Donnerstag, 22. September 2016

Bundestag debattiert ja heute wegen Leiharbeit

Was Leiharbeitern helfen und den Missbrauch verhindern würde


Heute schnacken sie ja im Bundestag wieder um diese in Jürgens und meinen Augen vollkommen blödsinnige Reforn der Leiharbeit, die Frau Nahles vorgeschlagen hat, nämlich dass nach ihrer Idee gut wäre, wenn Leiharbeiter nach 9 Monaten Einsatz in einer Firma den gleichen Lohn bekommen würden wie die Stammbelegschaft und nach 18 Monaten fest eingestellt werden müssten.

Die Linke kritisiert zu Recht, dass sowas den Leiharbeitern in keiner Weise hilft, sondern unter Umständen denen, die noch das Glück haben, irgendwo länger in Ruhe und Frieden, wenn auch unterbezahlt, arbeiten zu dürfen, sogar schaden wird, weil es natürlich dann fast immer so aussehen wird, dass sie vor der anständigen Bezahlung oder gar Festeinstellung selbstverständlich dann gegen andere Leiharbeiter ausgetauscht werden.

Außerdem arbeiten Leiharbeiter nur sehr selten überhaupt so lange dauerhaft so lange an einem Ort, sondern werden erfahrungsgemäß alle paar Wochen und oft sogar alle paar Tage woanders hin geschickt.

Helfen würde Leiharbeiern nur eins.

Wenn sie von Anfang an mindestens genauso viel Geld bekommen würden wie die Stammbelegschaft, am besten aber sogar etwas mehr, damit Firmen wirklich nur in Auftragsspitzen auf Leiharbeiter zugreifen würden.

Alles andere ist doch Humbug und reine Augenwischerei.

Wer einmal Leiharbeit gemacht hat, weiß genau, was es heißt, so arbeiten zu müssen und was das in den meisten Fällen für Ausbeutung ist.

Mal ein paar Links dazu, wie unsere Regierungsparteien abgesehen von den Linken, die als einzige versuchen, in diesem Punkt was zu tun, schon wieder dabei sind, das Volk zu verarschen.

Mann Leute, habt Ihr immer noch nicht genug von den Protestwählern ??? Begreift Ihr es eigentlich nie ???




LG
Renate

Mittwoch, 21. September 2016

Rechnen rund um meine Großfamilie Buntermix - Teil 1

Vorstellung meiner Großfamilie Buntermix


Familienvater Markus, 52 Jahre alt, Realschulabschluss, gelernter Großhandelskaufmann, aktuell befristet in einem Callcenter auf 30-Stunden-Basis beschäftigt

Familienmutter Melina, 49 Jahre alt, Abitur, abgebrochenes Studium Oekotrophologie, jobbt zu Hause stundenweise als SEO-Texterin

Oma Christiane, Mutter von Melina, 76 Jahre alt, beginnende Demenz, Pflegestufe 0, wenig Rente, da nie verheiratet gewesen, bekommt ergänzend Grundsicherung im Alter dazu und das Pflegegeld für die Pflegestufe 0

Tochter Katharina, 25 Jahre alt, Abitur, angfangenes Studium Sozialwirtschaft, derzeit unterbrochen wegen Erziehung ihres Sohnes, jobbt stundenweise als Aushilfe in einer Gärtnerei

Enkel Paul-Friedrich, 1 1/2 Jahre alt, Sohn von Katharina und Clemens

Clemens, 24 Jahre alt, nicht ehelicher Partner von Katharina, studiert Biochemie, erhält Bafög, hat noch einen Nebenjob in einem Schnellimbiss in der Nähe der Christian-Albrechts-Universität in Kiel

Sohn Sascha, 18 Jahre alt, geht noch aufs Gymnasium, hat einen Nebenjob an einer Tankstelle

Tochter Selina, 13 Jahre alt, Gymnasiastin

Sohn Orlando, 12 Jahre alt, Gymnasiast

Mischlingsrüde Bombo

Hauskatze Schnurrdi

Haflinger-Wallach Hallodri

Welsh-B-Stute Melodie

Die beiden Meerschweinchenweibchen Zenzi und Zita

Die Familie wohnt auf einem Resthof in der Nähe der Landeshauptstadt Kiel in Schleswig-Holstein

Die Familie braucht drei Autos, eins fährt Markus, eins Clemens und eins Melina, um die ganze Familie zu transportieren und den Haushalt zu organisieren.

Es gibt noch einen Oldtimer, der ein Hobby von Markus und Sascha ist.

Sascha und Clemens spielen außerdem zusammen in einer Band.

Katharina, Selina und Melina sind begeisterte Pferdefans

Orlando komponiert mit Leidenschaft auf einem Keyboard, das an seinen PC angeschlossen ist.

Die ganze Familie kümmert sich gemeinsam um den großen Garten und muss viel Holz hacken, weil das Haus mit einer Feststoffheizung betrieben wird.

Es gibt deshalb auch einen Traktor und einen Anhänger auf diesem Resthof.

