am Main. Laut dem örtlichen Mietspiegel sind die Nettomieten seit der
Jahrtausendwende um etwa die Hälfte teurer geworden. Eine
Zweizimmerwohnung kostet da schnell 1.000 Euro – kalt. Zugleich gibt es
für Bedürftige immer weniger Sozialwohnungen, jedes Jahr fallen
Zehntausende aus der Bindung heraus.
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Viele Menschen sind in den letzten
Jahren nach Deutschland gekommen und brauchen eine Wohnung. 2016 waren
rund die Hälfte der 860.000 Wohnungslosen Geflüchtete. Dass
Wohnungslosigkeit dennoch keinesfalls ein "importiertes Problem" ist,
zeigt folgende Zahl: Bereits zwischen 2008 und 2014 – also vor der
starken Zuwanderung von EU-Bürgern und Asylsuchenden – ist die Zahl der
Wohnungslosen um etwa 50 Prozent angestiegen.
Ein anderer Vorwurf,
der immer wieder zu hören ist: Geflüchtete würden sofort eine Unterkunft
bekommen, aber einheimischen Obdachlosen werde kaum geholfen. Dem
widerspricht Matthias Günther, Leiter
des Pestel-Forschungsinstituts: "Schon in den Neunzigerjahren hieß es,
dass Spätaussiedler bei der Wohnungssuche bevorzugt würden. Das stimmte
damals so wenig wie heute, vor allem, wenn man die teils schlechten
Unterbringungsbedingungen von Flüchtlingen sieht." Der Ökonom weist
darauf hin, dass inzwischen Millionen arme Menschen um günstigen
Wohnraum konkurrieren. "Flüchtlinge machen da nur einen kleinen Teil
aus. Das ist eine Verteilungsfrage, Zuwanderer und einheimische
Arme gegeneinander auszuspielen schafft da nur Probleme und
schürt falsche Ressentiments." Dass mancherorts dennoch der Eindruck
entstanden ist, Zugewanderte würden bevorzugt, sei neben rechter
Stimmungsmache vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Versorgung
von Geflüchteten viel öffentliche Aufmerksamkeit erzeugt habe, glaubt
Werena Rosenke. "Insgesamt sind arme Menschen generell unterversorgt."
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Wie kann Wohnungslosigkeit effektiv bekämpft werden?
Der
Forderungskatalog der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe ist
lang: eine wirkungsvolle Mietpreisbremse, eine Erhöhung der Regelsätze
für Hartz IV und eine generelle Armutsbekämpfung, die Abschaffung von
Sanktionen für die Kosten der Unterkunft, welche Menschen bis in die
Wohnungslosigkeit treiben können. Außerdem sei auch eine offizielle
Statistik wichtig, denn um die Situation der Betroffenen zu verbessern,
müsse man sie eben genau kennen. Viele dieser Forderungen sind alles
andere als neu. Immerhin fordert die SPD in ihrem Strategiepapier Sozialstaat 2025 gerade die Abschaffung von Sanktionen für das Wohngeld und Änderungen bei Hartz IV.
"Am besten wäre,
Wohnungslosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen", sagt Werena
Rosenke. Das heißt: Zentrale Fachstellen müssen die Präventionsarbeit
auf kommunaler Ebene koordinieren. Dort sollen Informationen über
Räumungsklagen automatisch zusammenlaufen und Betroffene beraten werden.
Kommunen können dann im Zweifel Mietschulden übernehmen und
Verhandlungen mit den Vermietern führen. "Doch solche Präventionsstellen
gibt es längst nicht flächendeckend", bemängelt Rosenke. Vor allem auf
dem Land fehlen sie.
Besondere Priorität
hat zudem die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum. Dafür müsste der
Bund seine Fördermittel an die Länder erhöhen und diese auch wirklich
mehr Sozialwohnungen bauen. Aktuell müssten laut dem Pestel-Institut bis
2025 pro Jahr 400.000 vor allem bezahlbare Wohnungen entstehen. Dabei
könnte unter anderem auch die Wiedereinführung
der Wohngemeinnützigkeit helfen, die 1989 abgeschafft wurde.
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Anschließend stellen die Oppositionsfraktionen ihre Anträge
zur Bekämpfung der Wohnungslosigkeit vor, die danach in die jeweiligen
Ausschüsse verwiesen werden, um später aller Voraussicht nach abgelehnt
zu werden. Die Linke fordert eine Wohnungsnotfallstatistik, die FDP will
mit einer "umfassenden Dachoffensive" Dachgeschosse ausbauen und so den
Wohnungsmangel bekämpfen. Und die Grünen fordern wie die BAGW ein
"nationales Aktionsprogramm" mit dem Ziel, dass es bis 2030 keine Obdachlosigkeit
mehr in Deutschland gibt. Einer der Antragsteller ist der grüne
Armutsexperte Wolfgang Strengmann-Kuhn: "Extreme Armut und
Wohnungslosigkeit haben längst ein nicht akzeptables Ausmaß erreicht –
das ist beschämend für so ein reiches Land. Nichthandeln darf nicht
länger mit Nichtzuständigkeit begründet werden." In der Vergangenheit
hatte die Bundesregierung auf die Wohnungslosigkeit immer wieder
mit Achselzucken reagiert: Für die Betroffenen seien schließlich die
Länder und Kommunen zuständig. Auf eine Kleine Anfrage der Grünen zum Thema Wohnungslosigkeit im letzten Oktober antwortete die Regierung, man verfüge aufgrund der "unzureichenden und ungesicherten Erkenntnisse" über "keine Anhaltspunkte für politische Maßnahmen".
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Tja ....aber die Typen von der CDU behaupten ja nach wie vor, den Deutschen ginge es so gut wie niemals zuvor.
Denken und Augen aufmachen täte da helfen .. und dazu wäre so eine Statistik sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung ... und dass es keine gibt ist, wie oben schon gesagt, sicher gewollt .. damit man weiter behaupten kann, es ginge den Deutschen ja so gut.
LG
Renate
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