Freitag, 13. September 2019

Aufforstung in Deutschland

Eine wirklich gute Idee

Es geht um den Link hier:

https://www.tagesschau.de/inland/wald-kloeckner-103.html?utm_source=pocket-newtab

Der hat was damit zu tun, dass die Regierung was in Sachen Aufforstung unserer Wälder tun will.

Die Idee finde ich wirklich gut.

Ich kopiere deshalb hier mal einige Zitate aus dem Text oben rein .. bei Interesse bitte dann den Rest einfach selbst lesen.

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 29.08.2019 15:20 Uhr
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Angesichts massiver Waldschäden in Deutschland hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eine Wiederaufforstung angekündigt. Mehrere Millionen Bäume sollen neu gepflanzt werden. "Wir haben eine Zäsur draußen im Wald", sagte die CDU-Politikerin nach einem Treffen mit Waldbesitzern, Vertretern der Forstwirtschaft, Naturschützern und zuständigen Behörden zum Thema "Wald im Klimawandel".

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 Im vergangenen Jahr seien durch Stürme, Dürre, Brände und Borkenkäferbefall mehr als 110.000 Hektar Wald verloren gegangen - das entspricht etwa der Fläche von Berlin und Potsdam zusammen. Laubbäume hätten jetzt schon gelbe Blätter. Gestandene Buchen vertrockneten von oben wie von unten, weil die Wurzelteller nicht tief genug gewachsen seien.

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 Eine Milliarde Pflanzen stünden in Baumschulen bereit und könnten zügig eingesetzt werden, sagte Klöckner. Beim Forstpersonal gebe es allerdings einen enormen Engpass. Einstellungsstopps in einigen Bundesländern seien da ein Problem.

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 Auch sei ein weiterer Waldumbau nötig. Künftig könne nicht mehr Fichte auf Fichte folgen, Ziel seien standort- und klimaangepasste Mischwälder. Bei der Wahl geeigneter Baumarten müsse je nach Standort entschieden werden. Die häufigsten Bäume sind derzeit Nadelbäume, die lange Hitzeperioden nicht gut vertragen.

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 "Hätten wir den Wald nicht, dann hätten wir 14 Prozent mehr CO2-Emissionen", sagte Klöckner. Im Sinne des Gemeinwohls müsse der Wald noch stärker an den Klimawandel angepasst werden. Dazu müsse neben der Aufforstung auch beschädigtes Holz herausgebracht werden. Bei den Nothilfen setzte sie auf übergreifendes Vorgehen. Es gehe nicht darum, Verluste einzelner Waldbesitzer zu kompensieren.

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 Zur Höhe staatlicher Zuschüsse äußerte sich Klöckner vorerst nicht. Sie machte jedoch deutlich, dass aus Sicht des Bundes eine Größenordnung von rund einer halben Milliarde Euro über vier Jahre realistisch sein könnte. Konkretere Festlegungen sollen für einen "Waldgipfel" von Bund und Ländern am 25. September vorbereitet werden.

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 Forstwirtschaft und Waldbesitzer hatten zuvor Soforthilfen in Milliardenhöhe für den gesamten Wald in Deutschland gefordert. Notwendig seien 2,3 Milliarden Euro für die schnelle Beseitigung der Schäden und die Wiederbewaldung, erklärten der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) am Mittwoch. Die Auswirkungen des Klimawandels hätten zu einer "Krise in den Wäldern" geführt.

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 Die Grünen fordern einen "Waldzukunftsfonds" des Bundes über eine Milliarde Euro. Die Vergabe der Gelder solle an ökologische Kriterien gekoppelt werden, sagte Fraktionschef Anton Hofreiter der Zeitung "Passauer Neuen Presse". Das Zeitalter der Nadelholz-Forstplantagen müsse ein Ende haben, stattdessen brauche es mehr Öko-Wälder.



Das hört sich doch schonmal recht vernünftig an.

Der ganze Text findet sich wie gesagt oben im Link .. ich habe nur einen Teil für uns hier rauskopiert.

LG
Renate



Warum sich die Greta-Thunberg-Generation unserer Enkel selbst ihr Grab gräbt ...

