Samstag, 5. Dezember 2020

Ein neues Online-Presse-Konzept von Google genannt „Google News Showcase“

 Was das ist und was daran kritisiert wird

Ist ein Zufallsfund von mir.
 
Vielleicht interessiert es Euch .. ich ziehe mal paar Infos raus .. Rest lest bitte bei Interesse sonst selbst.
 
 Quelle:

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/das-programm-google-news-showcase-16981164.html

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„Google News Showcase“ : Zwanzig Verlage sind dabei

  • Aktualisiert am
  • Der Dienst beginnt in der Google News App für Android für Anwender in Deutschland und Brasilien. Es folgt die Google News App für das iPhone. Danach sollen die Inhalte auf dem Smartphone in Google Discover und in der Google-Suche erscheinen. Zu Googles Partnern zählen die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Der Spiegel“, „Die Zeit“, „Rheinische Post“, „Tagesspiegel“, Burda („Focus Online“), Berliner Verlag („Berliner Zeitung“), Funke Mediengruppe („WAZ“), Gruner+Jahr („Stern“), Handelsblatt-Gruppe („Handelsblatt“, „Wirtschaftswoche“), Ippen Media Group („Münchner Merkur“), Lensing Media („Ruhr Nachrichten“), Mediengruppe Oberfranken („inFranken“), Mediengruppe Pressedruck („Augsburger Allgemeine“, „Südkurier“), „Neue Osnabrücker Zeitung“, Ströer („t-online“), VRM („Allgemeine Zeitung“), Computec Media („Golem“) und „Netzwelt“. Das Angebot soll noch weiter ausgebaut werden.

    ...

     Im Rahmen des Deals erwirbt Google das Recht, Inhalte anzuzeigen, die auf den Verlagsseiten frei zugänglich sind, aber auch Artikel aus kostenpflichtigen Angeboten, um sie dann kostenlos anzubieten. ..........

    ....

    Und so weiter ... wie gesagt, Rest bitte selbst zu Ende lesen.

    LG

    Renate


Donnerstag, 3. Dezember 2020

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf schwere Corona-Verläufe

 Es liegt an bestimmten Zelltypen, die auch bei einer Sepsis oder anderen lebensgefährlichen Krankheiten vorzeitig ins Blut ausgeschwemmt werden

Ich übernehme mal einen Teil vom Text .. Rest bitte, wenn Euch das interessiert,selbst lesen.

 Quelle:

https://www.n-tv.de/wissen/Biomarker-fuer-schweres-Covid-19-entdeckt-article22199933.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 ...

Infektionen mit dem Coronavirus verlaufen häufig mild oder sogar symptomlos. Andererseits entwickeln andere Erkrankte schwere Symptome und sterben sogar daran. Wissenschaftler suchen nach molekularen Fingerabdrücken im Blut, die schon früh auf einen schweren Verlauf hinweisen. Und werden fündig.

  Ein internationales Forscherteam hat bestimmte Zelltypen im Blut identifiziert, die auf schwere Krankheitsverläufe bei Covid-19 hindeuten. In Blutproben von Patientinnen und Patienten, die später starben, entdeckten die Wissenschaftler besonders viele unreife Zellen, die man normalerweise im Knochenmark findet, die aber auch bei einer Blutvergiftung ins Blut geschwemmt werden.

Es handelt sich dabei um sogenannte Megakaryozyten, Vorläuferzellen von Blutplättchen, die für die Gerinnung des Blutes sorgen. Das ist vor allem überraschend, weil diese Vorläuferzellen sich normalerweise nicht im Blut, sondern im Knochenmark befinden", erklärt Florian Tran, der am Institut für klinische Molekularbiologie der Universität Kiel forscht. "Wir kennen solche Ausschwemmungen von Vorläuferzellen ins Blut von schwerkranken Patientinnen und Patienten, etwa bei einer bakteriellen Sepsis (Blutvergiftung)", so Tran. Für Covid-19 war dies bisher so nicht beschrieben worden. Die Forschenden vermuten nun, dass diese Zellen zu Gerinnungsproblemen führen. Blutgerinnsel in der Lunge sind eine der häufigsten direkten Todesursachen bei Covid-19. 

Zudem wurden mehr unreife rote Blutkörperchen entdeckt, die später Sauerstoff transportieren sollen. Das deutet auf einen Sauerstoffmangel hin und ist oft eine Notfallreaktion bei schweren Lungenerkrankungen.

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Mehr bitte im Link nachlesen.

LG

Renate

 

Woran liegt es, dass manchen Hartz-IV-Empfängern die Lust am Arbeiten vergangen ist?

 Das kann sehr viele Gründe haben ... hier viele Meinungen, Motive, Erfahrungswerte

Meine persönliche Meinung zu dem Thema ist, anders als früher hat Hartz IV durch den Sanktionsdruck, dadurch den Aufschwung von Leiharbeit, Zeitverträgen und sonstigen prekären Arbeitsbedingungen dazu geführt, dass man wirklich besser klarkommen kann, wenn man nicht arbeitet anstatt zu arbeiten. Es kommt halt auf den Job an.
 
Ich würde die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens und dann eine Versteuerung ausschließlich über Mehrwertsteuer für die beste Idee halten, die es gibt, um Menschen wieder zu motivieren zu arbeiten.
 
Ich erkläre auch wieso.
 
Bei der Versteuerung über Mehrwertsteuer bekommt der Staat seine Steuern über die Ausgaben seiner Bürger oder auch denen, die unser Land besuchen.
 
Ob man sein Geld da nun schwarz oder legal verdient hat, ist in dem Moment egal. Man hat es verdient und kann es ausgeben, wenn man möchte. Und die meisten Menschen, die nicht gerade wie die stinkreichen 10 % heute dermaßen im Geld schwimmen, dass sie nicht mehr wissen wohin damit, würden sicher viel davon auch ausgeben und einen Teil eben zur Sicherheit für schlechte Zeiten zurücklegen.
 
Es lohnt sich in dem Moment, zum Grundeinkommen etwas dazu zu verdienen, ich denke also, dass die meisten Menschen diese Möglichkeit deshalb auch nutzen würden.
 
Bei Hartz IV ist das leider oft nicht so.
 
Mit Pech setzt man zu, weil die Werbungskosten, um arbeiten zu gehen, höher sind als das bisschen Geld, was man überm Hartz IV  hat.
 