Alle zusammen bilden für das Jobcenter und das Sozialamt eine Haushaltsgemeinschaft.

Bedarfsgemeinschaften sind innerhalb der Großfamilie Markus, Melina, Sascha, Selina und Orlando sowie extra Clemens, Katharina und Paul-Friedrich.

Oma Christiane wird beim zuständigen Sozialamt extra geführt, erhält aber wegen der Familienzugehörigkeit nur  80 % der Regelsatzleistung zuerkannt, weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass sie als Haushaltsmitglied vom Rest der Familie finanziell unterstützt wird.

So ... das reicht erstmal ... ich rechne dann später.

LG
Renate

(PS: Ich habe diese Familie so zusammengestellt, weil ich mich mit so einer Familienkonstellation auf dem Land perfekt auskenne, sie ist fast wie meine eigene früher, ich habe also Erfahrung damit.)

Dienstag, 20. September 2016

Was würde ein nicht völlig armes Paar ausgeben, ...

... um mehr zu tun als zu überleben


Ich habe Lust, das mal aufzulisten, was man hier in unserer Gegend an Geld brauchen würde, um nicht bettelarm zu sein, aber auch noch lange nicht steinreich.

Ich war dazu eben mal bei ebay schauen, was halbwegs vernünftige Wohnungen kosten .. kein eigenes Haus oder dergleichen Luxus.

Also Wohnkosten minimum 800 Euro im Monat

Benzin 100 Euro im Monat

Sonstige Kosten für ein anständiges Auto wie sparen, Kredit, Reparaturen 150 Euro im Monat

Anständig essen plus Tierfutter für Haustiere, Kosmetik, Haushaltsartikel und dergleichen minimum 400 Euro im Monat.

Einmal im Monat ausgehen mindestens 50 Euro

Geld für Besuch, mal ein Geschenk, eben gesellschaftliche Verpflichtungen mindestens 50 Euro im Monat

Strom ca. 90 Euro im Monat

Telefon/DSL-Handy-Kosten ca. 50 Euro im Monat

Blumen und dergleichen 20 Euro im Monat

Geld für eine Urlaubsreise umgerechnet pro Monat 150 Euro im Monat

Kleidung mindestens 100 Euro im Monat

Geld für Dinge wie Tapezieren, Möbel, Gebrauchsartikel ersetzen mindestens 100 Euro im Monat

Geld für ein Hobby von jedem von beiden mindestens 200 Euro im Monat

Kosten für notwendige Versicherungen mindestens 50 Euro im Monat

Kosten für Haustiere mindestens 50 Euro im Monat

Ich habe sicher noch was vergessen, was das Leben lebenswert machen würde und nicht zu den absoluten Luxusgegenständen gehört.

Ich rechne mal zusammen, was die beiden brauchen würden:

2360 Euro

Gestern habe ich mal ausgerechnet, dass der Median der Netto-Einkommen in einem 2-Personen-Haushalt in Deutschland bei ca. 2.200 Euro im Monat liegt und habe gefunden, dass selbst der Durchschnitt der Einkommen von 2 Personen, wo auch die Millionäre drin enthalten sind, nur bei 3.605 Euro im Monat liegt.
Wie man also sieht, dürften die meisten Paare in Deutschland zwar noch so eben und eben klar kommen und nicht gerade Not leiden, aber sparen müssen auch die sicherlich schon.

Sollten beide arbeiten müssen, um 2.200 Euro netto im Monat übrig zu haben, dürfte entweder jeder von ihnen unter 2.000 Euro im Monat brutto verdienen oder aber einer hat keinen Vollzeitjob mehr.

Sollte sich wie bisher die Lohn-/Gehaltsschraube noch lange weiter nach unten bewegen, liegen auch die Menschen, die Arbeit haben, bald in einem Bereich, dass sie trotz Arbeit nur noch fürs Überleben arbeiten und die relative Armutsschwelle würde noch weiter nach unten gedrückt werden.

LG
Renate

Sonntag, 18. September 2016

Ich versuche mal, Statistik und den Median beim Einkommen zu erklären

Wie es angehen kann, dass die Armutsschwelle in Deutschland unterm Sozialhilfesatz und ALG-II-Satz liegt


Also .. ich habe ja nun gestern ziemlich geschockt festgestellt, dass die Armutsschwelle in Deutschland zumindest bei Stichproben in unserem Kreisgebiet in Schleswig-Holstein durchgängig unter dem Nettoeinkommen liegt, das ein ALG II- oder Sozialhilfe-Empfänger bzw. auch eine solche Familie oder ein Paar aus dieser Ecke hat.

Ich dachte, dass kann doch nicht sein und machte diverse Stichproben, aber doch das kann offensichtlich sein, denn ganz unabhängig davon, ob ich nun eine Einzelperson, ein Paar, eine Mutter mit Baby oder ein Ehepaar mit zwei erwachsenen Kindern rausgesucht habe, alle lagen trotz Hartz IV pur über der Armutsschwelle. Und zwar ohne irgendwelche Freibeträge, sondern auch dann, wenn sie allesamt gar kein eigenes Arbeitseinkommen hatten, wovon man ja ein paar Freibeträge behalten darf.