... denn sie können nur anklagen, wollen aber nicht verzichten


Über eine kleine Diskussion mit einer jungen Frau im Alter meiner Enkelkinder oder Greta Thunberg, durchaus in gewisser Weise intelligent, dennoch unfähig zu erkennen, dass es erst ihre eigene Generation ist, die überhaupt nicht mehr nachhaltig lebt und sofort aufhörte weiterzudiskutieren, als ich ansprach, dass doch gerade die vielen neuen Dinge, die wir Alten häufig noch gar nicht nutzen und früher sowieso nicht genutzt haben, die selbst unsere Kinder nicht alle nutzen und in ihrer Jugend noch nicht kannten oder meine Eltern und Großeltern nicht ansatzweise kannten und auch gar nicht gebraucht haben, eben viel Strom brauchen.

Ich kam zufällig dazu, mit dieser jungen Frau zu diskutieren, irgendwie über einen Kommentar von mir zum Blog eines jungen Mannes, dem ich folge.

Nach einer Weile sagte sie, sie hätte begonnen, Verfahrens- und Umwelttechnik zu studieren. Das sei ein Studienfach, wo es darum ginge, Maschinen effezienter und damit grüner zu machen.

Dass ich in ihrem Blog kommentierte, hatte den Grund, dass sie schrieb, ihre Generation würde auf einen Abgrund zurennen, hätte keine Zukunft und so weiter .. sie würde sich deshalb auch keine Gedanken mehr über das Alter machen, das sei für die Jugend von heute egal geworden .. Hoffnung hätten sie alle keine mehr.

Wir haben uns eine ganze Weile unterhalten.

Wir kamen dabei auch weit zurück. Ich habe ihr erzählt, dass meine Großeltern in ihrer Jugend nichtmal Strom kannten .. wie sie mit einem Kopfhörer und einer Nadel, die man in die Erde stecken konnte, zum ersten Mal im Leben Radio gehört hätten .. dass es damals die ersten Autos gab, aber das waren ganz wenig .. wie die Menschen überhaupt gelebt haben.

Ich habe gesagt, natürlich hat diese Generation sehr nachhaltig gelebt, auch meine Elterngeneration hätte das noch weitgehend getan und auch wir selbst in unserer Kindheit und Jugend sowieso und auch später noch eine ganze Weile.

Dass wir uns aber auch genauso wie unsere Kinder hätten anpassen müssen, denn es hätte sich so viel verändert im Laufe der Zeit.

Ich habe gesagt, dass ich vieles, was für die ganz jungen Leute so rüberkommt, dass sie es brauchen würde, überhaupt nicht nutze und auch gar nicht haben will wie beispielsweise ein Smartphone und What's App.

Ich habe zugegeben, dass ich auch früher dachte, es ginge ohne Internet und mich gewundert habe, wie sehr mein Jüngster durch das Internet gefangen genommen wurde .. bis ich dieses Medium selbst kennenlernte und es heute selbst nutze.

Ich habe aber auch gesagt, dass mein Mann und ich uns bis heute nicht zu Sklaven des Internets haben machen lassen, dass ich schon viel Gutes mit dem Internet erlebt habe wie den Job, den ich heute ohne das Internet gar nicht ausüben könnte so fand, meinen 2. Mann so kennengelernt habe, auch viele gute Freundinnen und Freunde nur über das Internet gefunden hätte .. aber !!!! .. und das sei wichtig. Wir beide wären nicht nonstop erreichbar ... wir würden draußen in der Natur ohne Internet rumlaufen und auch zu Hause nicht ununterbrochen erreichbar sein, sondern bewusst in bestimmten sozialen Netzwerken oder über unser E-mail-Postfach nachsehen, ob jemand geschrieben hätte und aber nur dann antworten, wenn wir auch Lust und Zeit dazu hätten, nicht ununterbrochen.