Wer gut Schwarzarbeit machen kann und die Chance, dass das kaum auffliegt, liegt auch viel besser mit Hartz IV plus Schwarzarbeit, wenn er damit kein schlechtes Gewissen hat.
 
Und umso länger Menschen miterleben, wie ungerecht Hartz IV ist, wie ungerecht dieser Staat mit seinen Bürgern inzwischen umgeht, umso weniger Menschen sind noch darunter, die sich wirklich mit dem Staat identifizieren .. die haben kein schlechtes Gewissen, wenn sie Schwarzarbeit machen statt einen Job zum Mindestlohn. Leiharbeit und derlei Dinge, denn wer lässt sich schon gerne ausnutzen?
 
Es mag ja auch Menschen geben, die auch bei einem BGE nicht arbeiten würden, aber ich denke nicht, dass das viele sein werden.
 
Aber Hartz IV fördert in meinen Augen die Unlust, jeden Drecksjop annehmen zu müssen, schlecht behandelt zu werden für kein Geld und so weiter und so fort .. und das ist schon sehr lange auf dem heutigen Arbeitsmarkt an der Tagesordnung.
 
Das war früher nicht so und ist nur durch Hartz IV erst entstanden.
 
Selbst mehr Freibeträge würden in meinen Augen schon viel bringen, aber auch dazu kann sich die Regierung ja nicht aufraffen. 

Und nun auszugsweise mal einige Meinungen ... das ist ein langes Ende .. Rest bitte bei Interesse selbst lesen.
 
Quelle:

https://de.quora.com/Wieso-haben-manche-Hartz-IV-Empf%C3%A4nger-keine-Lust-zu-arbeiten

 ...

Sicherlich mag es einen gewissen Anteil an Hartz IV-Empfängern geben, die tatsächlich keine Lust auf Arbeit haben. Sogar die JC selbst geben deren Zahl mit 5–8% an. Aber wenn man sich mal die Zahl der freien Jobs (laut Jobbörse) und die Zahl der Erwerbslosen laut offizieller (geschönter) Arbeitslosenstatistik anschaut, fällt einem schnell das Verhältnis von 1:3 aus offener Stellenzahl zur Erwerblosenzahl auf. Sprich: auf jeden freien Job kommen 3 Erwerbslose. Wer sagt denn bitte, dass wir die freien Jobs zwingend mit denen besetzen müssen, die offensichtlich keine Lust zum arbeiten haben ? Davon hat nämlich keiner was: nicht der Arbeitgeber, nicht der betroffene Arbeitslose selbst (denn der wird eh bald wieder beim Jobcenter auf der Matte stehen). Und schon gar nicht derjenige Arbeitslose, der den Job vielleicht mit Kusshand genommen hätte, aber ihn gar nicht erst vermittelt bekommt, weil das Amt lieber erstmal die Faulenzer unter den Kunden vermitteln will. Von diesen Fehlvermittlungen profitiert allenfalls die Statistik, die nicht zwischen "dauerhaft vermittelt" und "vermittelt, ist aber nach 2 Wochen wieder da" unterscheidet. Sprich: indem erstmal absichtlich der "Falsche" und dann erst der "Richtige" vermittelt wird, kann sich das JC gleich 2 "Vermittlungen" auf die Fahnen schreiben. Das ist in gewisser Weise auch eine Form der Statistikfälschung.

Wie einer meiner Vorredner schon schrieb, wurde Hartz IV hauptsächlich dazu geschaffen, Leute zu zwingen, jeden noch so mies bezahlten Job anzunehmen, indem man sie nur lange genug schikaniert. Dazu gehörten auch gezielte Hetzkampagnen gegen die achso faulen Hartz IV-Empfänger, um sie von der Gesellschaft ächten zu lassen. Auf die Art war geplant, die Hartz IV-Bezieher zur Annahme jedes Drecksjobs zu bewegen und die bisherigen Arbeitnehmer erpressbar zu machen…denn die wollten ja keinesfalls in dieses Rollenbild fallen.

Sicherlich mag es einen gewissen Anteil an H4-Empfängern geben, der nicht arbeiten WILL. Aber erstaunlich viele haben ein weit besser aufgeklärtes Bild vom Arbeitsleben als so mancher Arbeitnehmer. Denn sie haben gemerkt, dass man vom "Stolz, arbeiten gehen zu können" nichts Essbares auf den Tisch bringen kann.
Sein wir doch mal ehrlich: Wenn jemand, der nur den Mindestlohn bekommt, vom Nettolohn noch 350€ Fahrtkosten zahlen soll, hat er auch nicht mehr als ein Hartz IV-Bezieher übrig. Wer ist denn dann derjenige, der sich wirtschaftlicher verhält: derjenige, der den Job trotzdem macht oder derjenige, der sich weigert ? Es ist nunmal ein Grundprinzip, dass aus Einsatz eine Leistung resultieren muss (=wer arbeitet,soll mehr haben als jemand,der nicht arbeitet). Genau DAS wird aber oft ad absurdum geführt, indem erwartet wird, dass man faktisch zum gleichen Geld arbeiten geht, das man auch fürs daheimbleiben kriegt. Es ist jedenfalls keine Lösung, den H4-Beziehern die Kohle zu kürzen,weil der Arbeiter zum Mindestlohn davon auch nicht mehr Kohle zur Verfügung hat.

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Nun ja, darauf eine Antwort, ich riskiere den Shitstorm des Universums mit Drohungen.

Also SGB 2, ALG 2, das sind die korrekten Suchbegriffe für Hartz 4 sind Sozialleistungen für Personen unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland

Entgegen landläufiger Meinung beschränken sich die Leistungen nicht nur auf das Geld sondern zudem Mietzuschüsse, Zuschüsse zu Energiekosten, und anderes, dazu kommen noch spezielle Kinderbezogene Leistungen, die, es sei geklagt, in der Antragstellung z. T kompliziert sind.

Wir auch immer, kreuzigt mich nicht wegen Unvollständigkeit der Aufzählung oder einem Sachfehler, ich habe nie diese Leistung bezogen und arbeitete stets voll für meinen Lebensunterhalt.

Jedenfalls, die Summe der verschiedenen Sozialleistungen die bei Hartz 4 zusammen kommen, ermöglichen es Betroffenen sich darin einzurichten und , auch das ist immer wieder Streitthema, Erwerbstätige sind mit den Besteuerungsgrenzen im unteren Einkommenssegment so belastet, dass es sich im verfügbaren Geldbetrag zum Teil "nicht lohnt" zu arbeiten. Sorry für diese drastische Formulierung.

