Freitag, 11. November 2016

Die Überlegungen von Campact zum Wahlergebnis der USA

Ich möchte einen Teil der Rundmail einfach mal hier hinein kopieren


Siehe unten
...
"wir sagen es klar heraus: Donald Trumps Sieg hat uns kalt erwischt. Was wir uns nicht vorstellen konnten oder wollten – jetzt ist es Realität. Ein Rassist, ein Frauenverächter, ein Lügner und Spalter wird der 45. Präsident der USA. Und der Vormarsch des Rechtspopulismus läuft damit noch schneller als befürchtet.
Natürlich, das tut uns unglaublich weh, schmerzt ungemein. Das ist nicht die Welt, für die wir alle kämpfen. Und wir brauchten einige Stunden, um unsere Gefühle zu ordnen – ganz sicher ging Ihnen das auch so. Aber jetzt, wo wir uns kräftig geschüttelt haben, spüren wir auch: Wir haben viel zu viel zu verlieren, um zu resignieren. Zurückstecken ist keine Option. Fassen wir den Mut, den wir brauchen – besinnen wir uns ganz schnell wieder auf unsere Stärken.
Eine dieser Stärken ist die Analyse – die Sachen beim Namen nennen, Schlüsse ziehen, nicht wegschauen. Wie konnte Donald Trump US-Präsident werden – und was machen wir nun? Unsere ersten Gedanken wollen wir jetzt mit Ihnen teilen.
  • Die Folgen der neoliberalen Globalisierung sind brutal. So sind mit dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA viele Jobs verschwunden – abgewandert aus den USA oder mit der Digitalisierung überflüssig geworden.[1] Die Menschen aber sind da – verarmt, ohne Aufgabe, ohne wirtschaftliche Zukunft. Sie sind Menschen in abgehängten Regionen mit abgewickelten, ehemals stolzen Industrien. Das hat nichts gemein mit der schillernden Welt des Silicon Valley oder den StartUps in New York. Im Gegenteil: aufgerissene Straßen, kaputte Häuser, Überschuldung – das ist der Alltag. Mit Trump haben sie nichts zu verlieren – denn schlimmer geht es nicht. Diese Menschen haben mit der Wahl „Fuck You“ gesagt.[2] 
  • Die Finanzkrise hat Amerika tief erschüttert. Hunderttausende Menschen haben ihre Häuser und damit ihre Altersversicherung verloren.[3] Sie waren von den Banken mit fragwürdigen Krediten finanziert worden. Ja, den Banken geht es wieder prächtig – den Menschen nicht. Mehr noch: Sie fühlen sich den globalen Krisen schutzlos ausgeliefert und von der großen Politik im Stich gelassen.[4]
  • Hillary Clinton pflegte eine unverschämte Nähe zur Wall Street und den Großbanken. Vorträge ließ sie sich mit horrenden Honoraren bezahlen.[5] Vor Wirtschaftseliten vertrat sie ein ganz anderes Programm als im Wahlkampf.[6] Viele Trump-Wähler/innen nahmen Clinton als Teil einer abgehobenen und korrupten Elite wahr, die nur die Nöte der Konzerne interessiert – aber nicht die der Menschen. Trump hingegen gelang es als politischem Newcomer, fälschlicherweise den Eindruck zu erwecken, er habe mit dieser ganzen Finanzwelt nichts zu tun.[7]
  • Eine demokratische Öffentlichkeit besteht in den USA nur noch in Bruchstücken. Debatten werden polarisiert geführt – als Spektakel. Donald Trump war es egal, ob er der Lüge überführt wurde. Und je öfter dies geschah, desto egaler wurde es. Es zählte der Effekt – die Fakten zählten nichts. Wenn man sich aber ohnehin nur noch im eigenen Lager informiert, bieten Verschwörungstheorien und rassistische Demagogie Orientierung, wo Fakten nur stören. So konnte Trump viele Menschen mit seinen kruden Thesen überzeugen.[8]
Das alles ist bitter. Doch es kommt noch dicker. Denn vieles davon gilt auch für Europa. In Ungarn, Polen, Russland und der Türkei sind Populisten und Autoritäre stark geworden. In Österreich und Frankreich, also in unserer Nachbarschaft, haben sie Chancen, wichtige Wahlen zu gewinnen. Und hier in Deutschland, da irrlichtert die AfD.
Der Nährboden ähnelt dem in den USA. Auch bei uns werden immer mehr Menschen im Zuge von Digitalisierung und Globalisierung abgehängt.[9] Sie fühlen sich ihrer Geltung, ihrer Würde und ihrer Aufgaben beraubt. Auch bei uns ist die Nähe von Konzernen und Politik erschreckend – wie zuletzt bei TTIP und CETA. Und auch bei uns grassiert eine Sehnsucht nach einfachen Erklärungen oder Verschwörungstheorien, die in wenigen Worten alles plausibel erscheinen lassen.
So entsteht bei manchen Menschen der Wunsch nach einem, „der das in die Hand nimmt“, der den „gesunden Volkswillen“ verkörpert. Ein Kümmerer, ein Macher, der komplexe Probleme ganz leicht löst und es bei der Gelegenheit „denen da oben mal richtig zeigt“. Wie schnell das in die Katastrophe führt, hat unsere Geschichte gezeigt. Demokratie mag mühsam sein. Aber sie ist der beste und einzige Garant gegen Willkür und Gewaltherrschaft.
Die US-Wahl muss uns Bürgerinnen und Bürger daher dazu bringen, jetzt zusammenzustehen und für die Zukunft unserer Demokratie zu kämpfen. Wir können den Trump-Tiefschlag wegstecken – und aus der Niederlage lernen.
  • Wir müssen Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA oder TISA endlich stoppen. Wir brauchen Abkommen, die die Globalisierung politisch gestalten – nicht solche, die sie weiter unkontrollierbar entfesseln. Freihandel muss den Menschen, nicht vor allem den Konzernen dienen. Dafür kämpfen wir mit Campact in Deutschland. Mit WeMove bauen wir eine europaweite Bewegung auf. Und in den USA arbeiten wir eng mit MoveOn[10] und weltweit mit vielen anderen Schwesterorganisationen zusammen. 
  • Wir müssen Menschen und Regionen integrieren, die von Globalisierung und Digitalisierung abgehängt werden. Es ist eine menschenwürdige Grundsicherung ohne Sanktionierung nötig. Und wir brauchen Beschäftigungsmöglichkeiten besonders im sozialen Bereich, bezahlbaren Wohnraum sowie hervorragende Kitas und Schulen gerade in armen Stadtteilen und Regionen. Ein progressives Programm gegen die soziale Spaltung – dafür müssen wir im Bundestagswahlkampf mit aller Kraft streiten.
  •  
  • Wir müssen unsere demokratischen Institutionen schützen – bei aller berechtigten Kritik an einzelnen politischen Entscheidungen. Ein starkes Parlament, unabhängige Gerichte und Medien sowie eine gut informierte Zivilgesellschaft, die um den richtigen Weg streiten – das macht eine funktionierende Demokratie aus. 
  • Wir müssen für eine hohe Wahlbeteiligung kämpfen – sie ist der Gradmesser für eine lebendige Demokratie. Menschen an die Urnen bringen, die hinter unserer Demokratie und gegen die demokratie-feindliche AfD stehen, das wollen wir uns zur Aufgabe machen.
Keine Frage: Diese To-Do-Liste ist noch nicht fertig. Wir arbeiten daran, sie zu präzisieren – und halten Sie auf dem Laufenden darüber. Aber uns ist in jedem Fall klar: Wir dürfen nicht schweigen, wenn nachvollziehbare Frustration und die Angst vor der Zukunft auf Sündenböcke gelenkt werden. Wir müssen nach friedlichen und solidarischen Lösungen suchen.