Sie hatte ihrer Eltern-Generation und auch meiner Generation, also der Generation ihrer Großeltern sehr böse vorgeworfen, wir wären schuld daran, dass sie keine Zukunft mehr hätten, wir würden alle CDU wählen !!!! ... habe ihr erstmal erklärt, ich habe noch nie im Leben die CDU gewählt und hätte das auch nicht vor ...und ich sei sicher, meine Kinder genauso wenig, weil ich die ganz anders erzogen hätte ... aber !!!!! als ich dann meinte, um in Zukunft Strom zu sparen, würden sie wohl auch auf manche der vielen neuen technischen Errungenschaften wohl verzichten müssen ...da war die Diskussion dann zu Ende.

Es sei unmöglich für diese Generation, nicht ständig über das Internet erreichbar zu sein, die Vernetzung würde zur modernen Welt dazu gehören und und und ...

.... aber wir und ihre Eltern wären trotzdem an allem schuld und gerade die älteren Leute hätten ja nur Angst davor, die neuen Technologien zu nutzen.

Ha ha ha !!!!! 

Nein .. wir wissen nur von früher noch, dass man vieles nicht wirklich zum Leben brauchen würde. Es ging damals ja auch ohne.

Und natürlich ist uns klar, früher wurde weniger Energie gebraucht und wenn wir davon runter wollen, muss auch wieder weniger Energie verbraucht werden .. denn nur das ist nunmal nachhaltig.

Ohne auf was zu verzichten, wird es für unsere Enkelkinder nicht gehen.

Und wenn die uns Alten die Schuld in die Schuhe schieben, was ja auch Greta Thunberg in gewisser Weise tut, der alle Jugendlichen wie die Schafe hinterherrennen.

Ja .. es sind sie selbst, die überleben wollen .. und es sind auch sie selbst, die am meisten Energie verbrauchen, weil man ihnen genauso wie schon wir unseren Kindern in einer Zeit des Wirtschaftswunders die Rosinen pfundweise in den Arsch geschoben hat ... aber wenn sie überleben wollen, müssen sie eben auf so viele Rosinen im Arsch in Zukunft verzichten .. sonst rennen sie tatsächlich auf einen Abgrund zu.

Nur dass ihre Großeltern und selbst ihre Eltern diesen Abgrund nicht ausgeschaufelt haben, sondern durchaus sie selbst mit immer mehr Wünschen und immer mehr Bequemlichkeit, alles haben zu müssen, was es gibt.

LG
Renate

Mittwoch, 11. September 2019

Service-Wüste DHL - der Paketzustelldienst der Deutschen Post

Was ich denen eben auf ihre Facebook-Seite geschrieben habe


Weil sowas ist doch wirklich ärgerlich, wenn man extra auf sie wartet, aber nichtmal einer auch nur ein einziges Mal auf die Klingel drückt.

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Also heute haben wir die Kritik an Euren Paketzustellern, die immer häufiger gar nicht mehr klingeln sollen, sondern gleich den Zettel in den Briefkasten schmeißen, dass man sich sein Paket selbst abholen kann, persönlich kennengelernt. Haben bei tierisch.de für unseren Hund nichts Schweres, nur eine neue Hundeleine, Halsband und Halstuch bestellt ... man konnte auch über den Service von tierisch.de verfolgen, was mit der Lieferung ist. Da wir von früher her kennen, dass Eure Zusteller immer eher spät nachmittags kommen, waren wir recht früh mit unserem Hund Gassi und ca. um viertel vor 3 nachmittags zu Hause .. hier war kein Krach, wir haben beide leise hinterm PC gesessen und was gelesen oder getippt, als der Paketzusteller hier angeblich um halb vier nachmittags keinen angetroffen haben will. ... Nein, der hat gar nicht geklingelt. Wir waren beide da, es war nichts laut hier und keiner von uns hat ihn klingeln gehört .. und die Klingel unten an der Außentür hört man gut .. wie er ins Haus gekommen sein mag .. schwer zu sagen .. hier bei uns hat er jedenfalls nicht geklingelt. Wir wohnen auch nicht im 7. Stock .. nur im 2,5ten. Da wir kein Auto haben, müssen wir nun morgen extra entweder in die Stadt laufen oder aber mit dem Bus hinfahren, zumindest einer von uns. Das ist recht weit. Ungefähr 2 km von uns entfernt. Wir wohnen in Preetz Breslauer Str. 1 - 3 und müssen das Päckchen dann in Preetz Kirchenstr. 30 extra abholen. Und wir hatten weder Pflastersteine bestellt noch wohnen wir unterm Dach .. und parken kann man bei uns vor dem Wohnblock super, da ist kein Parkverbot. Euer Service wird echt immer schlechter. LG Renate und Jürgen

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Bin ja mal gespannt, ob die antworten und was sie dazu sagen.