Leider finden sich in der Gruppe der Leistungsempfänger auch mehr niedrig qualifizierte bildungsferne Menschen und, da schließt sich der circulus vitiosus, weil die Kinder nicht bildungsmotiviert werden, werden sie sich selber einrichten in der Leistung" …was willst du mal für einen Beruf lernen? "…"Hartz 4!" so geht es so weiter.

Die aktuellen Bildungserhebungen mit Bezug zum sozialen Bildungshintergrund der Schülerfamilien sprechen leider diesbezüglich eine klare Sprache.

Aber, ich glaube nicht, dass man "keine Lust" pauschal so sagen darf, einzelne Personen, ja klar, aber nicht so verallgemeinert. Und wenn mehr verfügbares Geld für Suchtmittel wie Alkohol und Nikotin ausgegeben wird als für die Ausbildung der Kinder, sehe ich leider nicht selten, was soll ich dazu noch sagen?

lch glaube, dass sehr viel über vorgelebtes Vorbild in der Familie, der sozialen Gruppe zu tun hat und die Vermittlung des Lerninhaltes ist wahrscheinlich auch nicht immer so optimal motivierend für beide Seiten.

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Sie haben entweder wenig Hoffnung, dass dadurch etwas besser wird, oder einfach keinen intrinsischen Drang, zu arbeiten. Letzteres ist nicht so ungewöhnlich, denn die meisten freuen sich über Freizeit und wenn Arbeit etwas wäre, dass man wirklich haben möchte, dann würde sie Geld kosten, denn sie ist offensichtlich knapp. Knappe Güter und Dienstleistungen, die begehrt sind, werden teuer. Aber niemand zahlt dafür drauf, arbeiten zu dürfen. Offensichtlich ist die Sache anders gelagert und Arbeit ist nichts was man unbedingt machen will. Was man haben will ist der Lohn, nicht die Arbeit.

Wenn man nicht direkt einen Arbeitsfetisch hat oder konditioniert wurde, sich in Abhängigkeitsverhältnisse zu begeben, dann schaut man einfach, wie man zu Geld kommt und überlegt sich auch, wie viel Geld man braucht und in welcher Relation das zum Aufwand steht.

Wenn man den Eindruck hat, dass Arbeit sich nicht lohnt, weil man keine Fertigkeiten mitbringt, die gerade lukrative oder erfüllende Arbeit ermöglichen, dann muss man ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man trotzdem arbeitet. Wenn ich zu dir gehe und dir sage, du sollst für mich was tun und für dich springt praktisch nichts dabei heraus, dann wirst du vermutlich sagen, ich kann mir das an den Hut stecken.

Beim Hartz4-Niveau spricht man deswegen auch vom impliziten Mindestlohn. Das bedeutet, von dessen Höhe hängt ab, was für Löhne die normal gepolten Menschen bereit sind, anzunehmen. Ist der Lohn so niedrig, dass man besser von der Grundsicherung leben kann, dann muss der Chef die Arbeit wohl selber machen wenn er den Lohn nicht erhöhen will. Real bedeutet das, der Arbeitgeber muss sich überlegen wie er einen Arbeitsplatz schafft, der auch genug Wert schöpft um sich zu finanzieren. Arbeit abdelegieren ohne gut zu zahlen kann ja jeder.

Wer dann trotzdem arbeitet, fällt aus den ökonomischen Modellen, die rationale Marktakteure annehmen heraus.

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Ich hatte mal im Haus nebenan ein junges Paar, 25–34 Jahre alt, die lebten schon fast ihr ganzes berufliches Leben „auf Stütze“. Die hatten immer Zeit, machten ständig Parties mit immer so 20 Leuten in ähnlichem Alter. Sie fuhren auch regelmässig in Urlaub.

Hatten immer Handy, grossen Fernseher, Computerspiele…

Wie haben die das gemacht?

Ganz einfach - das Amt zahlte die Wohnung, alle Möbel, Reparaturen usw…Kleidung kam günstig von Spenden oder Flohmarkt. Und natürlich die Krankenkasse usw

Jeden Monat gingen beide so ein bißchen schwarz arbeiten. Er hatte seine Malerlehre zwar abgebrochen aber für jeden Monat irgendwie was schwarz machen hat es gereicht.

Sie ging Hunde betreuen, putzen und half bei älteren Leuten schwarz im Haushalt aus.

Im Durchschnitt arbeitete jeder etwa 7–10 Tage im Monat aber auch nicht unbedingt immer ganztags.

Auch verkauften Sie regelmässig alles mögliche bei ebay, gerade hier bei uns wird ja viel auf der Strasse verschenkt, Bücher, Geschirr…das kann man durchaus auch weiter verkaufen wenn es in Ordnung ist.

Zwischen Hartz4 und Schwarzarbeit kamen sie wohl auf cash um die 2000 euro im Monat.Und die Wohnung war ja bezahlt.

Kein Wunder das die beiden absolut nichts an ihrer Situation ändern wollten, die Kombi „Stütze“ und Schwarzarbeit ist finanziell unschlagbar.

Schlechtes Gewissen: gar keins…

Die ehrlichen Leute, die wirklich nur von Hartz 4 leben und vielleicht auch noch alt und krank sind, das ist schwierig. Aber es gibt leider eine sehr grosse Gruppe die findet die Kombi von Stütze und schwarz großartig. Teilweise wird das schon in der Familie seit Generationen vorgelebt.

Das würde sich nur ändern, wenn der Grundfreibetrag drastisch steigen würde, vielleicht so auf 1500 euro. Ich denke dann würden viele schwarzis doch überlegen sich ordentlich anzumelden.

Menschlich waren die zwei total nett, hatten immer Zeit für einen Plausch oder einen Kaffee.

Aber das gute Leben mit viel persönlicher Freizeit aufgeben? Wozu…lief doch alles.