.....
Es ging da noch etwas weiter, was aber dann mit einer reinen Analyse nichts mehr zu tun hatte.

Ich gehöre nicht zu den Campact-Aktivisten, ich bekomme nur regelmäßig den Newsletter von Campact und finde deren Überlegungen nicht uninteressant und sicherlich in vielen Punkten auch ganz sicher nicht falsch."

LG
Renate
 

Dienstag, 8. November 2016

Drastischer Anstieg der Preise für Milchprodukte

- Na ... das war das Einzige, was mal billiger geworden war, nun auch Vergangenheit -


Es ist mir unlängst aufgefallen, dass das Einzige, was im letzten Jahr mal billiger geworden war, nämlich die Milchprodukte, nun inzwischen wieder genauso viel kostet wie vor dem Wegfall der Milchquoten auch.

Nun kriegen Jürgen und ich ja ab Januar "gigantische 4 Euro pro Person Regelsatz mehr im Monat", Einzelpersonen 5 Euro, kleine Kinder gar nicht und andere teils wenig, teils auch eine Gruppe ein bisschen mehr, aber viel auch die nicht.

Damit soll angeblich alles aufgefangen worden sein, das teurer geworden ist .. und wurde ja auch dabei argumentiert, die Milchprodukte wären ja billiger geworden .. nun ja ... vorübergend mal ja .. aber auch das ist nun vorbei und alles andere besonders an Lebensmitteln ist sowieso viel teurer geworden.