Ich gehe davon aus, da wir auf dem flachen Land leben, dass das in Großstädten noch eher der Fall sein wird, weil da die Mieten, die noch unter den Mietobergrenzen anerkannt werden, noch höher liegen werden als bei uns.

Ich habe mir überlegt, wie sowas passieren kann und möchte versuchen, das über die Erklärung, was der sogenannte Median in einer Statistik ist, mal deutlich machen.
...
Dazu möchte ich Euch zunächst mal aus dem Spiegel verlinken, wass die Armutsschwelle bei weniger als 60 % unter dem mittleren Einkommen (also dem Median aller Einkommen in diesem Land) liegt.

Ich verlinke und kopiere also mal:


"Der Begriff Armutsquote ist verkürzt, eigentlich handelt es sich um die Armutsgefährdungsquote. Sie gibt an, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens in Deutschland verfügen - dieses liegt deutlich niedriger als das Durchschnittseinkommen. Zur Einordnung: Im Jahr 2014 lag die Einkommensschwelle für einen Single-Haushalt netto bei 917 Euro, für eine vierköpfige Familie mit zwei kleinen Kindern netto bei 1926 Euro."

In dem Link oben findet Ihr auch besagten Rechner, über den ich gestern über dieses Phänomen dann per Zufall gefallen bin, weil ich unser Nettoeinkommen da eingegeben habe und dachte, kann das sein? 

Das mittlere Einkommen ist der sogenannte Median der Nettoeinkommen aller Bundesbürger. Zum Nettoeinkommen gehört alles, was man an Geld kriegt, egal woher, auch Sozialhilfe oder ALG II.


Daraus auch mal, denn die erklären das schon richtig gut und verständlich. Ich könnte das nicht besser machen.

Der Median oder Zentralwert ist ein Mittelwert für Stichproben in der Statistik und ein Lageparameter. Der Median einer Auflistung von Zahlenwerten ist der Wert, der an der mittleren (zentralen) Stelle steht, wenn man die Werte der Größe nach sortiert. Beispielsweise ist für die Werte 4, 1, 37, 2, 1 die Zahl 2 der Median, nämlich die mittlere Zahl in 1, 1, 2, 4, 37.
Allgemein teilt ein Median einen Datensatz, eine Stichprobe oder eine Verteilung so in zwei (gleich große) Hälften, dass die Werte in der einen Hälfte nicht größer als der Medianwert sind, und in der anderen nicht kleiner.

 Für Mathe-Breaks noch was über dem Median in der Stochastik ...ich war nie gut in Mathe, hatte nur 11 Punkte in Stoachstik früher in der Schule .. aber nun ja .. ich versuche trotzdem mal zu erklären, warum es so ein guter Trick ist, die Menschen hinters Licht zu führen, wenn man für die Berechnung der Armut den Median als Ausgangspunkt aussucht, um zu vertuschen, wie arm die Menschen in Deutschland eigentlich wirklich sind und vor allen Dingen, um ihnen ja nicht ein paar Euro mehr geben zu müssen, denn der Median suggeriert ja, dass sie gar nicht so arm sind wie sie sagen.


Nun mal los:

Am 31. Dezember 2015 lebten in Deutschland laut Wikipedia 82.175.684 Menschen.


Daraus dann auch mal zum Thema Soziales und dann Reichtum gegenüber Armut:

Für Arbeitnehmer besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der Sozialversicherung, die aus fünf sogenannten Säulen besteht: Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung. Die soziale Grundsicherung wird in erster Linie durch Beiträge der Versicherten finanziert, die Defizite werden durch Steuergelder ausgeglichen.
2010 gab es in Deutschland 830.000 Euro-Millionäre mit einem Gesamtvermögen von 2.191 Milliarden Euro. Im selben Jahr lebten rund 12,4 Millionen Menschen in relativer Armut oder galten als armutsgefährdet, das entspricht 15,3 Prozent der Bevölkerung.[235] Von der erwerbsfähigen Bevölkerung gelten etwa 2,3 Millionen Einwohner (4 %) als Analphabeten, bis zu 14 % der Bevölkerung sind von funktionalem Analphabetismus betroffen.[236]

 https://de.wikipedia.org/wiki/Relative_Armut


Relative Armut bezieht sich auf verschiedene statistische Maßzahlen für eine Gesellschaft. Häufig wird dabei auf ein bestimmtes Verhältnis des gewichteten individuellen Einkommens zum Median des Netto-Äquivalenzeinkommens abgestellt. Üblich sind in Politik und Forschung Armutsgrenzen bei 40 %, 50 % oder 60 % des Medians. Wenn das gewichtete Nettoeinkommen der Haushalte oder Individuen unter diese Grenze fällt, gelten sie als arm. Die Armutsquote misst dann das Verhältnis dieser Gruppe zur Gesamtbevölkerung.