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st das denn so? Oder ist "keine Lust" eine Schutzbehauptung? Wenn ich keine Lust zum Arbeiten habe, muss ich mir von allen möglichen Fremden vorwerfen lassen, dass ich faul und asozial bin, ein Schmarotzer… Aber es ist MEINE Entscheidung. Dann krieg ich halt nur Absagen auf jede Bewerbung - klar, weil ich nicht will, nicht weil ich nicht gut genug bin…

Bestimmt gibt es auch Leute, die tatsächlich bewusst auf Arbeit verzichten, und eben lieber ohne Geld am Strand liegen statt mit Geld im Büro schwitzen. Hab ich ehrlich gesagt nicht mal ein Problem mit. Es gibt ohnehin weniger Arbeit als Menschen. Wenn sie die Faulpelze in Ruhe lassen würden, gäbe es mehr Ressourcen dafür, denen zu helfen, die eben nicht in diese Kategorie fallen. Und weniger Konkurrenz am unteren Rand der arbeitenden Gesellschaft, das würde auch vielen Menschen das Leben erleichtern.

Wenn es dann noch möglich wäre, mit einem Mindestlohn-Job eine kleine Familie wenigstens grundsätzlich zu versorgen, ohne sich dem Jobcenter-Terror zu unterwerfen, wäre das noch besser. So wie es jetzt ist, liegt der gesamte Druck auf gerade den Schwächsten, und Gier und Geiz von Arbeitgebern wird belohnt, indem miese Löhne und grenzwertige Arbeitsbedingungen per Aufstockung subventioniert werden.

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Vielleicht kommt es einfach nur darauf an…

Ich glaube jeder Mensch will irgendwie etwas sinnvolles in seinem Leben tun. Doch manchmal ist etwas schwer etwas sinnvolles zu finden.

Ein gutes Beispiel sind Künstler. Die meisten Künstler tun nichts wirklich produktives. Sie schaffen nur irgendwelches Zeg das andere Menschen anschauen können. Doch diese Menschen erfreut der Anblick und so sind sie bereit Geld dafür zu bezahlen. Gleiches gilt übrigens auch für Sportler, Journalisten, IT-Menschen, etc.

Zufällig mag ich das womit ich mein Geld verdiene. Und ich finde jeder sollte das tun können was ihm Spaß macht. Für den Rest haben wir Maschinen…. Ok, ich verdiene aktuell mein Geld mit IT. Mit etwas das es so vor 100 Jahren nicht gab. Was hätte ich vor 100 Jahren getan? Vlt. wäre ich Schreiner oder Schmied oder Gärtner oder Bäcker geworden. Soetwas mache ich auch gerne jetzt. Aber jeden Tag? Jeden Tag aufs neuer? Man wäre das anstrengend….

Also, vlt. haben die Leute einfach noch nicht ihre Berufung gefunden… (Einfach mal darüber nachdenken!)

PS.: Ich bekomme neuerdings Kurzarbeitgeld: D.h. ich bekomme zwar 20% weniger Gehalt, muss dafür nur noch 50% arbeiten. D.h. ich habe nun viel mehr Freizeit. Und so schlecht ist das irgendwie gar nicht… Endlich habe ich mal Zeit an meinem LEGO-Roboter weiter zu arbeiten… oder mich um meinen Balkon zu kümmern… oder meine Wohnung aufzuräumen … oder mir endlich mal Vorhänge zu kaufen… auch so viel zutun… ich glaub ich brauch echt mal Urlaub!

PS2.: Dann gibt es die Sache, dass Menschen aus volkswirtschaftlichen Gründen nicht für einen Lohn weit unter einer bestimmten Grenze arbeiten sollten.
Der Kapitalismus funktioniert nur, wenn Menschen auch nur für das Kapital arbeiten! Und nicht, weil sie nützlich sein wollen! Hier wäre gemeinnützige Arbeit sinnvoller als für paar Euro “echter Arbeit” nachzugehen… Kapitalismus benötigt Angebot und Nachfrage. Wenn Leute jedoch der Nachfrage einfach so nachgehen ohne das Angebot zu beachten, heben sie das System aus.

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Ich denke, da kann man selbst darauf kommen.
Für jeweils DREI Verfügbare Erwerbslose haben wir genau EINE Offene Stelle.
Diese Stellen bringen einen oft nicht wirklich aus Hartz IV heraus - weil sie zu schlecht bezahlt werden, man muß beim jobcenter aufstocken.
Diese Stellen sind oft schwere Arbeit, ungesunde Arbeit, monotone Arbeit. Allgegenwärtig der Chef- wenn Du nicht spurst: melde ich Dich dem jobcenter! Dann bekommst Du eine Sanktion! Was ich als EX-Fallmanager auch weiß: Arbeitskleidung wird nicht gestellt, Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten, Überstunden erpresst, es herrscht ein unguter, frechter Tonfall.
Oft sind es Teilzeitstellen, befristete Verträge, Leiharbeit, etc.
Mit der Arbeit hat man zumeist nicht viel mehr Geld, als mit Hartz IV. Oft arbeiten Menschen Vollzeit in solchen Jobs und haben grad mal 150,- mehr im Monat: der Rest wird angerechnet und abgezogen.
Diverse andere Nachteile kommen hinzu.
Schon klar: SIE hätten da natürlich trotzdem so richtig Lust solche Arbeiten gern zu machen! Aber: ein Durchschnittsmensch? Wirklich?
MfG
BTB

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Aus eigener Erfahrung und aus der Arbeit mit ALG II EmpfängerInnen kann ich Ihnen sagen, dass die Meisten arbeiten wollen. Fälle, in denen Leute systematisch das Prinzip Erwerbsarbeit umgehen wollen, gibt es, habe ich aber sehr selten gesehen. Viele können nicht, weil sie psychisch oder physisch fertig sind. Manche nehmen angebotene Stellen nicht an, weil sie in ihren Augen unzumutbar erscheinen. Oder sie haben Ärger mit den Jobcenter. Oder sie haben resigniert. Für den allergrößten Teil ist aber dennoch die Vorstellung, selbstverantwortlich eigenes Geld zu verdienen erstrebenswert. Hartz IV ist kein so lustiges Ruhekissen, wir sich das einige ausmalen.

Es ist ein zu leichter Gedankengang an der Stelle mit Schuldzuweisungen eine Faulheitsdebatte anzufachen. Welche wäre es am der Zahl? Bei Interesse können Sie den Artikel bei der bpb* darüber lesen. Ist immer vor Wahlen beliebt, über den faulen Hartzer zu wettern. Gut fürs politische Profil.