Und dann wundert sich diese Regierung immer noch, warum immer mehr Menschen in unserem Land anfangen, auf die Barrikaden zu gehen.

Ich will aber mal schauen, warum denn die Milchpreise nun auch wieder so stark rauf gegangen sind, gehe mal googeln.


06.11.2016 | 05:30 Uhr

Danach sollen mit Pech die Preise für Milchprodukte sogar noch weiter steigen, obwohl sie inzwischen um ca. 40 % angehoben worden sind.



Also da steht sogar was von 41 - 43 % Anstieg der Milchpreise und auch da, die Bauern verhandeln immer noch und das wird nicht das Ende der Fahnenstange sein.


Der sieht das nur positiv für die Bauern. Ist es ja auch .. aber es denkt niemand darüber nach, dass bei der Überlegung, um wieviel 2017 die Regelsätze für Sozialhilfeempfänger und ALG-II-Empfänger angehoben worden sind, sehr viel auch drauf rumgeritten worden ist, dass doch die Milchprodukte nun so günstig geworden seien und andere drastische Preiserhöhungen bei den meisten anderen Lebensmitteln damit ja teils ausgeglichen werden könnten.

Ja Pustekuchen, liebe Frau Nahles ... auch die Milch wird nun wieder genauso teuer oder sogar noch teurer als vorher, und das gleiche gilt auch für Joghurt, Quark, Käse und so weiter und so fort.

Der Strom soll übrigens auch wieder teurer werden.

Dann mal nochmal ein herzliches DANKE für den Witz von dem bisschen Regelsatzerhöhung 2017, mit dem Sie uns abgespeist haben.

LG
Renate







Berlin. Milch ist zu Monatsbeginn in fast allen Supermärkten deutlich teurer geworden. Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd hatten die Preise für Frischmilch und H-Milch der untersten Preislage um mehr als 40 Prozent angehoben. Sie stiegen um 19 Cent bei frischer Vollmilch, die jetzt 65 Cent je Liter kostet. Fettarme Frischmilch wurde um 18 auf 60 Cent je Liter verteuert, knapp 43 Prozent mehr. An den Preisen der Discounter orientieren sich die großen Supermarktketten wie Edeka, Rewe und Real, die nun ähnliche Erhöhungen vorgenommen haben.

Für die in den vergangenen Monaten schwer gebeutelten Landwirte ist das ein Hoffnungsschimmer. Im Oktober haben die Landwirte laut dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) im Schnitt 25 bis 26 Cent pro Liter erhalten. Um profitabel zu arbeiten, sind nach Meinung des Verbands aber rund 40 Cent nötig.

Auch der Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, Henrik Wendorff hält den Anstieg nicht für ausreichend. „Wenn Aldi und andere Händler die Preise für Trinkmilch jetzt um 40 Prozent erhöhen, darf man nicht vergessen, dass wir mehr als ein Jahr lang ein desas­tröses Preisniveau hatten“, sagte Wendorff.

Milchpreise spürbar gestiegen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wirtschaft/milchpreise-spuerbar-gestiegen-aimp-id12333561.html#plx1779340993
Berlin. Milch ist zu Monatsbeginn in fast allen Supermärkten deutlich teurer geworden. Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd hatten die Preise für Frischmilch und H-Milch der untersten Preislage um mehr als 40 Prozent angehoben. Sie stiegen um 19 Cent bei frischer Vollmilch, die jetzt 65 Cent je Liter kostet. Fettarme Frischmilch wurde um 18 auf 60 Cent je Liter verteuert, knapp 43 Prozent mehr. An den Preisen der Discounter orientieren sich die großen Supermarktketten wie Edeka, Rewe und Real, die nun ähnliche Erhöhungen vorgenommen haben.

Für die in den vergangenen Monaten schwer gebeutelten Landwirte ist das ein Hoffnungsschimmer. Im Oktober haben die Landwirte laut dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) im Schnitt 25 bis 26 Cent pro Liter erhalten. Um profitabel zu arbeiten, sind nach Meinung des Verbands aber rund 40 Cent nötig.

Auch der Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, Henrik Wendorff hält den Anstieg nicht für ausreichend. „Wenn Aldi und andere Händler die Preise für Trinkmilch jetzt um 40 Prozent erhöhen, darf man nicht vergessen, dass wir mehr als ein Jahr lang ein desas­tröses Preisniveau hatten“, sagte Wendorff.