LG
Renate

Sonntag, 8. September 2019

Naturnahe Waldbewirtschaftung

Das wäre beim Aufforsten deutscher Wälder heute wichtig


Aufforsten ist wichtig für den Klimaschutz. Das wissen inzwischen sicherlich viele Menschen.



Ich habe hier was gefunden, das sich damit beschäftigt, dass Aufforsten auch richtig gemacht werden muss, damit es wirklich gut wird.



Daraus ein paar Zitate .. ansonsten empfehle ich, den Text mal ganz selbst zu lesen, der ist nämlich sehr interessant.

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 Wofür sollen Hunderte Millionen Euro Staatshilfe eingesetzt werden? Forstwirt Lutz Fähser kritisiert den Import von exotischen "Wunderbaumarten" und fordert mehr heimische Natur im Wald. 
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 Der Klimawandel setzt dem Wald zu, zwei Sommer mit Hitze und Dürre haben enorme Schäden angerichtet. An diesem Donnerstag bittet Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Beteiligten zum Gespräch, der Deutsche Forstwirtschaftsrat und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände fordern 2,3 Milliarden Euro Soforthilfen. Lutz Fähser, 74, hat als leitender Forstdirektor vor 25 Jahren begonnen, den Lübecker Stadtwald naturnah zu bewirtschaften. Er arbeitet heute als Gutachter für Entwicklungsprojekte, engagiert sich im Bund für Umwelt und Naturschutz und übt scharfe Kritik an den Plänen der Verbände.
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 Lange Zeit wurden Buchen zu stark vereinzelt, man glaubte, dann können sie sich besser entwickeln. Das ist ein Fehler, denn dann entsteht Wärme und Trockenheit im Wald. Buchen benötigen aber Schatten und Feuchtigkeit. Sie sind sehr flexibel und anpassungsfähig, aber nur in dichten Beständen.
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In Deutschland herrscht eine Lobby aus Forstbeamten und Waldbesitzern, die den Wald primär als ausbeutbares Wirtschaftsgut betrachtet. Wie einen Acker. Doch jetzt hat der Klimawandel ernst gemacht, schnell wachsendes Nadelholz wie Fichte und Kiefer ist hierzulande in tieferen Lagen nicht heimisch und sowohl der Hitze wie anschließend dem Borkenkäfer schutzlos ausgeliefert. Diese Forsten können ohne massive Finanzhilfen nicht mehr leben, sind weder wirtschaftlich noch nachhaltig, obwohl Letzteres die Wald- und Naturschutzgesetze verlangen. Als Rettung sollen nun exotische, schnell holzproduzierende Wunderbaumarten aus anderen Kontinenten eingeführt werden. Damit geben die Verantwortlichen die Idee des sich selbst regulierenden Waldes auf. Das dient ausschließlich der Versorgung der Holzindustrie.
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 Man muss erkennen, dass das aktuelle Absterben vieler Bäume wesentlich an einer naturfernen Holzwirtschaft ohne ausreichende Rücksicht auf ökologische Grundlagen liegt. Der Wald passt sich seit Millionen Jahren an sich verändernde Bedingungen an und ist nie verschwunden, deshalb sollte man sich zu einer streng naturorientierten Waldbehandlung mit vornehmlich heimischen Laubwäldern bekennen. Das beinhaltet die Abkehr von den üblichen Baumplantagen, stattdessen sollte man eine viel dichtere Pflanzenwelt zulassen.
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Was erwarten Sie von Ministerin Klöckner?
Ich befürchte, dass sich die dominierende Lobby noch einmal durchsetzt und Millionen für den Umbau ihrer Baumplantagen erhält. Doch der Druck wird größer, die von uns selbst gemachte Schwächung der Forsten fliegt gerade auf. Zuletzt haben 50 Forstexperten die Ministerin in einem offenen Brief zum Umdenken aufgefordert. Kein Politiker kann dauerhaft so weitermachen. Es wird sich innerhalb der nächsten zwölf Monate einiges zugunsten der richtigen Wälder verändern.
Es heißt, Sie gelten mit einigen anderen als Außenseiter in der Branche, werden verachtet und angefeindet.
Die Sprache in Forstkreisen ist derb. Das liegt unter anderem an der paramilitärischen Entstehungsgeschichte der Forstverwaltungen vor circa 200 Jahren. Die öffentlichen Verwaltungen sind sehr hierarchisch organisiert. Der große Privatwald ist häufig in Besitz ehemals adeliger Familien, die einen ähnlichen Ton pflegen. Die meisten dort sehen Kritiker nicht als Diskussionspartner, sondern als Feinde, die man eliminieren muss. Entziehen sich Einzelne dem Mainstream erfahren sie massive Ausgrenzung. Ich konnte meine Ideen dennoch immer umsetzen. Ich verzweifle nur manchmal daran, dass erst 20 Prozent des deutschen Waldes naturnah bewirtschaftet werden.
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Nachti
Renate
 