Absolute Armut im Vergleich zur Relativen Armut

Man unterscheidet einen absoluten und einen relativen Armutsbegriff. Der erste wird heute noch im entwicklungspolitischen Kontext verwendet und misst die tatsächliche Unterausstattung von Haushalten oder Individuen mit Einkommen (z. B. die Ein-Dollar-pro-Tag-Grenze der Weltbank). Der zweite Begriff sagt hingegen über den tatsächlichen materiellen Lebensstandard der Menschen nichts aus, sondern misst lediglich den Abstand ihrer Ausstattung mit Einkommen zum gesellschaftlichen Standard.
Bei der Berechnung der Armutsquote werden die Unterschiede der Einkommen und der Lebenshaltungskosten innerhalb der Gesamtbevölkerung außer Betracht gelassen.[1]
Wie bei jeder statistischen Größe ergeben sich verschiedene Ergebnisse, je nachdem, welche Gesamtmenge der Messung zugrundegelegt wird. Wird der Maßstab der Armutsquote kleinteiliger anlegt, also nicht die Bevölkerung des Staates, sondern die einer kleineren regionalen Einheit (Region, Bundesland, usw.) als Gesamtbevölkerung betrachtet, treten Unterschiede stärker zutrage, die innerhalb der jeweiligen regionalen Einheit bestehen – etwa Unterschiede zwischen Bewohnern von Großstädten und ihrem Umland.[1]

....

 Ihr seht da schon, unser Staat könnte auch von absoluter Armut ausgehen, tut er aber nicht, denn dann würde es ja auffallen, wie arm die Menschen in Deutschland inzwischen tatsächlich gegenüber den ganz Reichen sind. Das möchten die etablierten Parteien natürlich vermeiden, weil es sonst dem Volk ja auffallen würde und das könnte so reagieren, sie dann nicht mehr zu wählen.


Ich nehme jetzt mal unseren 2-Personen-Haushalt als Beispiel.

 

Schon das Durchschnittseinkommen der Deutschen  in einem 2-Personen-Haushalt lag 2015 in Deutschland lediglich bei 3.605 Euro im Monat.


Das ist verdammt wenig, wenn man bedenkt, dass da auch die Millionäre mit der vielen Kohle, die die verdienen, mit drin sind.


Der Durchschnitt wird in einer Statistik so berechnet:


Die Nettoeinkommen aller Haushalte mit 2 Personen in Deutschland werden da einfach addiert und dann durch die Anzahl der Haushalte wieder geteilt. Da einige davon sehr viel verdienen werden, müssen zwangsläufig die anderen sehr wenig Geld zur Verfügung haben, wenn trotzdem nur so wenig dabei raus kommt.


Bei Median habt Ihr gesehen, dass es dann der Wert aller Haushalte aufgereiht nach Einkommenshöhe sein muss, der dann genommen wird. Ist es eine gerade Zahl an Haushalten, wird der Durschnitt der beiden Werte in der Mitte genommen.


Ich habe gestern ausgerechnet, dass wir bei unseren realen Nettoeinnahmen, die ungefähr bei 1.450 Euro bestehend aus ALG II plus Freibeträgen liegen, nichtmal armutsgefährdet sind laut dieser Berechnung.


Bei ALG II pur ohne Freibeträge, das sind bei Jürgen und mir 1.242,34 Euro, wobei wir da schon ca. 43 Euro unserer über der Mietobergrenze liegenden Miete vom Regelsatz abzwacken müssen, lagen wir dann im Bereich armutsgefährdet, also demnach unter  60 %, erst bei 1.100 Euro wären Jürgen und ich nach dieser Berechnung dann tatsächlich arm, hätten also unter 50 % von besagtem Median.


Also kann ich da ohne rot zu werden schätzen, dass in Deutschland ein 2-Personen-Haushalt nach diesem Median in den meisten Fällen nicht mehr als 2.200 Euro netto zur Verfügung hat.


Das wird bei dem überwiegenden Anteil aller Menschen in Deutschland in dieser Familienkonstellation so sein, denn sonst könnte die Armutsgrenze nicht niedriger liegen als der Sozialhilfesatz oder der ALG-II-Satz.


Zu diesen 2-Personen-Haushalten gehören sicherlich dann zwar auch viele Alleinerziehende mit einem Kind, aber auch viele Paare, die Rentner oder Menschen, die arbeiten und Geld verdienen sein werden.


Da aber bereits Menschen, die nur Sozialhilfe oder ALG II pur kriegen, wirklich bettelarm sind und selbst die, die sich über eine Arbeit, die nicht allzuviel an Werbungskosten verschlingt, noch ein paar Freibeträge erwirtschaften können, meistens so arm sind, dass viele davon schon regelmäßig zur Tafel gehen, um sich ein paar zusätzliche Lebensmittel zu erbetteln, ihre Kleidung in der Diakonie oder Läden wie Kik besorgen, sich die meisten Dinge überhaupt nicht mehr leisten können, könnten Menschen langfristig mit noch weniger gar nicht mehr überleben.