Milchpreise spürbar gestiegen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wirtschaft/milchpreise-spuerbar-gestiegen-aimp-id12333561.html#plx1779340993
Berlin. Milch ist zu Monatsbeginn in fast allen Supermärkten deutlich teurer geworden. Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd hatten die Preise für Frischmilch und H-Milch der untersten Preislage um mehr als 40 Prozent angehoben. Sie stiegen um 19 Cent bei frischer Vollmilch, die jetzt 65 Cent je Liter kostet. Fettarme Frischmilch wurde um 18 auf 60 Cent je Liter verteuert, knapp 43 Prozent mehr. An den Preisen der Discounter orientieren sich die großen Supermarktketten wie Edeka, Rewe und Real, die nun ähnliche Erhöhungen vorgenommen haben.

Für die in den vergangenen Monaten schwer gebeutelten Landwirte ist das ein Hoffnungsschimmer. Im Oktober haben die Landwirte laut dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) im Schnitt 25 bis 26 Cent pro Liter erhalten. Um profitabel zu arbeiten, sind nach Meinung des Verbands aber rund 40 Cent nötig.

Auch der Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, Henrik Wendorff hält den Anstieg nicht für ausreichend. „Wenn Aldi und andere Händler die Preise für Trinkmilch jetzt um 40 Prozent erhöhen, darf man nicht vergessen, dass wir mehr als ein Jahr lang ein desas­tröses Preisniveau hatten“, sagte Wendorff.

Milchpreise spürbar gestiegen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wirtschaft/milchpreise-spuerbar-gestiegen-aimp-id12333561.html#plx1779340993

Samstag, 5. November 2016

Die Zukunft der Arbeit - eine pfiffige Idee aus dem Bereich der Böttcherei

Diese Idee rettet einen Betrieb, würde ich sagen


Liest sich gut .. lest einfach mal rein, was sich da jemand aus Finnland abgeschaut und noch verbessert hat.


LG
Renate

Die Zukunft der Arbeit - 3D-Druck in der Industrie

Das wird wieder unzählge Jobs vernichten


Wäre ja nicht weiter schlimm, wenn wir denn endlich das Bedingungslose Grundeinkommen bekämen .. beschäftigen würden sich die Menschen dann sicher trotzdem.

Wie habe ich über unseren Job gesagt .. er ist Teil von dem, was früher gut bezahlte Sachbearbeiter gemacht haben genauso wie die schlecht bezahlten Jobs von Call-Center-Agends und vieles mehr .. oder wie das Online-Banking gut ist, aber natürlich massenweise Arbeitsplätze vernichtet hat.

Das muss doch irgendwie mal in die Köpfe reingehen, dass man den Menschen dafür einen Ersatz anbieten muss und nicht immer nur rumtönen, alle Harzer wären ja stinkfaul und wollen sich nur auf Staatskosten auf die faule Haut legen .. das ist doch überhaupt nicht wahr.

Na lest mal rein.


LG
Renate
 

Mehr über die Zukunft der Arbeit ... Thema Altenpflege

Ganz schrecklich finde ich Roboter als Kuscheltiere statt echter Zuwendung


Über die Robbe Raro habe ich schon vor längerer Zeit mal was berichtet, die war nun auch Thema bei NDR 2 über die Zukunft der Arbeit, und zwar im Bereich der Altenpflege.

Siehe unten.


 LG
Renate

 

Freitag, 4. November 2016

Plötzlich richtig erfreuliche Post von den Stadtwerken Kiel

Ich erkläre das mal kurz warum


Schon im Mai habe ich mich wegen in meinen Augen nicht gerechtfertigten Mahnkosten in Höhe von 65 Euro bei der E-mail-Adresse beschwert, die laut Rechnung der Stadtwerke Kiel als die der zuständigen Schlichtungsstelle angegeben war, weil ich vorher nicht habe erreichen können, dass diese Mahnkosten ausgebucht worden sind.

Bei den Mahnkosten handelte es sich um welche, die grundsätzlich entweder am gleichen Tag der Zahlung oder aber maximal 2 Tage danach entstanden sind, weil ich das ungerechtfertigt fand, einen schon Mahnkosten aufzubrummen, wenn sich die Zahlung mit Fälligkeit unmittelbar kreuzt oder nur kurz drauf dort verbucht wurde .. zumal sie immer auf so ein seltsames Zwischenkonto buchen, wo ich sogar schon erlebt habe, dass eine Barzahlung direkt auf ihr eigenes Bankkonto nicht verbucht worden war, sondern auch auf diesem Zwischenkonto landete. Auch bei den Überweisungen war es so, dass wir bei der gleichen Bank sind wie die Stadtwerke Kiel und eigentlich eine Online-Überweisung da binnen höchstens Stunden ankommen sollte.