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ch bekomme Hartz IV und ganz ehrlich ich arbeite lieber ehrenamtlich im Hospiz als in meinem erlernten Beruf, Medizinische Fachangestellte. Die fachlichen Ansprüche der Ärzte an ihre Mitarbeiter, sowie QM Anforderungen der KV werden immer höher. Im Gegensatz zur Entlohnung! Meist werden nur 450€-Kräfte eingestellt, mit dem Mindestlohn als Stundenlohn. In der Freizeit werden Fortbildungen erwartet, deren Kosten am besten selbst getragen werden. Tariflohn? Fehlanzeige! Wertschätzung gleich NULL. Aber möglichst viele hochpreisige IGEL-LEISTUNGEN sollen verkauft werden. Für mich immer weniger, der sozial-pflegerische Beruf, den ich gelernt habe! Leider immer öfter ausgenutzt um den Arzt zu bereichern.

Dann beziehe ich lieber Hartz IV, arbeite 3 x pro Woche ehrenamtlich im Hospiz. Dort werde ich wirklich gebraucht, die Wertschätzung UNBEZAHLBAR!

Wenn man nun bedenkt, das es laut Experten Prognosen, in 10 - 15 Jahren wahrscheinlich nur noch die Hälfte der Arbeitsplätze geben wird. Wird dann auch gefragt, ob die Hartz IV Bezieher nicht arbeiten wollen? Oder sollen die Massen der Arbeitslosen eventuell mit Callcentern aufgefangen werden? Um die Illusion des arbeitenden, wertigen Menschen aufrecht zu erhalten?

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Der schon mutierte Corona-Virus stammt vermutlich aus Italien, der Ursprung aber ist schon China ...

... der Virologe Kekulé sagte das neulich so bei Markus Lanz

Die beiden Nachrichten stimmen für mich nicht wirklich überein. Die oben ist neuer. Ich habe nicht gesehen, was Kekulé bei Markus Lanz nun genau gesagt hat, aber wenn ich den Text von gmx jetzt richtig verstehe, ist der Corona-Virus wohl schon ursprünglich mal in China entsanden, von da aus auch in Italien gelandet, ist da aber wohl ziemlich mutiert und war schon viel früher zugange als vermutet .. und ist von Italien aus dann so rasant in der ganzen Welt verbreitet worden.
 
Ich suche mal das Wichtigste dazu aus dem oberen Link raus.
 
China sieht das wohl anders, wenn ich das richtig verstehe.
 
Quelle:
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Der deutsche Virologe Alexander Kekulé hat sich öffentlich gegen Behauptungen des chinesischen Staatsfernsehens gewehrt. Hintergrund sind Berichte, innerhalb welcher China Aussagen Kekulés dahingehend interpretiert, dass die Corona-Pandemie ihren Ursprung nicht im chinesischen Wuhan, sondern in Norditalien habe.

"Ein deutscher Virologe weist darauf hin, dass 99,5 Prozent der globalen COVID-19-Infektionsfälle auf eine Mutation des Virusstamms aus Norditalien zurückzuführen sind", heißt es in einem der Fernsehbeiträge aus China. Im Grunde würde die Pandemie also nicht aus Wuhan stammen.

 

Kekulé dementiert Darstellung Chinas

Bei einem weiteren Auftritt bei Markus Lanz am Dienstag betonte er diesen Umstand noch einmal. Auch auf die von China zitierten Forschungsberichte ging Kekulé dabei ein.

"Es ist in der Tat so, dass Italiener festgestellt haben, dass in alten Blutproben, die man noch hatte, wohl Ende September schon Antikörper gegen dieses Virus nachzuweisen waren."

Zudem hätte die Untersuchung des Abwassers von mehreren italienischen Großstädten ähnliche Ergebnisse geliefert. Auch in Paris hätte man schon im Dezember 2019 erste Nachweise für das Coronavirus gefunden.

Wie Kekulé erklärte, sei allerdings die Schlussfolgerung aus diesen Erkenntnissen eine völlig andere als die Darstellung Chinas. "Das Virus hat eben in China schon länger zirkuliert, in dieser Provinz Hubei, speziell dann südlich von Wuhan höchstwahrscheinlich". 

...

Und so weiter .. bitte mehr im Link oben lesen. 

Und wer noch mehr lesen mag, unten noch ein weiterer Link zum gleichen Thema.

https://www.merkur.de/welt/markus-lanz-zdf-kekule-virologe-corona-china-wuhan-ursprung-italien-mutation-zr-90115211.html

LG

Renate

 

 

Sonntag, 29. November 2020

Corona-Beschlüsse in Schleswig-Holstein .. bei uns alles etwas anders als sonst

 Ich verlinke dazu mal die beiden letzten Berichte der Landesregierung

https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/IV/201127_regierungserklaerung_schluessel.html

...

 

"Wir sind der Schlüssel"

 27.11.2020
 
 In seiner Regierungserklärung hat Ministerpräsident Günther den Fahrplan für die nächsten Wochen skizziert und an die Bürger:innen appelliert.
 
 

Das konsequente Vorgehen Schleswig-Holsteins im Kampf gegen das Coronavirus zahlt sich aus: Mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 steht der echte Norden im Bundesvergleich besonders gut da. Das war eine der Botschaften aus der Regierungserklärung, die Ministerpräsident Daniel Günther am Freitag im Landtag gehalten hat. Die vergleichsweise positiven Zahlen seien allerdings kein Grund, sich jetzt zurückzulehnen: "Was uns gemeinsam wichtig ist, dass wir jetzt nicht lockern, nur um kurz darauf wieder Einschränkungen zu machen", sagte Günther und appellierte an die Abgeordneten, den konsequenten Kurs auch weiterhin zu unterstützen.

Finanzgrundlage für Krankenhäuser

Die Verhandlungen mit den Regierungschefs der Bundesländer und der Kanzlerin hätten zu gemischten Ergebnissen geführt, erklärte Günther. Positiv sei, dass der Bund angekündigt habe, den Dezember als Referenzmonat für die sogenannten "Novemberhilfen" anzuerkennen. Dies sei insbesondere für die Schausteller wichtig, denen jetzt durch abgesagte Weihnachtsmärkte eine wichtige Einnahmequelle fehle.