Die sind also schon lange vor Erreichen besagter Armutsgrenze arm.


Würde man für die Berechnung dieser Armutsgrenze also realistische Werte .. nämlich die, dass die Menschen, die keine Not mehr leiden, nicht mehr als arm oder armutsgefährdet gelten .. ansetzen, die Armutsgrenze müsste erheblich höher liegen.


Da jetzt auf den 2-Personen-Haushalt bezogen selbst der Durchschnittverdienst nur bei 3.605 Euro im Monat liegt und 50 % davon dann weniger als 1.803 Euro wären, wäre es schon viel realistischer, damm von Armut zu sprechen, denn auch mit 1.803 Euro im Monat können 2 Personen ganz sicher keine großen Sprünge in Deutschland machen, aber sie würden dann nicht mehr so sehr in Not sein, dass sie nicht mehr ein noch aus wissen.

....


Ich fand das Fach Statistik immer schrecklich. Versteht Ihr jetzt warum? Statistiken sind doch nur dazu da, die Menschen hinters Licht zu führen oder zumindest die vielen Methoden, die es gibt, um so einfache Dinge wie eine Durchschnittsberechnung auszuhebeln. Denn die wäre ehrlich.


Es ist übrigens eine Frage der Logik, dass über diesen Median die Armutsgrenze immer weiter nach unten gedrückt werden wird, denn danach wiederum richten sich die Regelsätze, die Mietobergrenzen, auch die jährlichen Erhöhungen in diesem Bereichen und auch die Grenze, ab wo Menschen das Recht hätten aufzustocken.

....

Gott sei Dank haben wir eben bei der Berlin-Wahl gerade erlebt, dass die Menschen anfangen zu begreifen, was in Deutschland mit ihnen gemacht wird und die Politiker auch, dass es ihnen passieren kann, dass dieses Volk sie einfach nicht mehr wählt, sondern andere.


Jawoll ...es hat mir eben ein breites Grinsen entlockt, dass plötzlich auch in Berlin Rot-Rot-Grün wird miteiander reden müssen, weil die AfD gleich über 13 % gegangen ist und die CDU mit ca. 17 % volle Elle abgeloost hat.


Früher haben die Etabliertenvom linken Flügel nie mit den Linken reden wollen, jetzt müssen sie es wohl genauso wie schon in Mecklenburg-Vorpommern.


Die AfD hat so schon als reine Oppositionspartei also super was bewirkt, was ohne sie nie möglich gewesen wäre.


Wenn das auch bei der Bundestagswahl passiert .. vielleicht haben die Armen in diesem Staat ja doch noch Hoffnung auf Besserung.


LG

Renate





Heute ist ja Landtagswahl in Berlin

Bisschen Statistik aus dem Kreis Plön bezüglich des Median der Einkommen


Auch wenn Mathe und Statistik nie meine Lieblingsfächer waren, man hat sowas ja mal gelernt und gestern war ich doch baff, als ich feststellte, dass Jürgen und ich mit dem uns netto zur Verfügung stehenden Geld, was noch nichtmal die vollen Mietkosten enthält, die wir tatsächlich bezahlen müssen, sondern nur die zulässige Bruttokaltmiete für unsere Haushaltsgröße und wo die meisten Leute, auch fast alle reine Hartz-IV-Empfänger oder Aufstocker, die anders als wir eine unter dem vorletzten Vermieter dann renovierte Wohnung gemietet haben, sogar bei der gleichen Wohnungsgröße über 100 Euro mehr bezahlen müssen, was heißt, dass sie von ihrem ihnen zur Verfügung stehenden Regelsatz statt ca. 45 Euro dann mehr als 150 Euro ja noch abzwacken müssen, um überhaupt ihre Miete bezahlen zu können ... dennoch laut Armutsstatistik unserer Bundesregierung nicht als arm gelten.

Zugrunde gelegt wird bei solchen Berechnungen der sogenannte Median, das ist was anderes als das Durchschnittseinkommen.

Ob sie bei der Berechnung dieses Median noch Standardabweichungen raus gelassen haben oder nicht, weiß ich nicht, denn auch das kann man machen, soweit kann ich mich an das Fach Statistik dann doch noch erinnern, auch wenn ich es nicht so sehr geliebt habe früher mal.

Ich gebe hier mal wieder den Rechner aus dem Spiegel ein. Das ist der hier:


Und da gehe ich jetzt nicht nach den anderen Rechenmethoden, sondern nehme die oberste, wo es nur um Personenzahl in einem Haushalt und Nettoeinkommen geht.

Bei allen anderen Methoden waren Jürgen und ich natürlich arm, bei der ersten aber nicht und wir waren nicht dann auch nur armutsgefährdet, wenn ich unseren bereits nicht die volle Mietbelastung enthaltenden Bedarf an ALG II ohne erwirtschaftete zusätzliche Freibeträge eingegeben habe.