Wann man bei einem Umzug und Kündigung des Jobs deshalb mit einer Sperrzeit rechnen muss

Es geht in diesem Fall um eine Sperrzeit beim ALG I


Also nicht grundsätzlich gibt es eine Sperrzeit, wenn man seinen Job kündigt um umzuziehen.

Das ist zum Beispiel nicht so, wenn man zu seinem zu weit entfernt lebenden Lebensgefährten umzieht, das ist erlaubt und gibt keine Sperrzeit.

Hier ist ein Ehepaar einfach zusammen umgezogen ohne irgendeinen anderen Grund zu haben. Das führte dann zu einer Sperrzeit beim ALG I.

Mehr darüber siehe Link von Sozialberatung Kiel:


LG
Renate

Also von mir aus sollte die Jobbörse nur noch echte Arbeitgeber auswerfen

... und sämtliche privaten Arbeitsvermittler einfach rauskicken


Aber vielleicht sieht das ja nicht jeder so, der einen Job sucht.

Es wird zumindest dran gearbeitet, es bei der Jobbörse besser kenntlich zu machen, ob denn nun Jobs direkt von einer Firma oder aber über irgendwelche privaten Arbeitsvermittler da eingestellt werden.

Nun jammern natürlich diese privaten Arbeitsvermittler lauthals .. werden in dem Link gleich immer PAV genannt.

Also anbei ein Schreiben von altonabloggt an Hubertus Heil zu diesem Thema für alle, die es interessiert.

Ich verlinke das hier mal:


LG
Renate

Donnerstag, 5. September 2019

Warum unser Staat es Freiberuflern immer schwerer macht ...

... obwohl sie doch versuchen, guite Arbeit zu machen


Ich habe da neulich einen Text gefunden, wo es darum geht, dass besonders die Freiberufler, die in Deutschland bisher recht gut von ihrer Tätigkeit überleben können .. also in erster Linie hervorragende IT-Fachleute, die für ihre Arbeit auch sehr gut bezahlt werden und sich ihre Jobs auch aussuchen können .. wegen der vertrackten Ideen von Hubertus Heil .. er will die Freiberufler ja vor Scheinselbständigkeit schützen, sagt er .. erreicht damit aber nur, dass er jedem das Leben schwer macht, der einen digitalen Job macht ... also vor allen Dingen viele IT-Fachleute nun überlegen, ihr Unternehmen ins Ausland zu verlegen, also raus aus Deutschland wegen der zu befürchtenden Probleme.
 Vereinzelt habe ich das auch schon in unserem eigenen Texter-Forum oder auf unserer Facebook-Seite gelesen, dass auch einige Texter, die nun anders als wir nicht nur Portalarbeit machen, sondern das nur nebenbei und teils wirklich gut zahlende Kunden haben, eben weg wollen aus unserem Land .. weil Hubertus Heil wie immer halt nicht zu Ende gedacht hat, was für Probleme seine vertrackten Hirn-Attacken für alle Menschen haben, die hierzulande einen digitalen Job ausüben.
Digitale Jobs sind nunmal was, das man gewerkschaftlich nicht in einem einzelnen Land organisieren kann .. so macht man dieses Land für alle, die solche Arbeitskräfte suchen, unattraktiv .. digitale Arbeit ist international wie das Internet auch ...und es ist nunmal so, dass sich die Bezahlung da auch nach dem Angebot richtet.