Es gebe jedoch auch Anlass zur Kritik, sagte Günther. Bisher zahlt der Bund Geld für freigehaltene Intensivbetten an Krankenhäuser, sogenannte Freihaltepauschalen – allerdings erst, wenn in einer Region der Sieben-Tage-Wert an Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner über 70 liegt. Die derzeitige Regelung sei nicht akzeptabel, weil sie Krankenhäuser in Regionen mit niedrigen Infektionszahlen benachteilige. Schleswig-Holstein werde weiter dafür kämpfen, das bestehende Regelwerk auf einen Inzidenzwert von 50 anzupassen, kündigte der Ministerpräsident an.

Solidarisch durch die Krise

In den kommenden Wochen sei Planungssicherheit das A und O, betonte Günther. Deshalb sei es ihm auch wichtig, ehrlich zu den Restaurantbetreibern zu sein. Nach den derzeitigen Erkenntnissen sei es nicht absehbar, dass die Gastronomiebetriebe an den Weihnachtstagen sowie zum Jahreswechsel wieder öffnen könnten. Jetzt sei der Moment gekommen, an dem die Bevölkerung Solidarität mit diesen Unternehmen zeigen könne: "Nutzen Sie vielleicht einmal mehr als sonst Außer-Haus-Services und machen Sie auch andere darauf aufmerksam. Setzen Sie ein sichtbares Zeichen!" Dasselbe gelte auch für Sportvereine, erklärte der Ministerpräsident. "Kehren Sie den Vereinen nicht den Rücken, bleiben Sie dabei!"

Keine Einschränkungen im Einzelhandel

Gleichzeitig machten es die Infektionszahlen aber auch möglich, kleinere Lockerungen zu beschließen, sagte der Regierungschef. So dürften künftig wieder sogenannte "körpernahe Dienstleistungen" wie Kosmetik oder Nagelpflege angeboten werden. Auch dürfen die Tierparks, Zoos und Wildtiergehege wieder öffnen.

Auch im Einzelhandel sehe die Landesregierung keinen Grund, die derzeitigen Regeln zu verschärfen, sagte Günther. Deshalb werde sich Schleswig-Holstein nicht an der bundesweit geplanten Kundenbeschränkung für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern beteiligen. Es sei richtig, weiterhin das regionale Infektionsgeschehen in den Blick zu nehmen und die Regelungen entsprechend anzupassen.

Weihnachtsfest mit Verantwortung

Die Landesregierung werde sich ebenfalls nicht an die von Bund und Ländern getroffenen Verabredung halten, die Kontaktbeschränkungen zu Weihnachten und Silvester zu lockern. "Unsere Virologen sind sich einig: Corona macht an Feiertagen keine Ausnahme", sagte er. Es sei das oberste Ziel, einen Anstieg der Infektionszahlen nach Weihnachten zu verhindern. Deshalb bleibe es im echten Norden bei der Regelung, im öffentlichen Raum nur Treffen von maximal zehn Personen aus zwei Haushalten zu gestatten. Im privaten Raum gelte die Beschränkung auf zwei Haushalte zwar nicht, sagte Günther, er bitte die Bevölkerung jedoch, sich gerade auch an den Feiertagen daran zu halten.

Gleichzeitig wolle die Landesregierung auch Familienbesuche im kleinen Rahmen ermöglichen, betonte der Ministerpräsident. Deshalb dürften Hotels in der Zeit vom 23. bis zum 27. Dezember bis zu zwei Übernachtungen aus familiären Gründen anbieten. Das Land werde den Bürger:innen und Betrieben nicht hinterherspionieren, ob alle Regeln eingehalten würden. Vielmehr setze er auf das Verantwortungsbewusstsein der Menschen, sagte Günther und appellierte: "Wir brauchen Solidarität auch über Neujahr und Weihnachten. Wenn wir alle begreifen, dass wir gemeinsam der Schlüssel sind, können wir diese Krise gemeinsam gut bewältigen."

Hoffnungsfrohes Signal

Wenn sich alle in den kommenden Wochen diszipliniert an die Regeln hielten, könnten im neuen Jahr wieder weitere Lockerungen möglich werden, sagte der Regierungschef. Es gebe mittlerweile eine Aussicht auf einen Impfstoff, schon jetzt baue die Landesregierung mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung, der Bundeswehr und weiteren Akteuren 29 Impfzentren im ganzen Land auf. "Das ist ein hoffnungsfrohes Signal, das uns Mut macht", betonte Günther und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.

Die neuen Regelungen werden derzeit erarbeitet und treten am Montag in Kraft.

Video: Ministerpräsident Günther zu den neuen Regelungen

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Neue Regeln ab Montag

  29.11.2020
 
 Land passt Corona-Bekämpfungsverordnung an: Kosmetikstudios und Wildparks dürfen wieder öffnen, Kontaktbeschränkungen bleiben.
 
 

Aufgrund der aktuellen Infektionslage und nach den Gesprächen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch hat das Landeskabinett am Sonntag eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Schleswig-Holstein verzeichnet im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt vergleichsweise niedrige Infektionszahlen und setzt daher nicht alle Punkte der Beschlüsse der Bund-Länder-Gespräche um. Die Maskenpflicht wird ausgeweitet.

Ministerpräsident Daniel Günther bedankte sich bei allen Schleswig-Holsteiner:innen, die mit ihrem disziplinierten Verhalten seit Monaten dazu beitrügen, dass die Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein beherrschbar bleibe. "Das ist auch weiterhin der Schlüssel, mit dem wir diese Herausforderung meistern werden. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir alle wieder etwas mehr Zuversicht und Optimismus haben können. Jeder von uns kann dafür etwas tun, diese Krise zu meistern."

"Kein Grund zur Sorglosigkeit"

Die Landesregierung habe früh sehr einschneidende Regelungen beschlossen, um das Infektionsgeschehen zu bremsen und die Bürger:innen zu schützen. Dies zeige nun Wirkung, erklärte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. "In Schleswig-Holstein wird aufgrund der guten Ausgangslage deshalb an den grundsätzlichen Regelungen festgehalten – in einigen wenigen Bereichen können wir sogar vorsichtig wieder öffnen, in anderen Bereichen gibt es zusätzliche Maßnahmen. Nach wie vor besteht kein Grund zur Sorglosigkeit – Kontaktbeschränkungen, das Vermeiden von Menschenansammlungen, Hygieneregeln und die Maskenpflicht bleiben auch heute die effektivsten Mittel", appellierte Garg. Die Arbeitsfähigkeit der Gesundheitsämter, der Ärzt:innen und Pfleger:innen müsse stets gewährleistet sein.