Erst ab ca. 150 Euro unter unserem Bedarf, wo eigentlich noch 45 Euro tatsächliche Mietkosten fehlten und wo vielen Leuten sogar noch viel mehr Mietkosten fehlen, weil hier im Kreis Plön die eigentlichen Sozialwohnungen ja für eventuell noch kommende Asylbewerber angemietet worden sind und den Deutschen nicht zum Mieten zur Verfügung stehen, weil die Miete für leer stehende Wohnungen von dem Gemeinden bezahlt wird, damit es nicht womöglich wieder Zeltstädte gibt, ergab sich bei uns dann tatsächlich laut diesem Rechner ein arm.

Also .. ich rechne dann mal los, wie das mit anderen Familiengrößen im Kreis Plön aussieht.

Dabei setze ich, weil das realistisch ist, für Einzelhaushalte 60 Euro Heizkosten, für 2 Personen 80 Euro Heizosten, für 3 Personen 100 Euro Heizkosten und für jede weitere Person noch 5 Euro mehr an Heizkosten ein.

Ansonsten nur den diesen Familien zustehenden Regelsatz plus zulässiger Bruttokaltmiete (wofür man hier wie gesagt keine Wohnung mehr kriegt, weil die für Asylbewerber zurückgehalten werden und von den Gemeinden alle deshalb schon angemietet wurden und leer stehen) sowie der oben genannten fiktiven in meinen Augen realistischen Heizkosten, von denen ich vermute, dass die Jobcenter und Sozialämter die auch übernehmen.

Bin echt mal neugierig, was mir dieser Rechner dazu sagt:

Alles Varianten geht klar nicht, aber paar Beispiele:

Das ist erstmal die Tabelle mit der momentan gültigen Bruttokaltmiete hier im Kreis Plön:


Die Zahlen zu den geplanten Regelsatzerhöhungen ab 2017 (momentan ist es noch weniger) findet Ihr hier:


..
Beispiel 1 - eine Einzelperson mit einer zulässigen Wohnung in Preetz, die keine zusätzlichen Freibeträge zur Verfügung hat:

Die hat einen Regelsatzbedarf von 409 Euro und darf für die Bruttokaltmiete 329,50 Euro ausgeben und zahlt jetzt laut mir noch 60 Euro Heizkosten, die auch fiktiv so übernommen werden, sind zusammen:

798,50 Euro Gesamtbedarf für diesen Einzelhaushalt.

Laut dem Rechner im Spiegel ist diese Person trotz Hartz IV pur nicht arm, aber immerhin armutsgefährdet.

Interessant, nicht?
...
Beispiel 2 - 2-Personen-Haus bestehend aus einem Erwachsenen und einem Kleinkind unter 6 Jahren, wieder mit Wohnung in Preetz:

409 Euro Regelsatz für den Erwachsenen plus 237 Euro für das Baby (das Kindergeld wird eingerechnet, das kriegt die Frau nicht extra, ist im Regelsatz also enthalten) plus 403,80 Euro zugelassener Bruttokaltmiete plus vom Amt übernommenen Heizkosten von 80 Euro.

1129,80 Euro Gesamtbedarf für diese alleinerziehende Person mit einem Baby oder Kleinkind

Auch dieser Haushalt ist laut Spiegel-Rechner nicht arm, sondern nur armutsgefährdet.

Ich werde mal reduzieren um 100 Euro - bei 100 Euro weniger gilt diese Familie immer noch nur als armutsgefährdet, aber nicht arm, wenn ich weitere 50 Euro abziehe und ihnen 980 Euro im Monat zugestehe, gelten sie endlich laut Median als arm.

Interessant, nicht?
...
Beispiel 3:

2 Erwachsene auch mit Wohnung in Preetz:

Die haben ab 2017 (jetzt ja noch weniger) einen Regelsatzbedarf von für jeden von 368 Euro, dürfen dann auch 403,80 Euro für Miete ausgeben (wobei die inzwischen zulässigen Zahlen etwas höher liegen, aber vom Jobcenter Plön immer noch nicht veröffentlicht worden sind und wo man auch dafür natürlich keine Wohnung kriegt, denn die Sozialwohnungen hier werden wie gesagt ja für eventuell noch kommende Asylbewerber zurückgehalten, zu viel Miete muss deshalb vom Regelsatz bezahlt werden, Klagen dagegen haben keine aufschiebende Wirkung) und ich rechne wieder 80 Euro übernommene Heizkosten.

1219,80 Euro Gesamtbedarf für diese Bedarfsgemeinschaft bestehend aus einem Paar ohne zusätzliches Einkommen und Freibeträge

Die sind auch nur armutsgefährdet, laut Spiegel-Rechner nicht arm.
...

Beispiel 4:

Wohnung in Preetz, 2 Erwachsene mit 1 Kind im Alter von 16 Jahren und einem Jugendlichen im Alter von 21 Jahren ... gehe mal davon aus, dass derzeit keiner eigenes Einkommen hat.