Bei uns ist das so, dass nunmal viele Länder andere Preise haben als Deutschland .. man lebt in vielen Staaten billiger und es gibt auch dort viele Leute, die aus Deutschland sind und genauso gut Deutsch sprechen wie wir auch.
 Ich habe schon früher ja mal in einem Radio-Interview gesagt, wenn unsere Regierung ihre Wahnvorstellungen, man könnte uns gewerkschaftlich organisieren, in die Tat umsetzt, dann sind wir diesen Job auch noch los und wieder komplett arbeitslos.

Na ja .. sie haben bis dato nicht nachgedacht ..bessere Ideen sind bisher nicht zu ihnen durchgedrungen wie sie z. B. von den Grünen oder Linken zum Thema Absicherung der Menschen in der Zukunft kommen .. und nun hauen ihnen die letzten guten IT-Fachleute, die wir noch hier haben, deshalb auch noch ab. Gratuliere !!!
Ich verlinke das jetzt mal, was ich dazu fand:
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Es geht um die bekloppten Ideen von Hubertus Heil, die Menschen angeblich zu schützen, die bereits im Bereich Digitalisierung arbeiten ... den damit schadet er vor allen Dingen deutschen Freiberuflern.
Viele überlegen deshalb, aus Deutschland weg ins Ausland zu gehen, wo sie es leichter haben.

 https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2019/gehalt/scheinselbststaendigkeit-risikogruppe-freiberufler


Auf den beigefügten Fotos hocken wir übrigens heute beim Jobcenter unter dem Dach der Raucherecke draußen .. Jürgen musste ja wieder hin .. wegen unserer vorläufigen EKS .. auch das Jobcenter macht uns ja das Leben neuerdings richtig schwer mit diesem Nebenjob .. den wir doch nur ehrlich angeben möchten und ordentlich abrechnen .. der sich aber eben für uns nicht ausbauen lässt, sondern immer ein Nebenjob bleiben wird.

