Montag, 31. Oktober 2016

Einen schönen Halloween-Abend ..

.. falls Ihr könnt, viel Spaß beim Feiern


Einen schönen Halloween-Abend wünschen Euch

Renate und Jürgen

Sonntag, 30. Oktober 2016

Am Dienstag berichten Jürgen und ich wieder über unseren Job

Offenbar ist das Thema veränderte Arbeitswelt momentan ein Dauerbrenner


Na ja ... erstmal nur kurz als Info, am Dienstag Vormittag haben wir den NDR hier, um wieder über die Arbeit von uns Crowdworkern zu berichten und auch mal persönlich zu zeigen, wie sowas gemacht wird. Sie dürfen uns dann mal über die Schulter schauen ohne zu vergessen, dass wir Ghost Writer sind .. aber das Prinzip, wie so eine Arbeit läuft, genauer kennenlernen usw.

Beim NDR kommen aber viele Berufe auf den Tisch, die sich in den letzten Jahren so verändert haben, dass man kaum noch erkennt, wie solche Arbeiten früher eigentlich mal gemacht worden sind.

Also wie das so lief, erzähle ich dann später mal.

LG
Renate

Freitag, 28. Oktober 2016

Nette Überraschung am Morgen

Die Taler vom Jobcenter waren schon heute gebucht



Das nenne ich heute mal eine nette Überraschung. Ich war gerade nachschauen, wie viel ich denn am Wochenende noch genau ausgeben kann, weil wir gleich mit einer Freundin einkaufen fahren wollen und was sehe ich da zu meiner Freude?

Die Taler vom Jobcenter sind schon gebucht. Na supi .. da muss ich gar nicht so dolle überlegen, sondern kann entspannt einkaufen gehen.

 Mal schauen, ob wir dann schon morgen zu Bauhaus fahren .. weiß es aber noch nicht genau, kommt auch drauf an, wie wir mit der Werkelei vorankommen.

Aber auf jeden Fall ginge es .. sonst halt Anfang der Woche, wenn der nächste Schub Zeugs gebraucht wird.
Ich las gestern wo was von einem Brückentag ... hab mich gefragt, was das für einer sein soll .. dieweil am Reformationstag hat man ja nicht frei ... hat man auch nicht, die Katholiken haben Montag auch nicht frei .. aber einige der Leute in den ehemaligen Ossi-Ländern. Was die da nun genau feiern, weiß ich aber nicht, das konnte der Jürgen nicht ermitteln.

Aber das wird der Grund sein, dass das Jobcenter das Geld schon zu heute geschickt hat. Na ja .. ist fein und ich freu mich.


LG
Renate

Montag, 24. Oktober 2016

Waren wieder mehr Geld ausgeben ..

.. nutzt ja nichts, muss halt sein

 Wir waren letzte Woche nicht nur fleißig bei den Pferden werkeln, sondern auch im Job, bissel mehr Geld verdienen als gewöhnlich, um davon wieder mehr ausgeben zu können als gewöhnlich.

Also erstmal tanken ... das Foto rechts ist eins von der Tanke am Ortsausgang Preetz in Richtung Schwentinental.

 Oben sind wir auf der B 76 in Richtung Schwentinental unterwegs.
Links Ankunft bei Bauhaus ... Geld ausgeben, heute in erster Linie für kleine Dinge, die erfahrungsgemäß teurer sind als große, nämlich kein Holz, sondern mehr Schrauben, Unterlegscheiben und dergleichen.

Ich kenne das schon von früher, als ich mal in Depenau ausgerechnet habe, was uns dort unser Offenstall kosten würde und dabei die Winkel, Nägel, Schrauben und so nicht berücksichtigt hatte und aus allen Wolken fiel dann.

 Na ja .. heute nicht mehr. Ich weiß inzwischen, dass Schrauben, Nägel und Co. mehr kosten als Bretter, Balken und Co.

Unterwegs habe ich natürlich dann bei der Gelegenheit auch gleich dran gedacht, überall das Herbstlaub und den schönen Oktober mitzunehmen wie hier die kleinen bunten Bäume auf dem Bauhaus-Parkplatz.