Die Eltern haben jeder einen Regelsatzbedarf von 368 Euro, das 16 Jahre alte Kind hat einen Regelsatzbedarf von 311 Euro, das erwachsene Kind im Alter von 21 Jahren hat einen Regelsatzbedarf von 327 Euro, zulässige Bruttokaltmiete wäre 542,30 Euro und ich gehe davon aus, dass das Amt 110 Euro Heizkosten ohne zu kürzen übernehmen würde.

2026,30 Euro Gesamtbedarf für ein Ehepaar mit einem Teenager und einem erwachsenen Kind, wohnhaft in Preetz, alle ohne Einkommen.

Auch die gelten laut Spiegel-Armutsrechner nur als armutsgefährdet, nicht als arm.

Ich ziehe mal 100 Euro ab .. dann sind sie immer noch nicht arm, sondern nur nach wie vor armutsgefährdet .. ich ziehe mal 200 Euro ab ... dann sind sie endlich arm .. ich gebe mal 50 Euro wieder dazu ... also bei 1876 Euro, was dann 150 Euro weniger als ihr Bedarf an ALG II ist, wären sie auch noch arm.
..

Ich glaube, ich muss nicht weiterrechnen. Es wird sich immer ergeben, dass von unserer Regierung der Median, der für die Berechnung dessen, wer arm ist, genommen wird, inzwischen durch die tatsächlichen so einer Statistik zugrunde liegenden einkommen so niedrig liegt, dass er unter dem Hartz-IV-Satz angesiedelt ist.

Das kann nur bedeuten, dass viele Menschen diese Sozialleistungen nichtmal mehr in voller Höhe bekommen.

Das kann daran liegen, dass sie sanktioniert werden, Darlehen vom Jobcenter oder Sozialamt zurückzahlen müssen oder dass sie wegen der vielen Schickanen, die man über die Jobcenter und Sozialämter erlebt, einfach keine ergänzenden Sozialleistungen mehr beantragt haben.

Das kann auch daran liegen, dass sie es nocht müssen, weil sie zusätzliche Einnahmen in Form von Schwarzarbeit haben, die in keiner Statistik auftauchen können, weil eben schwarz verdient.

Es gibt ja viele Menschen, die sich mit Schwarzarbeit über Wasser halten, gehe davon aus, dass es sich dabei um Millionen von Menschen handelt.

Aber mal unter Kopfschütteln nun die Frage .. kann man so denn noch rechnen und dabei dann auch noch glauben, dass man von den Menschen nach wie vor gewählt wird, die man so dermaßen im eigenen Heimatland vor den Kopf stößt?

Liebe Frau Merkel .. in Berlin liegen die Mieten wesentlich höher als hier auf dem flachen Land.

Heute sind Landtagswahlen in Berlin. Keiner der Leute, die dort Sozi, ALG II, Wohngeld oder sonstwas kriegen oder aufstocken fällt in Ihrer eigenen Armutsstatistik unter arm .. die sind aber in echt bettelarm.

Können Sie sich reindenken, warum die Menschen in diesem Staat sidn allmählich verarscht fühlen?

Sollten Sie tun, es täte helfen, die Stimmung in Deutschland und möglicherweise in ganz Europa, weil es in vielen anderen Ländern ja noch viel schlimmer ist, endlich zu verstehen.

LG
Renate

Samstag, 17. September 2016

Aktuelle neue Statistiken - wieder Anstieg der Armut in Deutschland

Ich verlinke mal auf verschiedene Seiten, die teils einen, teils nur wenige Tage alt sind, also alle ganz aktuell.


Siehe unten .. wichtige Sätze übernehme ich wieder, den Rest müsst Ihr in den Links selbst lesen.

LG
Renate


Macht mal auf dieser Seite den Test, der ist nämlich sehr interessant.

Jürgen und ich kommen mit unseren vom Jobcenter anerkannten Mietkosten, die nicht vollständig übernommen werden, weil wir hier über der erlaubten Bruttokaltmiete liegen und dem uns zustehenden Regelsatz für eine Bedarfsgemeinschaft von 2 Personen auf 1.242,34 Euro. Ich habe beim Nettoeinkommen für uns beide deshalb 1.450 Euro eingetragen, weil wir ja aus unserem Job noch ein paar Freibeträge haben, die wir mehr als das behalten dürfen. Es kann sogar ab und zu vielleicht noch etwas mehr werden.

Aber schon bei der Eingabe 1.450 Euro für unseren Haushalt wirft mit die Statistik aus, wir wären nicht arm, weil wir damit über der Armutsgrenze liegen, die offenbar 60 % der Bevölkerung der Zwei-Personen-Haushalte in diesem Land betrifft, was heißt, es gibt sogar viele Menschen, die sogar noch unterm Hartz-IV-Satz liegen müssen. Anders kann so eine Statistik ja nicht zustande kommen.

Krass, nicht?