Kontaktbeschränkungen bleiben bei 10 Personen

Schleswig-Holstein behält die derzeit gültigen Kontaktbeschränkungen bei: Im öffentlichen Raum dürfen sich auch weiterhin maximal zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Auch im privaten Raum bleibt die maximale Anzahl an Personen, die sich treffen dürfen bei zehn. Wichtig ist nach wie vor, Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum reduzieren.

Diese Regelungen sind neu

Körpernahe Dienstleistungen wie in Nagel-, Kosmetik- sowie Massagestudios dürfen – unter Hygieneauflagen – wieder angeboten werden. Außerdem dürfen die Außenbereiche von Tierparks, Zoos, und Wildparks und ähnlichen Einrichtungen – unter Hygieneauflagen – wieder öffnen.

Maskenpflicht wird ausgeweitet

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird räumlich ausgeweitet. Diese gilt nun zusätzlich nach Ausweisung durch die kommunalen Behörden auch in Bahnhöfen sowie an Bahnhofsvorplätzen und Haltestellen.

Außerdem muss nun auch in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Berufs- und Kundenverkehrs zugänglich sind, sowie grundsätzlich am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen eine Mund-nasen-Bedeckung getragen werden.
Ausnahmen hierzu gelten:

  • am festen Steh- oder Sitzplatz, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten oder die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird;
  • bei schweren körperlichen Tätigkeiten;
  • wenn Kontakte nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts erfolgen;
  • bei der Nahrungsaufnahme;
  • wenn dies aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls unzumutbar ist;
  • im Rahmen gerichtlicher Verhandlungen und Anhörungen.

Regionale Sonderregelungen bei hohen Infektionszahlen

In den Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Infektionszahlen im schleswig-holsteinischen Vergleich überdurchschnittlich hoch sind, werden regional verschärfte Regelungen in Kraft treten. Sie werden zwischen der Landesregierung und den Kreis-/oder Stadtverwaltungen abgestimmt und per Allgemeinverfügung vom Kreis beziehungsweise der kreisfreien Stadt verkündet. Regional verschärfte Regelungen sind bisher für den Kreis Pinneberg und die Landeshauptstadt Kiel in Vorbereitung beziehungsweise Umsetzung.

 Die neue Corona-Bekämpfungsverordnung tritt am 30. November 2020 in Kraft und gilt bis zum 20. Dezember 2020.

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LG

Renate

 

Samstag, 28. November 2020

Ein Gericht in Portugal erklärt den PCR-Test für unzuverlässung und Quarantäne deshalb für rechtswidrig

 Es wird davon ausgegangen, dass sich das sicherlich auch in anderen europäischen Ländern auswirken wird

Mehr siehe unten .. der Link zum portugisischen Originaltext ist im Link unten dabei:

 Quelle:

https://tkp.at/2020/11/17/portugiesisches-berufungsgericht-haelt-pcr-tests-fuer-unzuverlaessig-und-hebt-quarantaene-auf/?fbclid=IwAR1JuSyEepHmZVLWMd-GycwzwDm3jxmPtM6wgvqOIm4cQs_gp1Qm4TsRdo0 

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Portugiesisches Berufungsgericht hält PCR-Tests für unzuverlässig und hebt Quarantäne auf

 

17. November 2020

 

An den PCR Tests, die auf eine Veröffentlichung des deutschen Virologen Christian Drosten zurückzuführen und vom privaten Verein WHO gepusht wurden, gibt es schon länger Zweifel. Vor allem daran, dass Ergebnisse des Tests für behördliche Entscheidungen von Quarantäne bis Lockdowns herangezogen werden. Diese Bedenken sind nun in einem Entscheid eines portugiesischen Berufungsgerichtshof festgehalten worden.

In einer Entscheidung vom 11. November 2020 urteilte ein portugiesisches Berufungsgericht gegen die regionale Gesundheitsbehörde der Azoren in Bezug auf ein Urteil eines Untergerichts, die Quarantäne von vier Personen für unrechtmäßig zu erklären. Von diesen war eine Person mit einem PCR-Test positiv auf Covid getestet worden; bei den anderen drei Personen wurde davon ausgegangen, dass sie einem hohen Expositionsrisiko ausgesetzt waren. Infolgedessen entschied die regionale Gesundheitsbehörde, dass alle vier infektiös und gesundheitsgefährdend seien, weshalb sie isoliert werden mussten. Eine Vorgangsweise, die wir auch bei unseren Gesundheitsbehörden regelmäßig erleben

Die Vorinstanz hatte gegen die Gesundheitsbehörde entschieden, und das Berufungsgericht bestätigte diese Entscheidung mit Argumenten, die die wissenschaftlichen Ansicht vieler Experten wie etwa des früheren Chief Science Officers von Pharma-Gigant Pfizer wegen der mangelnden Zuverlässigkeit der PCR-Tests ausdrücklich unterstützen.

Für Kenner der portugiesischen Sprache  ist das Urteil hier nachzulesen, die englische Übersetzung durch einen portugiesischen Professor hier.

Die Hauptpunkte des Gerichtsentscheids sind wie folgt:

Eine medizinische Diagnose ist eine medizinische Handlung, zu der nur ein Arzt rechtlich befugt ist und für die dieser Arzt allein und vollständig verantwortlich ist. Keine andere Person oder Institution, einschließlich Regierungsbehörden oder Gerichten, hat eine solche Befugnis. Es ist nicht Aufgabe der regionalen Gesundheitsbehörde der Azoren, jemanden für krank oder gesundheitsgefährdend zu erklären. Nur ein Arzt kann dies tun. Niemand kann per Dekret oder Gesetz für krank oder gesundheitsgefährdend erklärt werden, auch nicht als automatische, administrative Folge des Ergebnisses eines Labortests, egal welcher Art.