 Inzwischen kennen wir drinnen auch schon ein bisschen aus und müssen nicht mehr so viel suchen.

Beim ersten Einkauf fiel mit immer dieser Spruch aus der Werbung ein, wo sich dieser Mann in einem Möbelhaus verlaufen hatte .. und dann dieses "Ich muss falsch abgebogen sein."

So geht es einem in einem typischen Baumarkt ja eigentlich auch immer.

 Jürgen am Rumsuchen und Einpacken.

 Tja ... Geld alle, Wagen fast leer .. so ist das nunmal .. aber die Sachen wurden dringend gebraucht, damit Ines und Jürgen weitermachen können und heute war halt erstmal wieder genug Geld da, um mehr Zeugs zu kaufen.

Danach sind wir dann noch rum zur Raisdorfer Mühle, denn meine Leckerlis waren alle und das Müsli auch fast .. da habe ich dann bei der Gelegenheit auch gleich mal auf den Auslöser gedrückt.

 Bei der Mühle auf dem Parkplatz.

Da seht Ihr also mal, wo Jürgen und ich immer das Happi-Happi für unsere Pferde einkaufen gehen .. bis auf Haferflocken, denn die sind im Supermarkt tatsächlich billiger und die kaufe ich in kleinen Pfund-Tüten immer dort mit dem Lebensmitteleinkauf ein.

Unten sind wir dann unterwegs auf der Straße Richtung Pohnsdorf.

Man sieht es nicht gut, aber da, wo man da aus dem Fenster weit weg die beiden Pferde sieht, waren wir vor Jahren auch mal eine Weile mit Nixe, Chiwa und Reno noch ... das ist Gutßent, einer der weniger Pensionsställe, wo ich nicht hab drüber meckern müssen. Wir sind damals nur deshalb nicht dort geblieben, weil wir in Boksee dann eine Wohnung mit Stall und Bastelhalle für meinen Ex direkt am Haus haben mieten können und in der in Pohnsdorf damals, weil der Vermieter Eigenbedarf angemeldet hatte, haben ausziehen müssen.  Thurina lebt heute bei Gutßent und es geht ihr gut dort.

 Oben ein extrem seltenes Bild ... ich habe noch nie !!!!! Prima dabei fotografieren können, wenn sie schläft .. Jürgen hat schon vorhin woanders eine ganze Fotoserie davon gezeigt, aber tatsächlich .. sie hat uns nicht bemerkt und schlief ruhig und friedlich und Chiwa stand dabei und passte auf sie auf.

 Da oben hatte sie uns dann schon bemerkt, lag aber noch .. aber nicht mehr lange. Eine Nahaufnahme ist mir davon nicht mehr geglückt, dann stand sie natürlich doch schon.

Wer uns oft erzählt, dass die zwei sich immer mit Schlafen und Aufpassen abwechseln, ist eine ältere Frau, die direkt neben der Weide wohnt und immer gut auf die beiden aufpasst. Die sieht sie oft schlafen, aber dann eben aus dem Fenster ihres Hauses.

 Schnell bissel kuscheln ... dann ging es nach dem Leckerlis verteilen auch erstmal weiter .. musste nämlich auch noch was zu Essen kaufen, damit es danach was zum Kaffee geben konnte.





Wenn man Primas Gesicht da so anschaut .. auch Chiwas, die ja dösend daneben stand, sie wirken alle beide noch immer ganz verschlafen.



Da sind die zwei am Naschen .. hab ja auch schon Nachschub für die Woche mitgebracht ... man kann Leckerli-Pferde ja nicht auf Entzug setzen .. sowas geht gar nicht!


So ... das letzte Bild erstmal .. bei Aldi und Sky auf dem Parkplatz noch eins von den herbstlichen Heckenrosen.

So .. nun will ich in die Küche, uns was Leckeres mit Blätterteig und nem frischen Salat machen.

Bis später dann.