Nun mal ein paar Textauszüge aus diesem kritischen Text:
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 Das Gesetz gegen Scheinselbstständigkeit soll Niedriglöhner schützen. Doch für IT-Fachleute und ihre Auftraggeber kann es zur Falle werden.
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Der Brief ist im Ton höflich, aber er hat es in sich. Topmanager großer deutscher Unternehmen beklagen in ihrem Schreiben an den Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), dass die Regierung es ihnen schwer mache, in Sachen Digitalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben. Unterzeichnet haben Vorstandsmitglieder von BMW, Beiersdorf, der Commerzbank, von Daimler, Telekom, DER Touristik, BASF, der Rewe Group, Deutsche Post DHL Group, von Bosch, Vodafone, Henkel, Dräger, Hays, Innogy – Schwergewichte der deutschen Wirtschaft. Die Manager erklären dem Minister in ihrem bislang unveröffentlichten Brief, der brand eins vorliegt, dass sie auf „externe IT-Experten, Business-Analysten und weitere Fachexperten“ angewiesen sind. Dann werden sie deutlich: „Schon heute ist sichtbar, dass die Digitalisierungsexperten ins Ausland abwandern und ihr Spezialwissen dort anbieten, um die in Deutschland bestehenden Erschwernisse zu vermeiden. Wir wollen keine Unternehmensbereiche ins Ausland verlagern. Doch die IT- und Digital-Expertise ist für uns unerlässlich.“ 
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Das ist nicht nur die kaum verhüllte Drohung, einen Teil des Geschäfts ins Ausland zu verlagern. Es ist vor allem eine massive Kritik an der aktuellen Gesetzeslage. Denn mit den Erschwernissen, die IT-Experten aus dem Land treiben, ist das im April 2017 in Kraft getretene „Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze“ gemeint. Zweck der Reform ist nach Auskunft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), klarzustellen, wann ein Arbeitsverhältnis besteht, nämlich dann, „wenn jemand im Dienste eines anderen zur Leistung weisungsgebundener, fremdbestimmter Arbeit in persönlicher Abhängigkeit verpflichtet ist“. Das soll dem Schutz nur scheinbar Selbstständiger dienen, die zu niedrigen Löhnen und ohne Sozialversicherung etwa in der Logistik, in Schlachthöfen, auf dem Bau oder auch in Kreativberufen arbeiten.
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Eine Folge: Um Prozessrisiken und drohenden Nachzahlungen wegen der Beschäftigung von vermeintlich Scheinselbstständigen zu entgehen, kappen viele Auftraggeber die Zusammenarbeit mit Freelancern.
Sorgt die Regelung also dafür, wie die Manager beklagen, dass dringend benötigte Fachleute über eine Beschäftigung im Ausland nachdenken, weil sie hier schnell unter den Verdacht der Scheinselbstständigkeit geraten oder aus dem gleichen Grund erst gar nicht engagiert werden?
 Der rechtliche Rahmen ist schlicht weltfremd“, sagt Zores. Seine Firma hat vor zwei Jahren Konsequenzen gezogen und einen Standort in Bulgarien aufgebaut, derzeit mit 50 Mitarbeitern, stark wachsend. Außerdem arbeitet Zores mit Teams in Polen, Vietnam und den USA. Als Hauptgrund für das Outsourcing nennt er „die rechtlichen Hürden in Deutschland“.
Nicht nur Unternehmen wie Rewe Digital fliehen vor der deutschen Gesetzeslage ins Ausland. Nach einer aktuellen Umfrage denkt auch knapp die Hälfte der freiberuflichen IT-Spezialisten darüber nach, ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt ins Ausland zu verlagern. Der Frankfurter Wirtschaftsinformatiker und Industriekaufmann Marco Meier, 44, zählt dazu. Er ist seit 2011 als externer Berater bei der Deutschen Bank AG im Einsatz. 
Was die weite Definition von Scheinselbstständigkeit für Folgen haben kann, erlebte die IT-Beraterin Christa Weidner. Sie coacht Mitarbeiter von Unternehmen, die zum Beispiel mit neu eingeführter Software arbeiten müssen. Ihre Kunden sind Dax-Konzerne und große Mittelständler. Bei größeren Aufträgen hat sie früher projektbezogen mit bis zu 70 anderen Freiberuflern zusammengearbeitet. In guten Zeiten lag ihr Jahresumsatz bei fünf Millionen Euro. Alle waren zufrieden: Die Kunden bekamen guten Service, die Freelancer gut bezahlte Aufträge, und Weidner konnte Projekte stemmen, die für sie allein zu groß gewesen wären. Doch dann wurde es unschön.
Für Weidner völlig überraschend kam die Deutsche Rentenversicherung (DRV) vor einigen Jahren zu dem Schluss, die Freiberufler aus ihrem Netzwerk seien in Wirklichkeit Scheinselbstständige. Die Begründung: Weil Ort, Zeit und Thema eines Trainings vom Auftraggeber vorgegeben sind, handle es sich um weisungsgebundene, also abhängig Beschäftigte. „Die Freelancer haben zum Teil nur 10, 14 Tage für mich gearbeitet. Für diese Tage hätte ich sie anstellen sollen.
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Na ja .... unten noch ein weiterer Link .. wer mag, kann mal reinschauen .. da äußern sich unzählige Freelancer zu der Situation in Deutschland .. und sehr viele davon sagen, sie werden wohl auswandern, weil sie in Deutschland zu viele Probleme haben.





 LG
Renate