Daraus folgert das Gericht, dass „bei Durchführung ohne vorherige ärztliche Beobachtung des Patienten, ohne Beteiligung eines durch den Ordem dos Médicos zertifizierten Arztes, der die Symptome beurteilt und die für notwendig erachteten Tests/Prüfungen verlangt hätte, jede Handlung der Diagnose, oder irgendeine Handlung zur Überwachung der öffentlichen Gesundheit (wie z.B. die Feststellung, ob eine Virusinfektion oder ein hohes Expositionsrisiko besteht, was die oben genannten Begriffe zusammenfassen) gegen [eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften] verstößt und ein Verbrechen der usurpação de funções [unrechtmäßige Berufsausübung] darstellen kann, wenn diese Handlungen von jemandem ausgeführt oder diktiert werden, dem die Fähigkeit dazu fehlt, das heißt, von jemandem, der kein approbierter Arzt ist [um in Portugal Medizin zu praktizieren, reicht ein Abschluss nicht aus, Man muss als qualifiziert für die Ausübung des Arztberufs anerkannt werden, indem man sich einer Prüfung mit dem Ordem dos Médicos unterziehen]“.

Darüber hinaus stellt das Gericht fest, dass die Gesundheitsbehörde der Azoren gegen Artikel 6 der Allgemeinen Erklärung über Bioethik und Menschenrechte verstoßen hat, da sie es versäumt hat, den Nachweis zu erbringen, dass die in dieser Erklärung vorgeschriebene informierte Zustimmung von den PCR-getesteten Personen erteilt wurde, die sich gegen die ihnen auferlegten Zwangsquarantänemaßnahmen beschwert hatten.

Aus den dem Gericht vorgelegten Fakten schloss es, dass weder vor noch nach der Durchführung des Tests Beweise oder auch nur Hinweise darauf vorlagen, dass die vier fraglichen Personen von einem Arzt untersucht worden waren.

Grundlegende Kritik am PCR Test durch das Gericht

Das Obige würde ausreichen, um die Zwangsquarantäne der vier Personen als rechtswidrig zu betrachten. Das Gericht hielt es jedoch für notwendig, einige sehr interessante Überlegungen zu den PCR-Tests hinzuzufügen:

„Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Beweise ist dieser Test [der RT-PCR-Test] an und für sich nicht in der Lage, zweifelsfrei festzustellen, ob die Positivität tatsächlich einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus entspricht, und zwar aus mehreren Gründen, von denen zwei von vorrangiger Bedeutung sind: Die Zuverlässigkeit des Tests hängt von der Anzahl der verwendeten Zyklen ab; die Zuverlässigkeit des Tests hängt von der vorhandenen Viruslast ab.

Unter Berufung auf Jaafar et al. (2020; https://doi.org/10.1093/cid/ciaa1491) kommt das Gericht zu dem Schluss, dass „wenn eine Person durch PCR als positiv getestet wird, wenn ein Schwellenwert von 35 Zyklen oder höher verwendet wird (wie es in den meisten Labors in Europa und den USA die Regel ist), die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person infiziert ist, <3% beträgt und die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis ein falsches Positiv ist, 97% beträgt“. Das Gericht stellt ferner fest, dass der Schwellenwert für die Zyklen, der für die derzeit in Portugal durchgeführten PCR-Tests verwendet wird, unbekannt ist.

Unter Berufung auf Surkova et al. (2020; https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(20)30453-7/fulltext) stellt das Gericht weiter fest, dass jeder diagnostische Test im Kontext der tatsächlichen Krankheitswahrscheinlichkeit interpretiert werden muss, wie sie vor der Durchführung des Tests selbst eingeschätzt wird, und äußert die Meinung, dass „in der gegenwärtigen epidemiologischen Landschaft die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass Covid-19-Tests falsch positive Ergebnisse liefern, was erhebliche Auswirkungen auf den Einzelnen, das Gesundheitssystem und die Gesellschaft hat“.

Die Zusammenfassung des Gerichts zur Entscheidung gegen die Berufung der regionalen Gesundheitsbehörde lautet wie folgt:

„Angesichts der von Experten, d.h. denjenigen, die eine Rolle spielen, geäußerten wissenschaftlichen Zweifel an der Zuverlässigkeit der PCR-Tests, angesichts des Mangels an Informationen über die analytischen Parameter der Tests und in Ermangelung einer ärztlichen Diagnose, die das Vorhandensein einer Infektion oder eines Risikos belegt, kann dieses Gericht niemals feststellen, ob C tatsächlich ein Träger des SARS-CoV-2-Virus war oder ob A, B und D einem hohen Risiko ausgesetzt waren.“

Die Auswirkungen des Urteils

Dieses Urteil sollte massive rechtliche Auswirkungen in Portugal haben . Dazu gibt es noch ein früheres Urteils des Verfassungsgerichts, das eine Entscheidung der Regionalregierung der Azoren, jeden Passagier, der auf einem Flughafen des Territoriums landet, in eine 14-tägige Quarantäne zu zwingen, als unrechtmäßige Freiheitsberaubung erklärt hat.

Zu erwarten ist wohl auch, dass Gerichte in anderen EU-Ländern diese Urteile zum Anlass nehmen könnten sich auch mit den wissenschaftlichen Grundlagen zu befassen, die für diese Urteile ausschlaggebend waren.

Wie wir an der Entwicklung der Pandemie in Italien sehen können, haben erst die PCR-Tests und die darauf folgenden behördlichen Maßnahmen zu einer massiven Steigerung von Todesfällen geführt, sowohl von mit als auch ohne Infektion. Covid-19 Erkrankungen und SARS-Infektionen sind in Italien bereit ab dem Sommer 2019 nachgewiesen worden, also lange bevor bekannt wurde worum es sich handelt.

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LG
Renate

Warum Corona die ungerechte Politik in diesem Staat noch viel deutlicher macht als vorher

 Weihnachten feiern ist nicht das Problem Nummer 1 in diesem Land

 

Viele Menschen machen sich jetzt Gedanken darum, wie in der Corona-Zeit wohl das Weihnachtsfest 2020 ausfallen wird, was ja bisher noch niemand genau weiß.

Schon vorher gingen ja viele schöne Dinge, die das Leben einfach schöner machen können, fast das ganze Jahr über den Bach runter.

Auch die sonst so schöne Vorweihnachtszeit fällt ja so gut wie flach dieses Jahr .. Silvester wird es noch schlimmer ausschauen, sich das auszumalen, dazu gehört nicht viel Fantasie.

Aber dass das alles nicht das eigentliche Problem ist, darüber hat jemand einen Leitartikel in der Frankfurter Rundschau geschrieben. Aus dem Text ziehe ich Euch hier mal was von raus, weil ich diese Denkweise sehr interessant finde.

 Quelle:

https://www.fr.de/meinung/kommentare/corona-weihnachten-pandemie-politik-lockdown-zeit-der-besinnung-90112040.html

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