LG
Renate

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Obdachlosigkeit im Winter ist besonders schlimm

Über 6.000 Obdachlose leben allein im Regierungsviertel in Berlin

Gestern Abend beim Gute-Nacht-Tee sahen Jürgen und ich eine Sendung über die ständige Zunahme der Obdachlosenzahlen in Deutschland. Allein mehr als 6.000 Obdachlose suchen momentan in der Nähe der Regierungsgebäude in Berlin Schutz vor Nässe und Kälte, weil diese Gegend viele gut geschützte Ecken bietet.

Eine Frau erzählte, dass sie früher mal stolze Besitzerin eines eigenen Reiterhofes gewesen ist und dann durch diverse widrige Umstände in die Obdachlosigkeit gerutscht sei. Sie war schon alt, was man gut erkennen konnte. Sie hatte keine Ahnung, wie sie da wieder raus kommen könnte.

Ein Mann erzählte, auch wenn es karikative Vereine gäbe, die den Obdachlosen in Berlin mit Essen und Kleiderspenden zur Seite stünden, einen Schlafplatz müsste sich jeder Obdachlose aber selbst suchen und so ziemlich jede Parkbank sei schon mehr als doppelt belegt, wenn es darum ginge, überhaupt noch einen zu finden. Nirgends seien Obdachlose gern gesehen, würden überall, wo sie nach ein wenig Wärme und Schutz vor Nässe und Kälte suchen würden, sofort vertrieben werden.

Ich kenne zwei Menschen, die monatelang obdachlos gewesen sind, und das auch über Winter, persönlich sehr gut. Einer davon ist einer meiner Nachbarn, der über ein Obdachlosenasyl in Kiel dann schließlich eine Wohnung und sogar seine Frau fand, heute einen Nebenjob und damit ein paar Freibeträge hat und sich nun ein wenig besser zurechtfindet als damals, als er noch unter den Brücken des Kieler Busbahnhofs hat schlafen müssen.

Auch mein heute 2. Mann war einmal obdachlos, und das mitten im Winter. Die Scheidung von seiner ersten Frau, der Tod seines Vaters und alles, was danach passierte, hatten ihm eine Weile fast die Kraft zum Weiterkämpfen genommen. Als wir beide uns zum ersten Mal trafen, hat er mir von diesem Winter erzählt. Er sagte, er lief bei Schneetreiben durch die Straßen, sah die Menschen bei Licht in ihren warmen und geschützten Wohnungen sitzen und wusste, er würde wieder nur in der Ecke eines Offenstalls schlafen und Angst haben, dort über Nacht zu erfrieren wie jede Nacht in diesem kalten Winter. Plötzlich hat ihn da ein sehr großer Überlebenswille gepackt, hat er verstanden, dass er die Menschen, die ihn verlassen haben oder gestorben waren, los lassen und zunächst einmal sich selbst lieben lernen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Mit letzter Kraft hat er dann einen Platz im Obdachlosenasyl in Soltau und von dort aus auch wieder eine Sozialwohnung gefunden und diesen eiskalten Winter in Obdachlosigkeit eben doch überlebt.

Wenn ich mit Jürgen solche Sendungen im Fernsehen sehe oder wir etwas im Internet lesen, das von diesem Thema handelt, dann weiß mein Mann genau aus eigener Erfahrung und ich durch seine Erzählungen, wie schnell es in Deutschland gehen kann, dass man nicht nur arbeitslos und arm, sondern mit nur ein wenig Pech auch obdachlos werden kann und auch, wie schwer es dann wird, aus dieser fast ausweglosen Situation überhaupt wieder raus zu kommen.

Wie viele Menschen einfach sterben, weil sie obdachlos sind, ohne dass es jemand auffällt.

Ich glaube nicht, dass da darüber überhaupt vernünftige Statistiken gibt, aber ich werde mal suchen, was ich zu den Thema finde und es hier noch unten anhängen.


Im nächsten Text steht zwar nichts über die Toten, aber darüber dass statistisch betrachtet im Jahr 2018 damit gerechnet wird, dass dann ca. 540.000 Menschen in Deutschland wohnungslos sein werden. Mit Glück werden einige davon noch einen geschützten Schlafplatz in irgendeiner der Notunterkünfte finden, aber längst nicht alle.