Nun hatte ich seit Mai nichts mehr von der Sache gehört, auch keine bösen Mahnungen bekommen und dachte, das sei längst in Ordnung gegangen, obwohl ich von der Schlichtungsstelle wiederum keine Antwort bekommen habe.

Dann kam vor einigen Tagen wieder eine Mahnung über diese Mahnkosten. Ich habe dann nochmal an diese Schlichtungsstelle geschrieben und diese mail dann direkt an die Stadtwerke Kiel weitergeleitet.

Heute nun kam die mail von der Schlichtungsstelle als unzustellbar zurück .. das lag daran, weil auf dem Rechnungsformular der Stadtwerke Kiel gar nicht die richtige Mail-Adresse der Schlichtungsstelle drauf ist .. da ist ein Fehler drin.

Bei der erstem mail dahin im Mai habe ich allerdings keine Rückmail bekommen, dass es unzustellbar sei.

Aber oh Wunder .. es kam auch eine mail von den Stadtwerken Kiel selbst, sogar eine Entschuldigung, es täte ihnen leid .. und sie haben die Mahnkosten nun doch ausgebucht.

Uff ... hat lange gedauert, aber hat nun doch geklappt.

LG
Renate

Mittwoch, 2. November 2016

Hier der Artikel über unsere Arbeit in der Crowd bei NDR2

Die schriftliche Version über unseren Job ist nun online



Ich hoffe mal, dass ich das Foto, dass der junge Reporter gestern von mir gemacht hat, hier mit verlinken darf.

Unten findet Ihr den Link ... die Erklärungen sind fast richtig, nicht ganz, aber das stelle ich mir in der Hektik auch nicht so einfach vor ... um die 3.42 Euro zu verdienen, muss ich nicht 70 - 80 Worte, sondern 140 - 160 Worte für diese Rezepte-Seite schreiben, also doppelt so viel.

Und nach der Kindererziehung habe ich auch noch zuerst einen Enkel eine Weile versorgt, damit einer meiner Töchter ihre Ausbildung beenden konnte, dann noch jahrelang meine Mama gepflegt und dann nicht mehr in den Job zurück gefunden .. aber das wäre sicher auch zu viel für den Artikel beim NDR geworden.

Also es ist okay so, was da über mich und die Art, wie wir Texter bei Textbroker arbeiten (was nicht in jedem Texter-Portal genauso ist) steht.

In der kurzen Zeit mehr Details und für unerfahrene Leser auch verständlich und klar rüberzubringen, wäre auch gar nicht drin gewesen.

Es wäre zu ergänzen, es gibt Team-Orders, Direct Orders und Open Orders. Die im gleich folgenden Link erwähnten 4 Cent pro Wort für besonders gute Texter sind der Open Order Preis für 5-Sterne-Autoren, also die allerbesten von uns. Ich bekomme für eine Open Order 1,3 Cent als 4-Sterne-Autorin ... 3-Sterne- und 2-Sterne-Autoren bekommen wenger, teils weit unter einem Cent pro Wort.

Ein 5-Sterne-Autor kann aber über Direct Orders oder Team Orders mehr als diese 4 Cent pro Wort bekommen, wenn er entsprechende Kunden hat oder in gut zahlende Teams eingeladen wird.

Ich selbst verdiene in manchen Teams über 3 Cent pro Wort, bekomme für Direct Orders, wo ich den Preis selbst festlege, bis zu 2,5 Cent pro Wort, könnte auch mehr verlangen, was aber meine Chancen mindert, dass mir dann noch jemand solche Aufträge schickt, denn die Kunden möchten ja nicht zu viel ausgeben. Kunden von mir, mit denen ich schon lange und recht unkompliziert zusammenarbeite, zahlen meistens sogar weniger als diese 2,5 Cent pro Wort für eine Direct Order, weil ich weiß, dass auch die mit jedem Cent rechnen müssen. Auch viele unserer Kunden sind ja ebenfalls eine Art Crowdworker, die machen nur was anderes als wir Texter und geben Teile ihrer Arbeit dann an uns gegen Honorar ab. Die müssen wiederum selbst mit dem Honorar, das sie bekommen, ja auch rechnen und für sich noch etwas übrig behalten, nachdem sie beispielsweise die Texter oder Fotografen, die wiederum sie beschäftigen, davon auch noch bezahlt haben.

So nun lest mal rein:


Und wie das alles so ablief auch mit den beiden Life-Sendungen im Radio, darüber steht dann noch hier was drin nebst anderen Dingen über unseren Tag gestern:






LG
Renate




Hier könnt Ihr das mal lesen