Wir bewohnen eine Sozialwohnung. Wir kriegen ALG II und haben nur unsere paar Freibeträge, um leicht drüber zu liegen. Wir krampfen uns Monat für Monat durchs Leben.

Und dann wundert sich diese Regierung darüber, dass die Menschen allmählich auf die Barrikaden gehen?

Selbst wenn ich in diesen Rechner nur den reinen ALG-II-Bedarf eingebe ohne die Freibeträge, die wir uns erarbeiten können, erhalte ich bei diesem Rechner erst ein gefährdet, noch kein arm.

Krass nicht?

Sozialhilfe- und Hartz-IV-Empfänger gelten also in diesem Staat noch nicht als arm.

Wer also ist denn dann arm?

Eigentlich ist das zum Lachen .. aber ich finde es eher nicht komisch.

Rechnet doch mal selbst bei Euch nach, wenn Ihr das hier findet ....bin gespannt, ob andere Menschen, die aufstocken oder von ALG II oder Sozi pur leben, laut diesem Rechner auch nicht als arm gelten.

Hier ist der Link:


Bei den anderen Methoden, was wir uns alles natürlich nicht leisten können, kommt dann arm raus.

Aber dass selbst bei 100 Euro weniger im Monat als Hartz IV pur noch immer gefährdet steht und erst bei 150 Euro weniger dann doch mal arm, ja wie wenig Geld haben denn die Deutschen überhaupt noch im Durchschnitt zur Verfügung????

Ich meine, wenn ich mich so umhöre, kommt so gut wie keiner mehr klar, den ich kenne ... also ist bittere Armut also bereits absolute Realität in diesem Staat.

Inwiefern unsere Mieten hier besonders hoch oder niedrig sind, was so ein Durchschnittsrechner ja nicht wissen kann, weiß ich jetzt natürlich nicht.

Der nächste Link:
http://www.sol.de/infoline_rs/politik/inland/Bevoelkerung-Armut-Deutschland-Bundesaemter-Gefahr-Risiko-und-Warnung-Wieder-mehr-Deutsche-von-Armut-bedroht;art34950,4803326

Na ja .. sie schreiben alle ungefähr das gleiche .. bei Einzelpersonen liegt die Armutsschwelle also bei ungefähr 917 Euro .. und bei zwei Menschen dann plötzlich nur noch bei 1.100 Euro, womit die dann schon erheblich weniger als den Hartz-IV-Satz zur Verfügung haben .. tolle Wurst.

Kein Wunder, dass wir beide nicht mehr klarkommen, wenn so eine Armutsstatistik gemacht wird. Mag ja sein, dass man zu zweit was einspart, aber so viel garantiert nicht.

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/EinkommenEinnahmenAusgaben/Tabellen/Haushaltsgroesse.html

Wenn ich halbwegs klar sehe, ist das mittlere Einkommen also wesentlich niedriger als das Durchschnitteinkommen, finde darüber aber nichts bei unserer Bundesregierung.

Also das mittlere Einkommen würde so berechnet .. dazu müsste man natürlich die entsprechenden Zahlen zur Verfügung haben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittleres_Einkommen

Finden tu ich nur die Durchschnitteinkommen-Statistik:


Danach hat ein 2-Personen-Haushalt in Deutschland 2014 im Durchschnitt 3.605 Euro netto zur Verfügung gehabt .. 1-Personen-Haushalte danach 1.955 Euro netto .. also das kann dann ja schon eher hinkommen.

Die Zahlen für 2015 sind da noch nicht aufgeführt.

Also danach wären 60 % von 3.605 Euro dann weniger als 2.163 Euro, um arm zu sein bei 1 Leutchen. Das wäre dann auch in meinen Augen schon eher realistisch.

Aber auch bei einer Person komme ich nach dieser Berechnung dann darauf, dass man bei weniger als 1173 Euro  .. und das bezieht sich auf 2014, nicht 2015, dann schon als Einzelhaushalt arm wäre.

Aber so wie die zu rechnen scheinen, kann man ja fast davon ausgehen, dass viele Leute nichtmal mehr mit Sozi oder Hartz IV aufstocken, sondern aus Angst vor diesen Behörden sogar mit noch weniger Geld rumkrampfen, denn anders kann so eine Berechnung nicht mehr funktionieren.

LG
Renate

Freitag, 16. September 2016

Noch eine schöne Armutsstatistik

Wobei Aufstocken oder nicht nicht die Rolle spielen


Aber schaut mal rein, wie viele Leute nicht mehr regelmäßig anständig essen können, für wie viele auch nur eine Woche Urlaub nur noch ein Traum ist .. oder wie viele vor einem Riesenproblem stehen, wenn was kaputt geht, dass fast 1.000 Euro kostet und dann nicht mehr ersetzt werden kann.

Und vieles mehr, wo die Prozentsätze noch nicht ganz so hoch sind.

Link ist auch direkt vom statistischen Bundesamt, also seriös direkt von unserer Regierung so veröffentlicht.


LG
Renate