Obwohl sogar etliche Politiker das schon gefordert haben, will unsere Regierung gar keine Statistik über die Obdachlosen in Deutschland haben .. es würde das Problem der Armut in diesem Land ja zu offensichtlich machen, wenn dieses Thema dann durch so eine Statistik Jahr für Jahr wieder auf den Tisch käme.


Ca. 2,7 Millionen bezahlbare Kleinwohnungen fehlen, steht in diesem Artikel, der auch von ca. 540.000 Wohnungslosen im Jahr 2018 ausgeht, weil die Zahl der Obdachlosen aufgrund der nicht mehr bezahlbaren Mieten in Deutschland jedes Jahr größer wird und dramatisch ansteigt.


Na ja .. hier noch ein Link.


Es ist eine harte Realität .. wer daran stirbt, das wird sicherlich genauso wenig erfasst werden wie die Todesfälle, die bereits durch die Armut an sich Tag für Tag da sein werden, wozu unzählige Selbstmorde oder Tod durch Krankheit aufgrund des ständigen Mangels ja mit gehören, was keine Statis erfassen kann und sicherlich auch gar nicht erfassen soll .. denn dann müsste man ja beginnen darüber nachzudenken, was in diesem Staat seit Jahrzehnten falsch läuft.

LG
Renate

Dienstag, 18. Oktober 2016

Nochmal wegen der neuen Mietobergrenzen im Kreis Plön ab 1.6.16

Sozialberatung Kiel hat gerade Zahlen gepostet.


Ich hatte, weil sie unsere Bruttokaltmiete angepasst und uns auch was nachgezahlt haben, ja schonmal vor einigen Monaten gepostet, dass wir im Kreis Plön neue Mietobergrenzen haben, aber man auf der Homepage des Jobcenters Kreis Plön davon leider nichts findet.

Das ist auch immer noch so, obwohl das Jobcenter schon über ein Schreiben im Rahmen eines Klageverfahrens vom 16.08.16 darauf hingewiesen worden ist, schreibt Herr Hildebrandt von Sozialberatung Kiel in seinen Beitrag.

Ist so typisch für diese Behörde.

Also ich verlinke den ganzen Beitrag von Sozialberatung Kiel hier mal und auch die Tabelle aus dem Anhang dort.



LG
Renate

Montag, 17. Oktober 2016

Was Lustiges von meinem Job

Ich werde nicht reich bei der Arbeit, aber ich habe oft viel Spaß

Momentan schreibe ich wieder viele Texte zum Thema Kochen und Küche.

Als ich heute früh den ersten Text fertig hatte und einen Folgetext suchte, stieß ich zuerst auf das Keyword "Schaben".
Ich dachte, meinen die vielleicht Küchenschaben, also Kakerlaken .. oder was sollte man unter diesem Begriff beschreiben? Ein Rezept war nämlich nicht dabei, wie es sonst nicht immer, aber häufig der Fall ist.
Also weiter gesucht.
Dann stieß ich auf das Keyword "Mehlwürmer".
Ich grübelte wegen der Schaben und dachte mir, doch das sollte wohl wirklich was über Rezepte mit Kakerlaken oder Küchenschaben werden.
Nun ja ...als ich das unter Witze meinen Kollegen erzählte, schickte mir einer davon einen Link zu einem Insektenkochkurs, den man jemand zum Geburtstag schenken könnte. Ich ging dann auch mal selbst auf die Suche und stellte fest .. ja man kann Mehlwürmer sogar in Schokolade gehüllt servieren.
Na ja .. ich hab dann doch noch ein eher normales Thema gefunden und bin gespannt, was noch alles auf mich zukommen wird, wenn wir am Ende dieser momentan noch großen Auftragsliste angekommen sind.
Ich glaube, ich werde Jürgen keine Küchenschaben kochen. Sie könnten ihm nicht schmecken.
Na ja ... ich wollte Euch nur mal erzählen, wie inspirierend unser Job doch zuweilen ist und wie viel Spaß der macht.

LG
Renate